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Dobrindts Pläne: Das sind die wichtigsten Fakten zur Pkw-Maut
DPA

Alexander Dobrindt will Ausländer auf deutschen Straßen zur Kasse bitten: Der CSU-Politiker hat in Berlin seine umstrittenen Pläne für eine Pkw-Maut vorgestellt. Das müssen Autofahrer über das Vorhaben des Verkehrsministers wissen.

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bartholomew_simpson 07.07.2014, 15:45
10. Es wäre auch einfacher gegangen.

Die Kfz-Steuer hätte bei der Infrastrukturabgabe gleich beerdigt werden können. Jeder Strassenbenutzer mit Kfz bezahlt, Inländer und Ausländer.
Aber Doofrind will ja mehr Bürokratie wagen;-).

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querdenker13 07.07.2014, 15:45
11. Wetten das ...

Zitat von sysop
Alexander Dobrindt will Ausländer auf deutschen Straßen zur Kasse bitten: Der CSU-Politiker hat in Berlin seine umstrittenen Pläne für eine Pkw-Maut vorgestellt. Das müssen Autofahrer über das Vorhaben des Verkehrsministers wissen.
... diese Mautpläne von der EU zerissen und geschreddert werden. Diese Pläne sind sowas von unausgereift dass das schon zum Himmel schreit und stinkt. Typisch für Populistenpartei CSU.

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hjdelle 07.07.2014, 15:46
12. nicht aufregen

dieser schwachsinn wird nicht kommen

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FKassekert 07.07.2014, 15:47
13. Maut von der Reifengroesse

abhaengig machen denn wer grosse Raeder hat rollt ja auch auf mehr Flaeche!
Sieht ganz danach aus, als ist es nicht durchdacht! Ach ja, der Dobrindt! Man fragt sich schon warum so teuer? Auslaender werden benachteiligt, denn die Plakette fuer Abgase und Fahrten in die Innenstaedte muessen sie ja auch noch zahlen! Abzockerei der Politiker, da Geld eben NUR verschwendet wird!
Dobrindt kann Minister nicht - Oder?

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Drake_De 07.07.2014, 15:47
14. Alternative ohne riesigen beamten apparat

Erhöht die mineralölsteuer um 1-3 cent, und senkt die KFZ steuer.
Kein Problem mit der EU.
Einziges Problem sind die Tanktouristen an der Grenze. Und die Bayern sind auch glücklich. Die fahren sowieso schon nach Österreich tanken...

Weiterhin müssen wir nicht eine riesige Anwaltsschar zum Abklopfen des gesetzes auf EU Konformität beschäftigen, kriegen das Gesetz nicht von EUGH um die Ohren gehauen und auch keine Schlechte Stimmung bei den Nachbarn. Und in 5 Jahren können wir wieder anfangen über die Maut zu diskutieren.
Ausserdem haben wir das System Simpel gehalten (KISS) und keine neuen Strukturen schaffen müssen um das zu verwalten.

Aber hey. Was solls. Wir haben es ja!

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kmgeo 07.07.2014, 15:47
15. Unfair!!

Ich denke, dass das schon ein Unterschied ist, ob ich als Ausländer für meinen Urlaub eine 10 Tage Vignette kaufen muss oder als Inländer eine Jahresvignette zwangszugeschickt bekomme, obwohl ich nur 10 Tage im Jahr fahre (ja, ist ein bisschen an den Haaren herbeigezogen..).
Warum nicht gleich richtig: Jeder zahlt genau dafür, wo, wann und wieviel er fährt. Fahre ich also insgesamt wenig und dann auch noch abseits der überlasteten Strecken, muss das doch weniger kosten. So könnte man wenigstens einige Verkehrsströme und/oder Verkehrsbelastungen steuern..... Das Navi könnte dann den schnellsten und den günstigsten Weg ausweisen.....
Natürlich muss man den Datenschutz gewährleisten.

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future-trunks 07.07.2014, 15:51
16.

Zitat von derkim
Welches Recht nehmen sich eigentlich unsere Nachbarländer über unsere Strassen entscheiden zu dürfen? Da sollten wir glatt eine Gegenklage einreichen was uns den kostenlosen Zugang auf den Strassen Österreichs und Hollands ermöglicht. Die Maut ist absolut richtig und überfällig.
zum einen haben die meisten Nachbarländer Deutschlands keine maut, darunter auch das von ihnen erwähnte Holland. zum anderen gibt es nirgends eine maut, die für alle Straßen gilt und dann gibt es auch in keinem anderen land eine maut, die nur Ausländer mehrbelsatet.
geht das durch werden es wohl auch ne menge anderer länder nachmachen und dann hat man die Mehrbelastung deutscher Autofahrer, aber dicke

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JeeperWH 07.07.2014, 15:52
17.

