Forum: Auto
E-Karts im Test: "Ist ja wie bei Mario Kart"
Matthias Kriegel

Zehn Minuten lang Rennfahrer sein: Kartfahren geht mittlerweile elektrisch - und so ist das ein völlig anderes Gefühl. Unser Autor war auf der Piste.

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Great White Buffaloo 16.03.2019, 20:12
20.

Zitat von phewww
2 * 2,8 KW Antriebsleistung ergeben natürlich rein rechnerisch keine 31 PS. Die erste Angabe bezeichnet die "offizielle" Dauerleistung der Elektromotoren, die temporär i.d.R. durchaus weit überschritten werden kann. Deshalb stehen auch bei sehr leistungsfähigen Elektroautos (wie z.B. Tesla) wirklich dubios niedrige Leistungsangaben in den Fahrzeugpapieren, währenddessen die Marketingabteilung die kurzfristig aufrufbaren Leistungswerte wesentlich "sexier" findet und entsprechend vermarktet ...
Zu spät kommen und dann auch noch TESLA hochjubeln. "Sehr leistungsfähig ..." ist viell. Musk mit seinen Blendgranaten.

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Hamberliner 16.03.2019, 20:16
21. Ein wahrer Jobmotor. Ein Wunder für die Konjunktur.

Zitat von SPON
Mehr als 200 Einstellungen sind möglich
.

Wow. Eine Elektro-Kart-Bahn kann Gehälter für 200 Mitarbeiter erwirtschaften. Donnerwetter. Was müssen die denn gelernt haben? Und was machen die den ganzen Tag? Kurbeln die am Auflade-Generator?

SCNR

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Hamberliner 16.03.2019, 20:31
22. Straßenzulassung?

Noch etwas: Ich wundere mich sehr, dass noch kein Hersteller auf die Idee gekommen ist, die Teile auf die Straße zu bringen. Hier hat schon vor 12 Jahren DER SPIEGEL die Rechtslage betr. Benzin-Karts beleuchtet, die ich so interpretiere, dass sich (Küsschen!) die EU gegen deutsche Giftzwerge durchgesetzt hat. Da müssten doch Elektro-Karts erst recht kein Problem sein. Die Batterie nimmt man auf einem eleganten Trolley (4 Rollen, mit Daumen und Zeigefinger bei abgespreiztem kleinen Finger zu schieben) mit ins Büro.

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Mehrleser 17.03.2019, 00:12
23.

In der Tat, die Leistungsangaben sind 1:1 von der Herstellersite kopiert - macht die Sache auch nicht besser.
Und natürlich ist bekannt, dass E-Motoren für kurze Zeit „überlastet“ werden können, hier ist meist die Windungstemperatur und die Hitzebeständigkeit der Isolation der beschränkende Faktor. Aus dem Lokomotivbau seit vielen Jahrzehnten bekannt - dort ist man aber in der Lage, mit Begriffen wie „Dauerleistung“ und „Spitzenleistung“ umzugehen.

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tempus fugit 17.03.2019, 12:08
24. Abgesehen davon, dass....

Zitat von elconte
Viele Kommentatoren bemerken, dass 2 mal 2,8kW nicht 31PS (23kW) ergeben. Wie in dem Artikel richtig geschrieben wurde sind die 31PS die Maximalleistung. Zur Erklärung: Elektromotoren haben eine Dauerleistung, die sie kontinuierlich halten können (in diesem Fall zwei Elektromotoren mit je 2,8kW Dauerleistung, also zusammen 5,6kW) sowie eine Maximalleistung (Peak) von zusammen 23kW, die kurzfristig, z.B. für Beschleunigungen zur Verfügung stehen. Das ist bei e-Autos oder E-Scootern genauso. Manche Hersteller geben lieber die Maximalleistung an, andere die Dauerleistung. Rimo nennt für seine Karts beide Werte: https://en.rimo-germany.com/technical-data-of-the-sinus-ion.html Es ist schade, dass in den Kommentaren schnell geurteilt wird, ohne vorher die richtigen Infos zu haben.
...die beiden E-Motoren wohl so 90-95% der Akkuenergie an
die Räder bringt, während vom Verbrennerantrieb eher nur 20%
der Energie dort ankommt, der Rest geht flöten - kann man riechen und einatmen.

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Klimagas 17.03.2019, 12:28
25. Entgegen anders lautender Gerüchte

Zitat von tempus fugit
...die beiden E-Motoren wohl so 90-95% der Akkuenergie an die Räder bringt, während vom Verbrennerantrieb eher nur 20% der Energie dort ankommt, der Rest geht flöten - kann man riechen und einatmen.
riecht man das insbesondere auch am Auspuff Ihres 20 Jahre alten Verbrenner-Stinkers, dessen Katalysator, falls vorhanden, nach 300000 km längst wirkungslos geworden ist.

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Olli Ökonom 18.03.2019, 12:01
26.

Zitat von tempus fugit
...die beiden E-Motoren wohl so 90-95% der Akkuenergie an die Räder bringt, während vom Verbrennerantrieb eher nur 20% der Energie dort ankommt, der Rest geht flöten - kann man riechen und einatmen.
20 % ist wohl ein bischen wenig, obwohl ein Fliehkraftkupplung schon ein bischen engie frisst. Ich denke 30% ist realistisch, weil ja auch keine Zusatzverbraucher wie beim Auto angeschlossen werden.

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Bin_der_Neue 18.03.2019, 13:22
27.

Kann es mir noch nicht so richtig vorstellen, aber glaube schon, dass man Gefallen am E-Kart finden kann. Bei mir in der Gegend gibt es leider nicht mal mehr eine Bahn mit herkömmlichen "Verbrennungs"Karts, daher wird es wohl noch eine Weile dauern, bis ich in den Genuss einer Testfahrt komme. Nur, entweder konsequent E-Kart oder gar nicht - Klimbim wie künstlichen Motorensound (V8??) braucht hier kein Mensch.

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Pickle__Rick 19.03.2019, 13:54
28.

Bitte davon eine Straßenversion mit folgenden Änderungen:
1) Den Überollbügel mit Streben zum forderen Rahmen erweitern (wegen Unfällen).
2) Die Zwischenräume der Streben mit Kunststoffpanelen verschließen (wegen Regen).
3) Eine Aufnahme für einen wasserdichten Seesack (aus LKW-Plane) am Überrollbügel hinter dem Fahrersitz vorsehen (wegen Einkauf)
4) Akku für 50 bis 70 km Reichweite einbauen. In der Twin Version sollte man dafür Raum haben und Welchselakkus wären hier auch denkbar.
Mit so einem Ding würde ich ohne mit der Wimper zu zucken zur Arbeit flitzen.

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gronkh 20.03.2019, 15:34
29. Es wird wohl so sein,

daß sich die 5,6KW aufgrund des Wirkungsgrades und des linearen Drehmoments wie 31 Verbrenner-PS mit Fliehkraftkupplung anfühlen. Auf einer kurvigen Bahn ohne lange Geraden wird man da einen 31PS KArt bestimmt abhängen können.

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