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Dieselskandal: Porsche muss 535 Millionen Euro Bußgeld zahlen
Sebastian Gollnow / DPA

Porsche bekommt die Quittung für die Manipulationen an der Abgastechnik seiner Motoren. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart verhängt ein Bußgeld von 535 Millionen Euro gegen den Autohersteller.

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Referendumm 07.05.2019, 14:48
1. Zahlen die aus der Portokasse

M.E. sind die dabei viel zu billig weggekommen.

Schaut man sich einmal an, welche verantwortlichen Topmanager dort bei Porsche sich die Klinke in die Hand gegeben hatten - das liest sich wie das Who-is-Who des Dieselabgasskandals.
Als da wären: Wolfgang Hatz, Heinz-Jakob Neußer, Stefan Knirsch, Jörg Kerner, Matthias Steiner und viele andere mehr.

Und mit dem Spruch, dass Audi der Porsche AG die ollen Dreilitermotoren quasi untergejubelt hatten, kommen die doch nicht weiter, oder?

Mal schaun, was bei BMW rumkommt.

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Riodria 07.05.2019, 14:53
2.

Na, das werden die sich aber eine Lehre sein lassen... *schmunzel*

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MissMorgan 07.05.2019, 14:54
3. So und wenn jetzt

dieses Strafgeld auch tatsächlich in den Umweltschutz gesteckt werden würde, wäre der Bürger zufrieden. Stattdessen wird das Geld zweckentfremdet und dann für den Normalo eine CO2 Steuer eingeführt und die Wirtschaft - weil systemrelevant - davon entlastet.

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Draw2001 07.05.2019, 14:59
4. Es ist eigentlich wie im Straßenverkehr:

Derjenige der den Bußgeldbescheid bekommt, muss auch für den angerichteten Schaden bezahlen. Somit kann sich jeder Klagende auf dieses Urteil berufen - oder nicht. Solchen Konzernen würde ich nichtmal ein Elektroauto abkaufen. Mit der kriminellen Energie, die hier bewiesen wurde, muss man bezüglich verdeckter Schaltfunktionen mit sehr vielen Überraschungen rechnen. Stell man sich mal vor, was ein Kunde dann erlebt, wenn die Garantie vorbei ist und plötzlich verschiedene Betriebszustände den Kunden immer wieder in die Werkstatt bringen, damit er dort durch seine Zahlungen das Unternehmen subventioniert.

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schamot 07.05.2019, 15:07
5. Nönö

Zitat von MissMorgan
dieses Strafgeld auch tatsächlich in den Umweltschutz gesteckt werden würde, wäre der Bürger zufrieden. Stattdessen wird das Geld zweckentfremdet und dann für den Normalo eine CO2 Steuer eingeführt und die Wirtschaft - weil systemrelevant - davon entlastet.
davon werden die Verluste bei Porsche steuerlich ausgeglichen oder fließen in die Abwrackprämie ala Euro6 Subvention oder als Subvention von neuen Technologien oder Standorte im Osten oder, oder, oder...

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Düppel 07.05.2019, 15:08
6. Das Abwracken kommt voran.

BMW in den roten Zahlen. VW geht es auch nicht gut. Das Abwracken der deutschen Autoindustrie kommt ganz gut voran, bis zu dem Punkt, wo dann alle aufwachen und sich verwundert die Augen reiben werden. Ja wo ist sie denn hin und warum kauft immer noch keiner E-Autos?

Und worauf basiert das Ganze? Auf den gewürfelten Abgaswunschwerten der EU. Da haben alle gepennt, allen voran die Lobbiesten der Autoindustrie, dabei hätten die bloß auf realistische Werte bestehen müssen.

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olli08 07.05.2019, 15:10
7. Schuster, bleib bei deinen Leisten ...

Porsche.
Hat mal schöne Sportwagen gebaut.
Diesel? Kein Thema!
Dann kam die Geldgier ins Haus, und man begann, riesige Eisenberge vom Band rollen zu lassen.
Für Leute die mit einem Sportwagen nichts anzufangen wissen, aber der Welt zeigen müssen, dass sie GELD besitzen. (mit dem sie ebenfalls nichts anzufangen wissen).
Bei standesgemäßer Motorisierung wäre aber entweder ein 200l-Tank erforderlich gewesen, oder man hätte nur die Reichweite eines Elektroautos erzielt ;-).
Also nahm man bei VW einen Dieselmotor aus dem Regal, und das Ende nahm seinen Anfang ...

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Mäxwell 07.05.2019, 15:11
8. Das ist keine Strafe?

Das bezahlt Porsche aus der Portokasse und war schon einkalkuliert im Gewinn. Das Geld sollte den Umweltopfern zu Gute kommen, welche gesundheitliche Probleme von diesen manipulieren Dieseln bekommen haben.

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ganzeinfach 07.05.2019, 15:12
9. Viel zu wenig - wenn man die Käufer anhört

Was zuwenig "zurückgeholt" wurde, könnte sich noch bei der Kartell-Geschichte rächen... Mal sehen - das kann noch staubig werden für alle Beteilgten. ganzeinfach

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