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E-Autos: Sonderabgabe auf Sprit soll Kaufprämie finanzieren
DPA

In den Regierungsstreit über eine Kaufprämie für Elektroautos mischt sich der Chef der Nationalen Plattform Elektromobilität ein. Henning Kagermann will den Bonus unbedingt - zulasten von allen anderen Autofahrern.

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tapier 06.02.2016, 01:23
140. Da gibt es wwas besseres

wir übernehmen doch alles aus Amiland.
Da wäre eine "Spritfresser Abgabe" die bessere Lösung.
Jeder Neuwagen der mehr als 12l/100km in der Herstellerangabe hat, oder mehr als 3l Hubraum hat mit einem 10%tigen Aufschlag auf den Kaufpreis belasten.
Dann wird die Abgabe wenigstens von denen bezahlt die es sich leisten können.

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energieingenieur 06.02.2016, 01:36
141.

Zitat von weltbetrachter
Habe vor Monaten eine Reportage im Fernsehen gesehen. Da ging es um eine Fahrt mit dem E-Auto von München, ich glaube nach Berlin - über die A 9. Wer sich also in ein Abenteuer stürzen mag und viel Zeit hat, kann es ja auch mal versuchen. Dieser Bericht ist sehr sehenswert und nimmt jedem die Euphorie. Und richtig spannend wird es auch in einem Stau, wenn die Batterie zu Ende geht.
genau... das waren Journalisten, die zum ersten Mal im Elektroauto saßen und keine Ahnung hatten, was sie da tun. Im Bericht waren sie mit einem asiatischen Nissan LEAF unterwegs und konnten an der Säule nicht laden. Das liegt daran, weil das Projekt an der A9 im wesentlichen von BMW gesteuert wurde und daher dort nur der Schnellladestecker "Combo2" verfügbar ist, den BMW und VW neu entwickelt haben. Der weltweit bereits etablierte Steckertyp "CHAdeMO" (über den das im Beitrag verwendete Fahrzeug verfügte) ist dort nicht montiert, weil BMW das nicht wollte. In anderen Ländern (z.B. Norwegen) sind dagegen alle gängigen Steckertypen an den Ladestationen montiert - auch der spezielle "VW/BMW"-Stecker. Was da im Bericht gezeigt wurde ist im übertragenen Sinne der Versuch mit einem Diesel-Fahrzeug ohne jegliche Recherche in ein Land zu fahren, in dem es kaum oder gar keinen Diesel gibt und sich dann öffentlich darüber zu wundern, warum man den denn nicht an jeder Tankstelle bekommt. Und den Dieselmangel gibt es nicht etwa, weil das technisch schwierig sei. Nein. Den gibt es, weil die lokalen Autohersteller nur Benzinmotoren bauen können und der Politik daher siganlisiert haben, dass Diesel-Fahrzeuge im Land nicht erwünscht sind... Deswegen wird alles getan, um die Ausgabe von Diesel zu verhindern... bzw. einen weltweit etablierten Steckeranschluss an der Ladesäule einfach mal wegzulassen. by the way: an den Säulen prankt an der Stelle ein Blinddeckel. Die Hersteller sehen den nämlich eigentlich vor... - weil das in allen Ländern so üblich ist - außer in Deutschland.

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polaris65428 06.02.2016, 02:00
142. Ständig was Neues

E-Mobilität MUSS gefördert werden, sonst wird es nie was. Warum aber wird z B. ein Gesetz, das erst im letzten Jahr in Kraft trat, nicht genutzt, den schönen Worten wirkliches Leben zu verleihen ? Das Gesetz zur Förderung der Elektromobilität (EmoG) gestattet den Kommunen, E-Fahrzeugen Vergünstigungen einzuräumen. Auf freiwilliger Basis versteht sich! In meinem Einzugsbereich ist da leider nichts zu erwarten. Die Städte Wiesbaden, Mainz, Darmstadt, Groß Gerau, Rüsselsheim u.v.a. antworteten mir auf Anfrage, dass sie eine Umsetzung des Gesetzes nicht beabsichtigen. Nicht einmal mögliche Vergünstigungen beim Parken werden in Erwägung gezogen, obwohl gerade hier der Schadstoffbelastung der Innenstädte entgegen gewirkt werden könnte und das mit geringstem Aufwand. Jeden Tag eine "neue Sau durch's Dorf treiben", statt bestehende Möglichkeiten konsequent zu nutzen. Natürlich melde ich mein E-Fahrzeug jetzt nicht ab,aber beim Lesen dieser immer gleichen Aussagen schwillt mir langsam der Kamm.

