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E-Roller-Feldversuch in Bamberg: Und plötzlich ist die Leistung weg
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Schon bald sollen Elektrostehroller in deutschen Städten fahren. Seit Wochen werden Vorzüge und Risiken der Flitzer heiß diskutiert. In Bamberg kann man sie bereits legal ausprobieren. Ein Selbstversuch.

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bissig 13.05.2019, 15:49
60. Bei

Wegeunfällen auf dem Weg zur Arbeit und zurück bin ich mal gespannt, ob und wie lange die BGs zahlen werden, wenn kein Helm getragen wurde. Ich bin kein Freund dieser Dinger auf Geh-/Radwegen und Strassen - es sind motorisierte Spielzeuge, nix anderes. Ob sich die Teile durchsetzen - bin mal gespannt. Inline-Skater, Rollschufahrer oder Longboarder habe ich bisher im öffentlichen Raum nur in homöpatischen Dosen gesehen, ich hoffe mal, dass das mit dem Spielzeug nach einem kurzen Hype ebenfalls so sein wird.

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rauschgiftengel 13.05.2019, 15:58
61. Bin immer wieder...

... verwundert darüber, wie wenig Fantasie (oder böse: Lebenserfahrung?) viele Foristen hier anscheinend haben. Insbesondere wenn sie dem E-Scooter die Tauglichkeit für die sog, "Last Mile", also die letzten ein bis zwei Kilometer zum Arbeitsplatz absprechen wollen. Ist es Ihnen, werte Mitforistinnen und Mitforisten, denn unmöglich, sich folgendes Szenario vorzustellen? Ein großstädtischer Arbeitnehmer, dessen Arbeitsweg einmal quer durch den Stadtkern führt und der deswegen wohlweislich schonmal auf's Auto verzichtet, fährt mit dem öffentlichen Nahverkehr gen stadtauswärts. Am Stadtrand angekommen ist es ziemlich genau die "last mile", 1,7km, von der ÖPNV-Haltestelle zur Arbeitsstelle. Also eine Viertelstunde strammer Fußweg. Da es am Stadtrand nicht nur gründerzeitliche Villenvororte gibt, sondern auch unschönere Gegenden, möchte man sein Fahrrad vielleicht nicht über Nacht an einem unbeaufsichtigten, schlecht einsehbaren Park & Ride Platz unter der S-Bahn-Trasse anschließen. Da man aber morgens wie spätnachmittags im dichtgepackten ÖPNV-Berufsverkehr unterwegs ist, scheidet selbst die tägliche Mitnahme eines Klapprades aus. So kompakt und leicht sind die nämlich gar nicht. Portabel genug ist für diesen Zweck lediglich ein klappbarer Roller, ob mit oder ohne Elektroantrieb. Ohne hat aber wieder das Durchschwitz-Problem. Wobei ich zugeben muss, dass außer im Hochsommer 1,6km Rollern hoffentlich nicht zu Sturzbächen von Schweiß führen sollte. Trotzdem ist der E-Roller hier die bei weitem komfortablere Alternative. Das beschreibt gerade meine Situation. Derzeit kaufe ich mir alle paar Monate ein neues Schrottfahrrad, bis es über Nacht wieder geklaut oder völlig demoliert wird. Ob das "nachhaltig" ist?

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elmino 13.05.2019, 15:59
62. Erfahrungen

