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Drohende Fahrverbote: ADAC beweist Wirksamkeit von Dieselnachrüstungen
imago/ Revierfoto

Technische Nachrüstungen können gebrauchte Dieselautos um bis zu 70 Prozent sauberer machen, ergaben Messungen des ADAC. Die Autoindustrie will davon trotzdem nichts wissen.

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herrmann.bar 21.02.2018, 13:00
130.

Zitat von janos71
Alle Betroffenen sollten sich, wenn in der Zukunft mal ein Neukauf ansteht, daran erinnern wie man von den deutschen Herstellern behandelt wurde. Die Japaner haben viel weniger auf Diesel gesetzt und bieten mit dem Full-Hybrid (Toyota, Lexus) eine seit 20 Jahren erprobte und zuverlässige Technik an. Damit sind Verbrauchswerte wie beim Diesel möglich und man hat ein zuverlässiges Fahrzeug. Nicht umsonst nutzen immer mehr Taxiunternehmen im Autobauerland "D" die Hybriden von Toyota.
Und die sind genervt vom Nerv und Jaulgetriebe von Prius & Co. Diese Autos taugen höchstens für die Stadt, auf lange Strecken sind sie nahezu unbrauchbar.

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Korken 21.02.2018, 13:01
131. Dann eben zweistufig herangehen

Soso, der Autoindustrie ist eine Hardware-Nachrüstung zu unsicher, braucht mehr Zeit, langfristige Ergebnisse müssen her. Von den Kosten jammern sie wohl nicht, dafür werden eben diese anderen gründe vorgeschoben. Dann halt eben so: Erst die Softwarelösung, die anscheinend total sicher ist und keine Langzeitergebisse braucht, reduziert den Austoss wohl um 20-30% und wenn die andere hardwaremäßige Lösung dann plötzlich mit 70-80% Ausstoßreduzierung gut genug ist, kommt diese zusätzlich zum tragen. Wie höre ich da schon aus den Vorstandsetagen schreien? Dann doch libeer gleich die jetzt zwar teurere, dafür deutlich bessere Hardwarelösung als Softwaregefrickel? Gut, los gehts!

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herrmann.bar 21.02.2018, 13:03
132.

Zitat von helmut_s
Es ist wirklich unfassbar. Die grossen Autohersteller betrügen, dass sich die Balken biegen, und glauben nachher allen Ernstes, SIE seien diejenigen, die die Bedingungen zu stellen hätten? Aber gut, der politisch Verantwortliche für den ganzen Schlamassel macht jetzt auf "konservativer Revolutionär" und spielt weiterhin ganz vorn auf der Bühne. Funktioniert offensichtlich ... ein einiziges Idiotentheater.
Dann müssen Sie als VP den Nachweis des Betruges bringen und die Hersteller anklagen. Viel Glück bei Nachweis! Behauptungen nützen vor Gericht wenig, eher im Gegenteil.

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prologo 21.02.2018, 13:06
133. Die Verursacher müssen haften, nicht die Diesel PKW Käufer

Zitat von marcaurel1957
Grundsätzlich haben Sie recht, nur können solche Gesetze nicht rückwirkend gemacht werden. Damals galt die Katalysatorenpflicht auch nur für Neuwagen, für Altwagen wurden freiwillige Lösungen angeboten, die der Staat weitgehend bezahlt hat.
Hallo marcaurel1957,
Die Verursacher müssen dafür haften. Denn es sind ja zwei Betrüger am Diesel Käufer am Werk. Denn beide haben daran viele Milliarden verdient. Die Hersteller an Bargeld direkt, der Staat an Steuern.

Die Betrüger, Diesel PKW Hersteller haben nachweislich wissentlich mit Software die Abgase im normal Betrieb durch gelassen. Also Betrug am Käufer.

Der Staat hat die Diesel Käufer mit steuerlichen Begünstigungen zum Kauf von Diesel Autos geworben aber trotzdem an Steuern hoch verdient. Und der Staat hat die Diesel Dreckschleudern ja zum Verkauf zu gelassen!

Anstatt dass das Bundesgericht die Diesel Käufer mit Fahrverboten und hohen Wertverlusten bestrafen will, sollen endlich die Verursacher, der Staat und die Hersteller den Schaden in die Pflicht nehmen.

prologo

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marcaurel1957 21.02.2018, 13:06
134.

