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E-Karts im Test: "Ist ja wie bei Mario Kart"
Matthias Kriegel

Zehn Minuten lang Rennfahrer sein: Kartfahren geht mittlerweile elektrisch - und so ist das ein völlig anderes Gefühl. Unser Autor war auf der Piste.

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Mehrleser 16.03.2019, 07:37
1. Pferdestärken und KuhWärme

2x 2,8 kW oder 31 PS - da müsst Ihr euch schon entscheiden, liebe SPONisten.

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bauigel 16.03.2019, 07:48
2. Soso

Soso, 2 Motoren mit 2,8 KW bringen also zusammen 31 PS auf die Straße.
Und das Ganze reicht also für eine Höchstgeschwindigkeit von 65 km/h.
Als Journalist sollte man zumindest Grundkenntnisse von Physik oder Motoren haben oder einfach mal die Fresse halten.
1 KW hat 1,36 PS. Also haben die Motoren zusammen etwa 7,6 PS und nicht 31 PS.
Mit 31 PS könnte man auch weit über 100 km/h (ca. 130-140) fahren.

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tappstapps 16.03.2019, 07:54
3. 31 PS Spitzenleistung?

"Angetrieben werden die etwa 240 Kilogramm schweren Boliden von zwei 2,8 kW Motoren an den Hinterrädern, die bis zu 31 PS Spitzenleistung auf den Asphalt bringen. Das garantiert eine Höchstgeschwindigkeit von rund 65 Kilometer pro Stunde"

Wie sollen zwei Elektromotoren mit einer Leistung von je 2,8 kW, in Summe also 5,6 kW, für "31 PS Spitzenleistung" sorgen können? 1 kW entspricht etwa 1,36 PS, also hat ein solches E-Kart eine Leistung von etwa 7,6 PS.

Das deckt sich auch halbwegs mit der genannten Höchstgeschwindigkeit - mein altes 2 Takt-Kart mit 28 PS fuhr klar über 100 km/h.

Ansonsten sind E-Karts eine feine Sache, ich bin damit schon vor 15 Jahren auf der Kartbahn in Fischen im Allgäu gefahren.

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Umrechner 16.03.2019, 08:44
4. Rechenfehler?

Der Umrechnungsfaktor für kW in PS beträgt 1,36. Wie kommt es dann das zwei E-Motoren mit einer Gesamtleistung von 5,6 kW (2 x 2,8 kW) bis zu 31 PS leisten?

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kai_4711 16.03.2019, 08:45
5. Verbrenner sind nicht mehr zeitgemäß!

Welch schönes Zitat aus dem Artikel. Und richtige E-Autos sind vom e-Smart bist Tesla auch solche Spaßmacher. Nur kommen Sie 100-500km weit.
Ich bin gespannt wie nach dieser Erfahrung Fahrspaß und leichte Bedienung gegen Reichweite gesehen werden.

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rgw_ch 16.03.2019, 09:05
6. Perpetuum Mobile

Verstehe ich das richtig? Das Ding erzeugt mehr Leistung, als es verbraucht? Zwei 2.8 kW Motoren leisten 31 PS, was ja etwa 23 kW entspricht. Damit sind wir der Lösung aller Energieprobleme ein Stück näher: Ich würde mit so einem Motor einen Generator statt eines Go-Carts betreiben, dann hätte ich ein Perpetuum Mobile.

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Bibs1980 16.03.2019, 09:08
7. Danke

Die Mobilität ist im Wandel, dass aber ausgerechnet bei den Go-Karts so ein disruptiver Vorgang einsetzt hätte ich im Leben nicht erwartet. Interessanterweise entsprechen die im Artikel genannten Rückmeldungen von Fahrern genau denen, die viele Autofahrer nach einer ersten Fahrt in einem Elektroauto geben.
Super Kraftübertragung und einfaches Handling sind die häufigsten genannten Vorteile eines Elektroautos - der ganze Schaltquatsch entfällt und Abwürgen gibt's nicht mehr.
Schön, dass der Artikel mal auf diese Aspekte der E-Mobilität eingeht und nicht nur dazu dienst, den Kamm bei den Verbrennerfans schwillen zu lassen!!!

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hichame 16.03.2019, 09:34
8. Nennleistung vs Spitzenleistung

Klar, man kann sich über den Journalisten beschweren. Oder man schaut einfach mal auf der Herstellerseite nach oder googelt die Fakten, bevor man blöd aussieht.

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frider 16.03.2019, 12:25
9. Ps und Leistung die auf die Bahn kommt.

Da regt sich so mancher auf das die Rechnung nicht stimmt. Wenn nur die veraltete Denkweise zur Verfügung steht ist neue Technik nicht verständlich. Daher für die Benzindenker. Um mit einem Kart auf einer Strecke mit vielen Kurven eine Spitzengeschwindigkeit von 65 km/h zu erreichen sollte das Benzinkart gute 30 PS haben denn der träge Benziner braucht einige Zeit um Drehzahl zu erreichen und überhaupt Drehmoment auf die Kartbahn zu bringen. Ein Elektromotor hat ab der ersten Motorumdrehungen das sein optimales Drehmoment. Da zwei Motoren direkt an der Achse verbaut sind entfallen einige Verluste durch Fliehkraftkupplung, Lager und Kette. Daher ist es durchaus richtig das die Zwei Elektromotoren unter 3 kW ausreichend sind um ein Kart mit 65 km/h auf der Kartbahn zu fahren. Seit Jahren werden sehr große Schiffe Dieselelektrisch angetrieben weil dann bedeutet schwächere Motoren verbaut werden können. Physik muss nicht nur gelernt werden. Es ist auch wichtig Physik zu verstehen. Der Wiederstand gegen Elektrofahrzeuge wird überwiegend von Menschen geleistet deren technisches Verständnis nicht mit der technischen Entwicklung mitgewachsen ist. Elektrofahrzeuge sind in der Industrie seit Jahrzehnten Standard.

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