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fragel 06.02.2016, 02:00
143. Sprichwort:

Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen !
Das sollte sich dieser komische Mensch hinter die Ohren schreiben.
Sollte seiner Forderung jedoch nachgegeben werden, dann liegt es an den Autofahrern, ob sie sich abzocken lassen.

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farnsworth 06.02.2016, 02:02
144.

...und wieder will uns ein Mitglied der Lobbyistenseuche hierzulande an den Geldbeutel. Klar, nur 12€ / Jahr und morgen kommt der Osterhase. Elektroautos sind eine Sackgasse, allein schon wegen der fehlenden Infrastruktur, die bei uns niemals ausreichend vorhanden sein wird. Grund? Nationale Inkompetenz, s. Flughäfen, Opern, Bahnhöfe und, und, und. Sie bringen es ja nicht mal fertig, flächendeckend Highspeed Internet anzubieten - D - ein Hochtechnologieland? Ich lach' mich scheckig. Und noch die €65.000 Frage: warum heissen seltene Erden (ohne die Akkus nicht hergestellt werden können) "Seltene" Erden??? Und wie wird wohl China - die 90% dieser Seltenen Erden fördern auf Dauer mit dieser Resource umgehen? Und dann sind da noch die Schlauköpfe, die das alles gut finden.... oh Mann...

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Sekronom 06.02.2016, 02:39
145.

Zitat von Skarrin
Aha, Akkus brauchen also immer genau 8 Stunden zum aufladen? Egal wie groß ihre Kapazität ist, wie hoch die Ladeleistung ist und wie der Ladestand zu Beginn der Aufladung war? Der Rest Ihrer Behauptungen ist übrigens von ähnlicher Qualität wie Ihr neu entdecktes Ladenaturgesetz.
Die Ladezeit meiner Akkus ist unabhängig von der Spannung und Kapazität immer gleich, sofern die Ladeleistung in der Regel mit 1C angegeben wird.
Naemlich in der zumindest empfohlenen maximalen Ladeleistung von einmal Kapazität des Akkus. Gilt natürlich "nur" für die standard lipos, die aber doch oft verbaut werden. Wenn die Steckdose also genug Leistung hat und ein lipo verbaut ist und der in etwa ähnlich funktioniert kann man die alle in ca. 45 Minuten fast volladen(die letzten % brauchen überdurchschnittlich lange). Eine normale Steckdose mit ca. 3600w reicht natürlich nicht um gigantische Akkus von Autos mit 10-20kwh in 45 Minuten zu laden. Wobei die Akkus unter doch ordentlicher Last und dauerhaften Nutzung spätestens nach einem jahr deutlich an Leistung verlieren und das Stueck fuer Stueck. Ein Elektrorad finde ich da sinnvoller, da sind die Akkus nicht in Dimensionen die einem wirtschaftlichen Ruin gleich kommen oder viel zu hohe Akkumieten erfordern...Ist aber natürlich kein Auto :)

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kenterziege 06.02.2016, 03:07
146. Kagermann ist der Prototyp eines Lobbyisten !