Zitat von PSBBM
Ich verstehe das Problem nicht. Der Verbraucher hat in gutem Glauben teure Automobile erworben, die sich in vielen Fällen als problematische Dreckschleudern entpuppt haben. Stichwort Gesundheitsgefahr. Fahrverbote stehen im Raum. In den Medien liest man sogar von Vorrichtungen, die Messungen auf dem Prüfstand gezielt manipulieren. Betrug also. Natürlich müssen die Hersteller das Problem bestmöglich beheben und die gesamten Kosten tragen. Das ist doch das Mindeste. Was wird hier überhaupt noch diskutiert? Bei solchen Zuständen muss man ja fast schon am deutschen Rechtsstaat zweifeln.
Die Hersteller sind verpflichtet, einen gesetzeskonformen Zustand herzustellen. Mehr aber auch nicht!

Praktisch alle Auto erfüllen gegenwärtig die Gesetzesnorm.

Dass am Neckartor die NOx Belastung zu hoch ist, ist aber Sache des Staats, nicht der Hersteller

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moistvonlipwik 21.02.2018, 13:06
135.

Zitat von marcaurel1957
Grundsätzlich haben Sie recht, nur können solche Gesetze nicht rückwirkend gemacht werden. Damals galt die Katalysatorenpflicht auch nur für Neuwagen, für Altwagen wurden freiwillige Lösungen angeboten, die der Staat weitgehend bezahlt hat.
Eine Nachrüstpflicht ist keine Rückwirkung - sie wirkt ja nur in die Zukunft. Daran ändert sich auch nichts, wenn dadurch die Kalkulation einer in der Vergangenheit getroffenen Entscheidung über den Haufen geworfen wird: eine solche sogenannte "unechte Rückwirkung" muss man nach ständiger Rechtsprechung des BVerfG in der Regel hinnehmen.

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Stefan_G 21.02.2018, 13:08
136. zu #3

Zitat von herm16
dumme Frage, was ist eigentlich aus dem Motorschäden durch den E10 Kraftstoff geworden. Warum soll ich jetzt dem ADAC glauben?
Niemand hat je etwas von Motorschäden behauptet, immerhin gibt es Regionen in dieser Welt, wo mit 85% statt nur 10% EtOH
gefahren wird.
Es war immer nur von der sehr theoretischen Möglichkeit die rede, Pfennigartikel wie Gummidichtungen könnten bei 10% EtOH versagen, obwohl sie es bei 5% EtOH nicht tun. Und auch hier war die Autoindustrie schlicht zu faul, allen Fahrzeugen Unbedenklichkeit zu bescheinigen.

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herrmann.bar 21.02.2018, 13:09
137.

Zitat von ihawk
Entweder verbaut die Industrie die beste verfügbare Lösung um die versprochenen Werte zu erhalten oder wird in jedem einzelnen Fall wegen vorsätzlichen Betrug vom Bundesverkehrsministerium verklagt. Es muss doch möglich sein, dass die Regierung für das Volk eintritt und nicht immer nur die Interessen der Superreichen schützt.
Betrug ? Da werden Sie keine Chancen haben dies zu beweisen!! Sie müssen beweisen, dass die Kfz die Richtwerte und den vorgegeben Testabläufen nicht einhalten. Das tun aber aber alle. Nur wenige hatten illegale Abschalteinrichtungen. Und nun?

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invisibleman 21.02.2018, 13:10
138. Die Hälfte der Staat.

Zitat von marcaurel1957
Wenn das geht, dann braucht man nur noch einen Kompromiss, wie die Kosten getragen werden. Ich würde sagen, die Hälfte der Staat, die Hälfte die Hersteller. Natürlich wäre das freiwillig aber beide haben Interesse, dass das funktioniert.
Warum die Allgemeinheit an den Kosten beteiligt werden soll, kann wohl nur ein Rechtsverdreher begründen.

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Stefan_G 21.02.2018, 13:12
139. zu #7

Zitat von marcaurel1957
Wenn das geht, dann braucht man nur noch einen Kompromiss, wie die Kosten getragen werden. Ich würde sagen, die Hälfte der Staat, die Hälfte die Hersteller. Natürlich wäre das freiwillig aber beide haben Interesse, dass das funktioniert.
In diesem Fall wäre die Hälfte des Staats bekanntlich eine Hälfte für die Steuerzahler, der Staat hat schließlich kein eigenes Geld (das nicht vom Steuerzahler stammt). Daher müssen die Kosten komplett von den Herstellern getragen werden, sie waren es schließlich auch, die gegen die Abgasgesetzgebung verstoßen haben.

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