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Drohende Fahrverbote: Welches Auto kaufen?
Hyundai

Stickoxide, Feinstaub, Fahrverbote: Wer auch in Zukunft in eine Umweltzone fahren will, hat beim Autokauf viel Qual und wenig Wahl. Worauf sollten Kunden also achten?

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lupo62 01.02.2018, 05:53
1. Heiße Luft

Fahrverbote wird es an bestimmten Tagen für bestimmte Fahrzeuge für bestimmte Straßen geben. Keinesfalls aber dauerhaft für alle für ganze Innenstädte. Das wäre gesellschaftlich und auch aus wirtschaftlichen Gründen (die Menschen müssen zu ihren Arbeitsplätzen kommen) gar nicht machbar. 100.000 Autos, die am Stadtrand einer Großstadt abgestellt werden müssen (auf welchen Parkplätzen?) und 150.000 Menschen, die dann mit zusätzlichen -zigtausend Bussen weitertransportiert werden - vergesst es. In so weit kann man als Besitzer eines halbwegs modernen Autos die Entwicklung entspannt sehen. Alles heiße Luft

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dirk1962 01.02.2018, 06:22
2. So schwer ist das nicht

Wer einen Toyota Hybrid kauft, geht kein Risiko ein. Dank Saugrohreinspritzung ist Feinstaub kein Thema, geringer Verbrauch ist garantiert und der CO2 entspricht auch den zukünftigen Grenzwerten. Schade, dass unsere Autobauer nichts Vergleichbares auf die Straße bekommen.

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franxinatra 01.02.2018, 06:40
3. Da bin ich dann mal gespannt ...

was demnächst dann beim Erdgas-Auto als verwerflich ausgegraben wird. Mittlerweile scheint es egal zu sein, womit man sich bewegt, es gibt immer einen Faktor, mit dem der Halter zur Kasse gebeten werden kann...

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j.ogniewski 01.02.2018, 07:27
4. Ich frage mich nur

Wann werden endlich auch mal andere als Autofahrerr gezwungen Verantwortung für ihren Schadstoff-Ausstoss zu übernehmen? In den Studien zum Thema Strassenverkehr zeigen meistens dass der Warenverkehr der weitaus grössere Umweltsünder ist. Schiffe und Flugzeuge werden gar nicht erst berücksichtigt obwohl bekannt ist das gerade det Flugverkehr unser grösster Schadstoff-Verursacher ist. Mal ganz abgesehen, daß es eine Diskriminierung ist immer nur Autos zu Sündenböcken zu machen - unsere Umwelt-Probleme lösen wir damit ja nicht. Und noch was: es ist durchaus möglich, bestehene Fahrzeuge aufzurüsten so daß diese höhere Umwelt-Auflagen erfüllen, aber niemand greift das auf. Wenn schon Verbote, muss der Staat dies möglich machen, am besten sogar noch subventionieren. Mal ganz abgesehen von der Ungerechtigkeit - soviele noch funktionierenden Fahrzeuge wegzuschmeissen wäre ja auch nicht gerade gut für die Umwelt.

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don_spon 01.02.2018, 07:29
5. Autogas

gab es auch noch, als noch dazu sehr günstige Alternative. Aber seit Oktober dürfen nur noch Autogasanlagen mit einer ABE (ECE R-115) verbaut werden. Diese gibt es größtenteils noch nicht. Wer keinen 6D Diesel oder direkteinspritzenden Benziner kaufen kann oder mag, kann ja noch mit seinem ineffizienten alten Saugbeziner Dino in die Stadt fahren. Ich fahre sowas und bin durch die Umstellung der Rechtslage beim Autogas gekniffen.

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098 01.02.2018, 07:29
6. Sauerei

Eigentlich kann ich überhaupt keinen Gebrauchtwagen mehr kaufen. Das bedeutet mal wieder eine kalte Enteignung aller Besitzer älterer und teils sogar aktueller Autos steht bevor. Und damit verbunden einen große Konjunkturspritze für die Autoindustrie, welches das ganze Debakel zusammen mit der Politik verursacht hat.

