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Dobrindts Diesel-Rettungsaktion: Der Nachrüstungsminister
DPA

Verkehrsminister Dobrindt plant eine Nachrüstaktion für Dieselautos. Damit will er verhindern, dass in Innenstädten Fahrverbote verhängt werden - und Fahrzeuge mit Selbstzündern zur Ramschware werden.

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gerd0210 05.05.2017, 20:19
80.

Zitat von traurig aber wahr..
Ist es nicht möglich den AdBlue Harnstoff in einer Querschittsmenge bei der Herstellung in der Raffinerie dem Diesel beizumischen? Was passiert bei zuviel AdBlue im Motor?
Adblue im Motor ist sinnlos. Man benötigt eine katalytische Reaktion der heißen Auspuffgase. Ohne CAT würde sich der Stickstoff mit der frischen Luft zu einem giftigen Gas verbinden. Deshalb muss er schon vorher gebunden werden.

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foxtrottangohamburg 05.05.2017, 20:19
81. Das wäre ja die Höhe!

Die Autohersteller manipulieren sich mit höchster krimineller Energie und staatlicher Mitwisserschaft die Abgaswerte ihrer Produkte zurecht - und kommen in Deutschland natürlich ungestraft davon. Anschließend begibt man sich schnurstracks in die Opferrolle und der Steuerzahler kommt für alles auf. Oh, ich vergaß, zwischendurch lassen sich die Herrschaften des Managements noch fix ihr Saler aufstocken, weil die Umsätze ja so doll gestiegen sind. Es stinkt zum Himmel!

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nichtdoch 05.05.2017, 20:21
82. das Diesel wieder das werden was sie früher waren: lahm

Zitat von dipl.inge83
Das Problem lässt sich innermotorisch nicht vollständig beseitigen. Ansonsten müssten Temperaturen und Drücke soweit gesenkt werden das Diesel wieder das werden was sie früher waren: lahm. Weshalb EU6 nicht betroffen sein soll ist mir schleierhaft. Allgemein weiß jeder: AdBlue löst das Thema komplett. Aber ja: das System kostet in der Herstellung und im Betrieb Geld und ist mit Aufwand verbunden.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/schweiz-gotthard-raser-soll-haft-in-deutschland-absitzen-a-1145887.html
Und was ist falsch mit etwas lahmeren Autos? muss jeder denken wie der Gotthard-Raser hoffe nur dass er seine strafe in der Schweiz absitzen muss und sein heiliges Blechla {Fahrzeug} nie wieder sieht

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gerd0210 05.05.2017, 20:28
83.

Zitat von dborrmann
Ob die Kosten die Hersteller oder die Diesel-PKW-Besitzer bezahlen, ist mir ziemlich egal. Dem Steuerzahler dürfen die Kosten nicht zugemutet werden. Wichtiger ist es aber, endlich die im Vergleich zum Benziner üppige Subvention von Dieseln zu beenden. Dieselkraftstoff muss mehr kosten als Superbenzin, da er einen höheren Brennwert pro Liter hat. Warum sollen die Steuerzahler denn ständig diese vom Prinzip her veraltete Technologie mitfinanzieren? Eine großzügige Anschubfinanzierung der Elektroautos ist zukunftsweisend. Hier muss mehr getan werden. Verpflichtung der Häuslebauer zu Ladestationen am Stellplatz, Erstellung von Ladestationen an allen Tankstellen, Rastplätzen usw. muss dringend kommen. Die Stützung einer der Dampflok vergleichbaren Technologie ist einfach nicht mehr sinnvoll. Verbrenner prinzipiell und Diesel-PKW im besonderen sind einfach die Saurier der automobilen Zeit.
Ich halte Autos mit Zündkerzen für veraltet. Für Rennwagen sind die natürlich besser geeignet. Aber bei Langstreckenautos ist der Selbstzünder einfach das bessere.

Wo Sie gerade die Dampflok erwähnen, man könnte ja zusätzlich auch Wasser in den Hubraum einspritzen. Man kennt ja die Wirkung, wenn man Wasser in kochendes Öl gießt.

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auf_dem_Holzweg? 05.05.2017, 20:44
84. der Minister zum Diesel-Skandal

1. steckt ohnehin er selbst tief mit drin oder hat zumindest zu allertiefst versagt, an einen notwendigen Rücktritt wird kein Gedanke verschwendet. Klar, wenn er auspackt dann rollen andere Köpfe, auch die von oben.
2. den notwendigen Beweis bringt das "Reinemacher-wir-sind-alle-Unschuldig-Schreiben" zum Untersuchungsbericht, dem es laut Bericht gar nicht bedurft hätte, selbst Umweltschädigungen sind laut Bericht "Unsinn".
3. Die Autoindustrie ist selbstverständlich komplett unschuldig und wusste selbst von gar nix. Sie hat halt nur Autos gebaut und verkauft, wusste aber nichts davon das da Verbrennungsmotoren drin sind. Kann ja passieren.
4. ebenso alle die an den Untersuchungen beteiligt waren- sie sind quasi alle die frische Jungfrau persönlich, mit feinster Seife gewaschen, gepudert und studiofertig
5. Wer ist also Schuld am Dieselskandal?
Natürlich! Der Verbraucher! Er hätte halt keinen Diesel kaufen sollen, so ist das laut Dobrinth.