Mein Schwein interessiert sich für E-Autos. Ein Spielzeug für Hard-Core Ökos und Reiche zur Demonstration ihrer Gutmenschen-Eigenschaft.
Da gibt es unverdächtige Institute, die die positiven Umweltwirkungen der Steckdosenautos mit Nachdruck ins Reich der Fabel versetzen. Aber der Million von Frau Merkel (Wir schaffen das..) bis 2020 muss nachgehechelt werden. Jetzt sollen die "normalen" Autofahrer den nach den EEG zweiten Öko-Subventionswahnsinn dieser völlig überforderten Koalition zahlen. Und eine SPD geht da mit. Tesla-Käufer streichen dann 5000 € ein und Kulle Müller mit seinem alten Astra bezahlt dafür, weil er zur Arbeit fahren muss!
Und Frau Klatten freut sich, weil BMW den Laden, der speziell für den unverkäuflichen i3 gebaut wurde, nicht ganz dicht machen muss! Wo leben wir eigentlich?

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kenterziege 06.02.2016, 03:22
147. Ich bin zur Zeit weit weg vom Geschehen und ....

Zitat von ir²
Der Leiter der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE), Henning Kagermann, fordert die Regierung auf, eine Kaufprämie für Elektroautos zu beschließen. Nur so sei das Ziel von einer Million Fahrzeugen bis zum Jahr 2020 zu erreichen. "Wenn wir im März keine Entscheidung für wirksame Förderanreize bekommen, müssen wir das Ziel kassieren", sagte er im Interview mit dem SPIEGEL. ...... Ein Lobbyist der schamlos nach Steuergeld für ein Produkt ruft, das eigentlich niemand freiwillig kaufen will! Die neue Klimareligion macht es möglich, und der SPIEGEL bietet die Plattform. Weiter so, Deutschland!
.. stimme Ihnen mehrmals 100%ig zu! Allein was die National Plattform E-Mobilität bisher schon sinnlos an sog. Schaufensterprojekten aus Steuergeld verbraten hat, geht auf keine Kuhhaut. Wie die Geier haben sich Verbände und Firmen auf Projektfinanzierungen gestürzt. Sogar der Fahrlehererverband wollte Kurse für das Fahren mit E-Autos anbieten. Es wurde im Einzelnen ja nicht berichtet. Wenn der Bundesrechnungshof mal auflisten würde, was da alles angestoßen wurde und wieviel Arbeitskraft in Ministerien und obersten Bundesbehörden aufgeboten wurde, um Merkels Million zu realisieren. Der Normalo kann das nicht fassen. Und der SPIEGEL, der früher mal derartig sinnlose Regierungsaktivitäten aufs Korn genommen hat, unterstützt diesen Wahnsinn auch noch!

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53er 06.02.2016, 03:32
148. Die Autopreise in Deutschland

verglichen mit dem Lohnniveau sind bereits überhöht. Gerade die Preise für Fahrzeuge von VW und Audi sind hier ein gutes Beispiel. Ein Blick in die USA
zeigt, dass es wesentlich günstiger geht und dort zahlt VW nun auch noch eine "Entschuldigungsprämie" für seine Dieselschleudern. Warum sollten Autofahrer in Deutschland diese überhöhten Preise durch eine zusätzliche Steuer auf Kraftstoffe subventionieren? Sollen die Autokonzerne doch einfach die Gewinne aus dem Verkauf von Diesel und Benzinern zur Mischkalkulation verwenden und die Preise für E-Autos, die auch mit einer Kaufprämie keiner will, einfach quersubventionieren. Unsere Regierung hat mittlerweile in Sachen Auto und Umwelt bereits jede Peilung verloren und läßt sich von "Umweltspezialisten" jeden Mist aufschwatzen. Während in China der Dampf bis unter die Wolkengrenze steigt, soll in unserem Ländle nur noch Frischluft aus dem Auspuff und den Schornsteinen wehen. Dabei ist die Politik noch nicht einmal in der Lage, jedem Diesel-LKW einen Russfilter zu verpassen.

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p-touch 06.02.2016, 05:38
149. Bis jetzt fahren in Deutschland

rund 30.000 E-Autos. Wenn man wirklich bis 2020 1 Million auf die Straßen bringen will, müßten jeden Monat 20.000 Autos verkauft werden. Das entspricht denn Zulassungszahlen von 2014 und 2015 zusammen. Mehr braucht man dazu nicht mehr schreiben.

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