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E-Fahrrad i:SY Drive S8 ZR: 20 Zoll reichen
i:SY

Sie sind praktisch und lassen sich leicht verstauen: Kompakte Elektrofahrräder wie das i:SY Drive S8 ZR liegen voll im Trend. Doch nicht jeder macht den mit.

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kascha_2013 29.08.2017, 12:35
10. @anton_ansichtsbuch: Ich muss Ihnen da z.T. widersprechen.

Ich bin selber seit vielen Jahrzehnten ambitionierter Radfahrer, mit Renn- und Tourenrad. Auch mit Mitte 60 fahre ich Tagesetappen von 130 km oder auf dem RR einen 30er Schnitte (ohne Windschatten). Durch die eBikes ist eine bestimmte Altersgruppe wieder in den Genuss einer erheblich erhöhten Mobilität, kombiniert mit einem größeren Aktionsradius gekommen. Viele ältere Menschen haben sich nicht mehr getraut eine größere Distanz mit dem Rad zurückzulegen. Ich sehe auf meinen Radtouren immer häufiger ältere Menschen, die glücklich und zufrieden (wieder) ihre Touren fahren und diese gewonnene Freiheit, die frische Luft und die leistbare sportliche Betätigung genießen. Also bitte nicht so pauschal ablehnen.

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noch_ein_forenposter 29.08.2017, 12:37
11. Bedienkomfort

"Der Lithium-Ionen-Akku (13,8 Ah/500 Wh) wird per Knopfdruck aktiviert. Entweder an der Batterie - oder direkt am zentralen Display. Purer Luxus, ein solches Maß an Bedienkomfort bieten selbst teure Räder eher selten."

Hmm, das IST doch ein teures Rad, wenn ich Preise von 3000 € im Netz finde. Und bzgl. "Luxus": Das ist ganz normale Standard-Bosch-Technik, die man auch problemlos an einem Pedelec für 2000 € findet. Klasse Technik, keine Frage, aber der Satz mit dem Luxus ist schlicht Quatsch, es sei denn, man testet Pedelecs mit fest verbautem Akku und App-Bedienung von einem hippen Hersteller aus Holland oder so. Dagegen ist Bosch absoluter Luxus.

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gryn 29.08.2017, 12:38
12. Nahezu perfekt!

Ich habe das i:SY E-Cargo - also die Version als Lasten-Pedelec - mal für vier Tage als Leihfahrrad fahren dürfen. Meine Kinder (dato knapp 3 und gut 6) haben es geliebt. Genau wie ich. Kleine, aber gemeine Topografien existierten einfach nicht mehr, es war wendig wie ein Normalrad und taugt wirklich als urbaner Autoersatz. Meine anfängliche Skepsis war nach 200m einer Euphorie gewichen. Lediglich dass ich durchaus in der Lage bin, mit purer Muskelkraft eine Geschwindigkeit jenseits der 25km/h zu halten, wurde durch die nach meinem Geschmack zu kleine Übersetzung ein wenig sabotiert. Aber da kann man was dran machen.

Und nein, niemand hat mich für diesen Kommentar bezahlt.

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tickersieben 29.08.2017, 12:39
13.

Zitat von Alderamin
... je größer der Reifendurchmesser, desto leichter fährt es sich über eine Unebenheit/Stufe. Mögen 20 Zoll auf Asphalt kein Problem sein, so sind sie beim Mountainbike bestimmt ein Nachteil.
.....das ist richtig. Insofern fehlt dem Artikel sicherlich der Hinweis darauf, dass ein 20-Zöller wohl kaum "fürs rauhe Gelände" gedacht wurde. Schlagloch oder Wurzel und 20-Zoll sind nicht nur nicht ideal sondern schlicht "schlecht". Aber der normale oder auch rauhe Wanderwaldweg ist kein Problem.

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CG412 29.08.2017, 12:42
14. Für mich wäre es jetzt nichts...

.. und mal vom Preis abgesehen: praktisch ist es wohl schon und dürfte in der Stadt seine Vorteile haben.

