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E-Roller-Feldversuch in Bamberg: Und plötzlich ist die Leistung weg
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Schon bald sollen Elektrostehroller in deutschen Städten fahren. Seit Wochen werden Vorzüge und Risiken der Flitzer heiß diskutiert. In Bamberg kann man sie bereits legal ausprobieren. Ein Selbstversuch.

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werner-xyz 13.05.2019, 09:59
1. Mein Gott

ABS, Helmpflicht, und und und.
Das wird wieder ausgehen wie immer typisch Deutsch. Am Ende wird alles so kompliziert und unpraktisch, dass alle lieber Auto fahren. Ich bin über ein halbes Jahr so ein Teil gefahren und hatte genau 0 Probleme. Weder mit dem Bremsen, noch mit Fußgänger oder anderen Verkehrsteilnehmern. Nur weil der Autor es nicht kann, heißt das nicht, dass alle es nicht können.

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Bellagio 13.05.2019, 10:03
2. Die Roller brauchen ein ABS

Danke für den Witz des Tages. Warum nicht noch gleich ESP und Airbags, oder will sich der Autor diese Vorschläge noch für die nächsten Artikel aufsparen? Dieser E-Roller Aktivismus ist einfach nur lachhaft, weil man so klar erkennt das alle, die dazu etwas sagen , absolut keine Ahnung von der Materie haben. Ja, der Scheuer fährt auf den Marmorfliesen im Minsiterium damit lustig herum...aber auf den Straßen herrschen andere Bodenbeschaffenheiten. Diese Roller, mit Inline- Skate Rollen, sind bei hoher Geschwindigkeit auf bereits leicht holpriger Strecke ein ganz schön instabiles Vehikel. Jeder der sowas mal ausserhalb vom laden testet wird das selbst schnell feststellen. Diese Dinger sind Rohrkrepierer und wer damit in der Stadt über Kopfsteinpflaster (jetzt ja verboten), Gehwegerhöhungen (jetzt auch verboten) fahren will wird wohl einige Male den Boden aufwischen, und gänzlich Ungelenkige werden sich damit die Knochen brechen. Viel Spaß damit auf der Straße...bin mal gespannt wer mutig genug ist, damit durch eine Großstadt zu kurven und dabei noch jedem Gulli und sonstigen Bodenunebenheiten auszuweichen.

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kkschiemert 13.05.2019, 10:19
3. Bergauf und runter

Man kann akzeptieren, dass der Roller bergauf schnell aufgibt. Die echte Gefahr ist aber bergrunter, besonders, wenn man plötzlich bremsen muss. Es wäre gut zuerst den Roller in flachen Städte einzuführen.

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zeichenkette 13.05.2019, 10:24
4. Helmpflicht wäre irrsinnig

Egal ob Roller oder Fahrrad, das ist schlimmstenfalls Selbstgefährdung und lässt viele dann doch lieber gleich Auto fahren (bei Autounfällen gibt übrigens auch sehr häufig Kopfverletzungen, aber da wagt keiner, eine Helmpflicht zu fordern).

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neurobi 13.05.2019, 10:34
5.

Zitat von Bellagio
Dieser E-Roller Aktivismus ist einfach nur lachhaft, weil man so klar erkennt das alle, die dazu etwas sagen , absolut keine Ahnung von der Materie haben. ... Diese Roller, mit Inline- Skate Rollen,...
Gut, dass sie sich gleich selbst disqualifizieren. Die E-Scooter haben keine "Inline- Skate Rollen" sondern Vollgummireifen oder gar welche mit Luftfüllung.
Mit "Inline- Skate Rollen" bräuchten die in der Tat auch ESP, sonst könnten sie selbst 250W-Power gar nicht auf den Boden bekommen.

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t_mcmillan 13.05.2019, 10:47
6. Typischer Einsatz für Leihroller?

Der letzte Kilometer zum Arbeitsplatz sei ein typischer Einsatz für LEIHroller? Mit Sicherheit nicht. So viele können Sie gar nicht an den Haltestellen hinstellen wollen. Ich finde jetzt schon die vielen, vielen ungenutzten Fahrräder und Elektroroller (nein, nix Scooter, "richtige" Roller) hier in der Stadt eine Pest. Sollen da jetzt noch E-Scooter dazukommen? Was für ein Blödsinn. Ich halte die Dinger für tierisch gefährlich.

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Klaus-Otto 13.05.2019, 10:59
7. Mengenproblem

Solange diese E-Sooter nur vereinzelt auftreten, gibt es kaum Probleme (s. Beitrag #1 von werner-xyz). Richtig problematisch wird das erst, wenn diese Gefährte sich seuchenartig ausbreiten. Epidemiologisch gesehen wäre eine Helmpflicht schon deshalb zu empfehlen, weil damit die ungehemmte Verbreitung gedrosselt würde.

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misterknowitall2 13.05.2019, 10:59
8. Eine Helmpflicht....

ist quatsch und Kontraproduktiv!

Soll sich doch jeder so einen Helm aufsetzen, wenn er es für nötig erachtet, warum man aber immer gleich nach einer Pflicht schreit, bleibt mir ein Rätsel. Mit Pflicht werde ich dieses Gerät nicht nutzen, genauso wie ich spontan das Radfahren einstelle, wenn es soweit kommt und das mache ich nicht gerne, weil ich eingefleischter Radler bin.

Letztlich ist das aber typisch deutsch. Der Roller ist etwas fremdes und ist deswegen zu verteufeln. Und wenn man ihn nicht verbieten kann oder will, werden wir sicher genug Hürden aufstellen, dass man so ein Dingen nicht mehr fahren will.
Wahrscheinlich interessiert das Gerät in ein paar Jahren eh niemanden mehr, und jetzt redet man sich die Köppe heiß.

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rst2010 13.05.2019, 11:02
9.

Zitat von werner-xyz
ABS, Helmpflicht, und und und. Das wird wieder ausgehen wie immer typisch Deutsch. Am Ende wird alles so kompliziert und unpraktisch, dass alle lieber Auto fahren. Ich bin über ein halbes Jahr so ein Teil gefahren und hatte genau 0 Probleme. Weder mit dem Bremsen, noch mit Fußgänger oder anderen Verkehrsteilnehmern. Nur weil der Autor es nicht kann, heißt das nicht, dass alle es nicht können.
das mit der hemplpflicht wäre nur vorauseilender gehorsam, denn spätestens mit zunehmenden kopfverletzungen wird die versicherungswirtschaft darauf bestehen.

allerdings: man kann nicht immer mehr 'neue' fortbewegungsmöglichkeiten zulassen, ohne dafür den platz zur verfügung zus tellen; denn selbst die breitesten geh-/fußwege werden irgendwann zu schmal. da die fläche nicht vergrößerbar ist, bleibt nur, den autoverkehr zu beschränken. denn der hat noch genügend platz auf seinen strassen.

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