Fazit. alle diejenuigen, die einen Diesel haben so wie ich, 4 Jahre alt, teuer gekauft mit Euro-Norm 5), werde also selbst auf eigene Kosten umrüsten müssen, ansonsten wird die Lizens entzogen und die Karre einfachs stillgelegt. Genauso wird es laufen.
An Verkaufen brauche ist gar nicht zu denken, und die Entschädigungsidee vom Hersteller wurde direkt von der Regierung geblockt. Klar, wenn da mal einer auspackt ist halb Berlin leer. Auch die oberen Ränge dürften dann viel Luft zeigen.
Alle Beteiligten, Firmenbosse, Politiker, Politiker die wegschauen und sämtlicht Beteiligten des angeblichen Untersuchungsberichts gehen straffrei nach Hause. Ein Skandal.
Das ist die Auto-Demokratie, die Merkel für sich und ihre Autoindustrie in 12 Jahren persönlich geschaffen hat.

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Stefan_G 05.05.2017, 20:44
85. zu #83

Zitat von gerd0210
Wo Sie gerade die Dampflok erwähnen, man könnte ja zusätzlich auch Wasser in den Hubraum einspritzen. Man kennt ja die Wirkung, wenn man Wasser in kochendes Öl gießt.
Ist längst ausprobiert worden, siehe
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/wassereinspritzung-weniger-benzinverbrauch-durch-kuehlung-a-1037962.html

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Rohrspatz 05.05.2017, 20:45
86. erdgas

Warum in aller Welt wird Erdgas als saubere Lösung nicht erwähnt.
Was sauberes gibt es nicht - na ja der Reifenabrieb ist ja ähnlich.
Baut das Erdgasnetz aus und fördert offensiv diese Art der Energieumwandlung.

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nunu-na 05.05.2017, 20:58
87.

Oh Schreck! Es ist doch undenkbar, dass due Unternehmen selbst für ihre Betrügereien zur Rechenschaft gezogen werden. Fürs Umrüsten soll natürlich der Steuerzahler blechen, damit die betrogenen Kunden nicht mit ihren unbrauchbaren Karren plötzlich bei den Herrn Unternehmern auf der Matte stehen.
Das ist doch lachhaft. Natürlich müssen die Automobilunternehmen endlich mal gerade stehen! Und lasst die bloß nicht die Umbauten oder Softwareupdates alleine entwickeln und prüfen, sonst kommt da wieder nur Unfug bei rum.
Das einzig sinnvolle, was Herr Dobrindt in Angriff nehmen sollte, ist das Ende des Diesels. Die Technik hat keine Zukunft und die Politik sollte das mit deutlichen Fristen klar machen. Langfristig braucht es nicht weniger schlimme Dieselfahrzeuge sondern einfach gar keine mehr!

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j.cotton 05.05.2017, 20:59
88. Immer wieder dieser Feinstaub

Zitat von moistvonlipwik
Leider sind Stickoxide und Feinstaub gesundheitsschädlich. Daran wird man nichts ändern können. Daher drohen in diesem Falle juristische Auseinandersetzungen mit den Anliegern.
Es geht bei den modernen Fahrzeugen nicht mehr um Feinstaub, sondern inzwischen um praktisch nicht mehr filterbaren FEINSTstaub, der so winzig klein ist, dass er die Lungealveolen passieren, ins Blut und von dort in die Zelle eindringen kann. Und was so ein Mikropartikelchen dort anrichten kann, sollte wirklich jedem, selbst einem gehirnentkernten sog Autonarren klar sein.
Das ging bei den Altdieseln mit sichtbarer Dieselwolke nicht, ist doch nicht so schwer zu begreifen.
Das Problem sind die hohen Drücke und die Feinstzerstäubung, sprich Leistung, - hach ist das schön, dadurch Kraftstoffersparnis!

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Fritz.A.Brause 05.05.2017, 20:59
89. Totschlag? Ach was....

Zitat von Friedrich Hattendorf
Das was Herr Dobrindt veranstaltet ist in meinen Augen mindestens Totschlag.
...da geht doch noch was: Das ist Genozid. Mindestens.

Besonders in Hamburg, wo demnächst zwar ein paar Strassen Diesel-Auto-frei sein werden, aber die Schiffe im Hafen lsutig weiter ihre Schweröl-Verbrennungsprodukte in die Stadt husten.

Der ganze Hype ist unfassbar lächerlich. Vorgestern Waldsterben, gestern Feinstaub, heute Stickoxid. Ach ja: Ich hab Acrylamid vergessen. Eigentlich sind wir schon alle vorzeitig über die Wupper gegangen und der Planet gleich mit.

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