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spinningdoctor 29.08.2017, 12:50
15. Schade

Leider wurde von der Schreiberin des Berichts mal wieder nur der Beitrag des Herstellers, Erfinders, Konstrukteurs ... übernommen, ohne richtig zu recherchieren.
Es ist richtig, dass 20 Zoll viele Vorteile bietet. So ist es tatsächlich wendig und lässt sich gut in einem Auto oder der Bahn transportieren. Auf einem Balkon kann es evtl. auch noch einen Vorteil darstellen, mit 20 Zoll. Aber bitte, warum sollte ein 20-Zöller im Gelände bewegt werden? Die Entwicklung ging in den letzten Jahren gerade in die andere Richtung von 26 zu 29 Zoll. Und wer diese Entwicklung aktiv miterlebt hat, kann bestätigen, dass es mit einem 29-er deutlich besser im Geände voran geht, als mit 26 Zoll. Warum also noch kleinere Laufräder? Beim Downhill ist das kleinere Laufrad evtl. noch ein Vorteil, ich bezweifle aber, dass 20 Zoll hier auch besser ist. Darüber hinaus ist ein E-Bike beim Downhill mehr als überflüssig.
Liebe SPON-Redaktion: bitte setzt eure Mitarbeiter einfach mal auf so ein Rad und lasst sie damit alle Situationen ausprobieren, um eigene Erfahrungen zu sammeln und damit die Bevölkerung nicht mehr mit falschen Informatioen, aufgrund fehlender Recherche, versorgt wird. Es sei denn, SPON ist nur noch eine Wrbefläche der heimischen Industrie.

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werner-xyz 29.08.2017, 12:52
16. @tickeresieben

da ich mein Rad nicht nur auf der Straße bewege, bringen mir selbst hochwertige Komponenten nichts bei 20" Rädern. Physik lässt sich leider nicht weg diskutieren. Und wenn da so hochwertige Komponenten verbaut sind, warum sind dann die Daten so gut auf der Homepage versteckt?
Ich bleibe dabei, das Marketing spricht eher die optischen Kaufentscheidungen an, statt der rationalen Technischen. Daher vielleicht auch die Mehrzahl weibliche Käufer?

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AASAA 29.08.2017, 13:00
17. Als langjähriger Brompton-Fahrer (16 Zoll)

muss ich schon sagen, dass kleine Räder nur in seltenen Fällen im Nachteil sind. Der geringe Durchmesser der Räder stört nur bei extrem schlechten Untergründen (grobes Kopfsteinpflaster, Feldwege, sehr rauer Asphalt).
Ich lege regelmäßig die 12 km / 30 Minuten zur Arbeit mit dem Brompton zurück, der Unterschied zu einem "normalen" Fahrrad ist marginal. Auch gelegentlich mit dem Hund auf Feldwegen abseits der Straße.
Großer Vorteil ist natürlich, dass das Faltrad im Büro neben dem Schreibtisch steht und nicht diebstahlgefährdet auf der Straße.
Allerdings haben die 16 Zoll auch Nachteile, erstens gibt es in dieser Größe noch keine Spikereifen für den Winter und die Montage / Demontage ist nicht ohne, vor allem bei pannensicheren Reifen.

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Steve B 29.08.2017, 13:03
18. 20"-mtb?

MTBs mit 20"-Rädern klingt lustig. Aber das kann auf dem Markt tatsächlich funktionieren, wenn die so oft im Gelände sind wie der durchschnittliche Großstädter-Geländewagen.
Die Reifengröße ist immer eine Abwägung zwischen Rollverhalten, kompakter Bauform und eventuellen Platzproblemen im Fahrzeug. Besser rollen tun 20"-Räder nie, auch nicht an Lasten- oder Liegerädern. Es ist nur die nächste Größe unterhalb von 26", für die es eine große Reifenauswahl gibt.

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wanderarbeiter 29.08.2017, 13:07
19. 20 Zoll reichen

Mein Faltrad hat 18 Zoll und kann fast alles, außer grobes Gelände und (sehr) weiche Böden. Über 150 km an einem Tag oder mal über teils unbefestigte Wege 1900 Höhenmeter gingen damit recht problemlos. Dafür gibt es natürlich bessere darauf spezialisierte Räder, aber es zeigt mir doch, dass es kaum Gründe gibt, weshalb man das hier vorgestellte Rad wegen der Reifengröße ablehnen sollte. Ganz im Gegenteil.
Ein Mountainbike mit 20 Zoll wäre allerdings nie erfolgreich. Ich denke, da irrt Herr Kuhlmeier.

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