Zitat von sysop
Alexander Dobrindt will Ausländer auf deutschen Straßen zur Kasse bitten: Der CSU-Politiker hat in Berlin seine umstrittenen Pläne für eine Pkw-Maut vorgestellt. Das müssen Autofahrer über das Vorhaben des Verkehrsministers wissen.
Die Autofahrer sind Kostenträger, die viel mehr Geld einbringen, als der Staat je für sie ausgeben wollte. Und deshalb sehen die Straßen so aus wie sie eben aussehen: jedes Jahr schlimmer.

Die Infrastruktur in Deutschland verrottet schneller, als sie instand gehalten, geschweige denn ausgebaut wird. Und wer heute vorschlägt, eine neue Straße zu bauen, kann sich für denselben Aufschrei auch gleich mit einem Schild "Tötet alle Kinder!" an den Prenzlberg stellen. Während jede vernünftige Regierung Wirtschaft und Verkehr in einem Ministerium bündelt, weil die Verkehrswege das Kreislaufsystem der Wirtschaft sind, wird neue Infrastruktur hierzulande zum Teufelswerk gestempelt, bevor überhaupt die Planungsphase beginnen kann: Autobahnen, Flughäfen und Bahnhöfe, nach denen sich der Rest der Welt sämtliche Finger schlecken würde, werden hierzulande bekämpft bis aufs Messer. Hauptsache dagegen sein und jammern.

Wer sich gruseln möchte, kann ein bisschen im Bericht der Daehre-Kommission schmökern: Fast die Hälfte aller Fernstraßenbrücken sind dringend wartungsbedürftig. Praktisch keine wird saniert werden. Wenn eine davon im Berufsverkehr zusammenbricht werden die einen (die, die dafür sorgen, das man nicht snaieren kann) es schon immer gewusst haben und die anderen (die, die lieber Bildungsversager mitschleifen und Euro-Rettungsschirme für korrupte Pleitestaaten aufspannen) ganz erstaunt sein.

Natürlich kann keinem Vorausdenker daran gelegen sein, das ebenfalls verrottende Bildungssystem noch weiter zu kastrieren, um den "bösen" Autofahern die Straßen zu sanieren. Aber es würde ausreichen, Mittel von einem völlig überfinanzierten Infrastrukturzweig zu diesem völlig unterfinanzierten zu leiten: Hören wir auf, unbelehrbare Bildungsversager mitzuschleifen und Pleitebanken und Pleitestaaten vor der eigenen Korruption zu retten. Retten wir lieber zukünftige Autofahrer davor, dass ihnen eine Brücke unterm Arsch zusammenkracht ... Aber das ist ja weder grün noch politisch korrekt.

"Gewiss gebietet die Vorsicht, daß seit langem bestehende Regierungen nicht um unbedeutender und flüchtiger Ursachen willen geändert werden sollten, und demgemäß hat noch jede Erfahrung gezeigt, dass die Menschen eher geneigt sind zu dulden, solange die Übel noch erträglich sind, als sich unter Abschaffung der Formen, die sie gewöhnt sind, Recht zu verschaffen. Aber wenn eine lange Reihe von Missbräuchen und Übergriffen, die stets das gleiche Ziel verfolgen, die Absicht erkennen lässt, sie absolutem Despotismus zu unterwerfen, so ist es ihr Recht, ist es ihre Pflicht, eine solche Regierung zu beseitigen und sich um neue Bürgen für ihre zukünftige Sicherheit umzutun."

Auszug aus der Unabhängigkeitserklärung der 13 Vereinigten Staaten von Amerika, 04. Juli 1776 ...

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Dogbert 07.07.2014, 15:55
18. Deutsche Alleingänge, Blödsinn im Quadrat

in keinem anderen ALnd der Erde gibt es eine allgemeine Maut, sie bezieht sich immer nur auf die Fernstrassen (vulgo: BAB). Was Dobrindt hier also eigentlich vorlegt ist die Forderung nach einem Eintrittsgeld für Deutschland. Das wird im EU Recht nie und nimmer Bestand haben. Und bedeutet vor allem, da das Thema kompletter Ausgleich durch Steuerbefreiunng erfahrungsgemäss noch gekippt wird, eine massive Mehrbelastung aller Verkehrsteilnehmer. Was war eigentlich so schwer daran einfach das Prinzip der anderen Länder zu übernehmen, eine massvolle Maut (ca. 100 Eur) für alle BAB Benutzer ??

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das-schandmaul 07.07.2014, 15:55
19.

Dann sind wir ja wieder komplett im Mittelalter angekommen. Früher nannte man das Wegezoll. Es fehlen dann nur noch die Schlagbäume. Sinnbildlich gibt es die ja aber auch schon durch die Umweltplakette für Städte.
Was wir jetzt noch brauchen ist eine Steuer fürs atmen. Bei diesem Vorgang wird schließlich der Umwelt ja Sauerstoff entzogen. Eine weitere Steuer wäre fürs Furzen möglich. Hier entsteht so etwas wie Methangas. Da Beamte und Politiker unentwegt Mist machen könnte man sie von dieser Steuer befreien.

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