Dass neue Benziner Feinstaub ausstoßen wusste man schon, als man die älteren Diesel wegen Feinstaub aus den Städten verbannte. Nur hatte man damals wohl gedacht, diese Nummer heben wir uns auf, um in ein paar Jahren noch mal Kasse zu machen. Dann kamen jetzt noch die Stickoxide dazu.

Jetzt kann man nur Autos kaufen, für die es eigentlich keine Infrastruktur zum laden bezw. Erdgas tanken gibt.

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Harald Schmitt 01.02.2018, 07:34
7. Unerträgliche Diskussion

Jahrelange Versäumnisse in der Stadtplanung, bei Wohnungsbau, Ausbau des öffentlichen Verkehrs, der Radwege und ein tatenloses Verkehrsministerium. Jetzt sollen die Autofahrer büßen obwohl der Feinstaub auch aus Heizungen, von Bremsen, Reifenabrieb, Kaminen, Baustellen für die nächsten Jahre kommt.
Stuttgart hat ja eine sehr große Baustellemitten in der Stadt und da wird nichts gegen getan.
Was ist, wenn die merken, dass die Autos nicht der Grund sind und die Menschen auch nicht länger und gesünder leben als mit Autos!
Langsam habe ich den Eindruck, dass es eine riesige Aktion ist um noch mehr neue Autos unter die Leute zu bringen damit die Wirtschaft nicht kollabiert!

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kritischergeist 01.02.2018, 07:36
8. Nur noch Hysterie

Im Laufe der letzten 20 Jahre ist der Schadstoffausstoß unserer Fahrzeuge um 70% gefallen. Die Medien tun aber so als wären unsere heutigen Autos extrem gesundheitsgefährlich. In den Zeiten vor 2000 qualmte und rußte es in unseren Städten und die Lastwagen stießen beim Anfahren schwarze Qualmwolken aus. Niemand thematisierte dies, auch nicht der Spiegel. Jetzt aber verfallen die Medien in eine nie da gewesene Hysterie und verteufeln alle Verbrennungsmotore. Der Deutsche wird genötigt sein Auto gegen extrem teuere, anfällige Motorentechnik in Euro 6 Fahrzeugen auszutauschen. Politik und Medien schaukeln sich gegenseitig mit ihren Forderungen hoch und Autofahrer und Wirtschaft sehen sich genötigt neue Fahrzeuge zu beschaffen. Die Altfahrzeuge verschwinden leider nicht sondern fahren dann in Osteuropa, Asien oder in der dritten Welt. Der Umwelt hilft dies überhaupt nicht sondern erhöht global nur die Emissionen denn die neuen Fahrzeuge sind ja nicht schadstofffrei sondern nur schadstoffärmer. Seltsam ist auch dass hier Tests zu rate gezogen werden die eher absurd sind. Wie kann ein Toyota Prius höher im Ranking stehen als ein Tesla, der NULL Emissionen hat. Der Prius hat eine Benzinmotor wie alle Fahrzeuge und der läuft zu 99% im Leben dieses Autos. Wenn das Argument die Emissionen bei der Herstellung dieses E-Fahrzeugs ist, warum thematisiert man denn nicht die Herstellungsemissionen all der Neufahrzeuge die ja die bisherigen ersetzen sollen. Logik ist leider kein Faktor mehr mit dem Medien und Politiker heute glänzen können. Sie wurde durch die Hysterie ersetzt.

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skylarkin 01.02.2018, 07:37
9.

Genau, teurer Mercedes und BMW sowie teure Hybride oder als Alltagsauto für Mietwohner in der Stadt kaum nutzbare Stromer. Das sind ja prima Alternativem für die Durchschnittsverdienerfamilie.

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