mit dem E Kickscooter habe ich und meine Frau seit einem Jahr,
von allen Bedenken die hier im Forum geeussert werden ist was dran .Meiner Meinung nach ist es ein Spass machendes und auch nützliches Spielzeug ,auf nassem Kopfsteinpflaster muss man sehr vorsichtig nur das muss man auch mit Fahrrad .Ein ABS wäre nicht schlecht denn mit den kleinen Rädern auch wenn hinten eine Scheibenbremse vorhanden ist kann man nicht so gefühlvoll bremsen wie bei
Scheibenbremsen am Fahrrad.Wir benützen die Scooter wenn wir mit dem Auto oder Wohnmobil unterwegs sind
Parken Scooter aufklappen und los geht's.Mit dem Fahrrad fahren ich immer mit Helm mit dem E Kickscooter ohne.Meiner
Meinung nach gehören die Scooter auf den Radweg oder auf die Strasse oder ohne Motorunterstützung auch auf Fusswege.Wenn ich bedenke dass wir bei Scooternutzung
weniger mit dem Auto oder Womo fahren wird dadurch auch weniger Verkehrsfläche genutzt .Von dieser Verleiherei
halte ich nichts ,wer garantiert mir das die in der Gegend herumstehenden Geräte technisch in Ordnung sind.

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ulrich.schlagwein 13.05.2019, 16:23
63. Da war doch mal was

Physik: Masse x Beschleunigung? Durchschnitt 70kg x 15 km/h (ungebremst und unbehelmt) gegen eine Barriere. Grossversuch unter Leitung von Herrn Scheuer, der als Erster fahren sollte. Vielleicht waechst dann der Verstand?

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bunterepublik 13.05.2019, 16:25
64.

Zitat von siechmar.g
typischer deutscher Vorschriftenirrsinn. .....
Helmpflicht für Radler gibt es in vielen Ländern, teilweise abgestuft bspw. in Spanien, Finnland, Slowakei außerhalb geschlossener Ortschaften, von wegen deutscher Irrsinn!!! Es ist angebracht, ab und an über den Tellerrand hinauszuschauen...

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Zoppotrump2 13.05.2019, 16:35
65. Und ich...

Zitat von rauschgiftengel
... verwundert darüber, wie wenig Fantasie (oder böse: Lebenserfahrung?) viele Foristen hier anscheinend haben. Insbesondere wenn sie dem E-Scooter die Tauglichkeit für die sog, "Last Mile", also die letzten ein bis zwei Kilometer zum Arbeitsplatz absprechen wollen. Ist es Ihnen, werte Mitforistinnen und Mitforisten, denn unmöglich, sich folgendes Szenario vorzustellen? Ein großstädtischer Arbeitnehmer, dessen Arbeitsweg einmal quer durch den Stadtkern führt und der deswegen wohlweislich schonmal auf's Auto verzichtet, fährt mit dem öffentlichen Nahverkehr gen stadtauswärts. Am Stadtrand angekommen ist es ziemlich genau die "last mile", 1,7km, von der ÖPNV-Haltestelle zur Arbeitsstelle. Also eine Viertelstunde strammer Fußweg. Da es am Stadtrand nicht nur gründerzeitliche Villenvororte gibt, sondern auch unschönere Gegenden, möchte man sein Fahrrad vielleicht nicht über Nacht an einem unbeaufsichtigten, schlecht einsehbaren Park & Ride Platz unter der S-Bahn-Trasse anschließen. Da man aber morgens wie spätnachmittags im dichtgepackten ÖPNV-Berufsverkehr unterwegs ist, scheidet selbst die tägliche Mitnahme eines Klapprades aus. So kompakt und leicht sind die nämlich gar nicht. Portabel genug ist für diesen Zweck lediglich ein klappbarer Roller, ob mit oder ohne Elektroantrieb. Ohne hat aber wieder das Durchschwitz-Problem. Wobei ich zugeben muss, dass außer im Hochsommer 1,6km Rollern hoffentlich nicht zu Sturzbächen von Schweiß führen sollte. Trotzdem ist der E-Roller hier die bei weitem komfortablere Alternative. Das beschreibt gerade meine Situation. Derzeit kaufe ich mir alle paar Monate ein neues Schrottfahrrad, bis es über Nacht wieder geklaut oder völlig demoliert wird. Ob das "nachhaltig" ist?
...bin immer wieder verwundert darüber , dass es manchen so schwer fällt zwischen persönlichem Nutzen und generellem Nutzen zu unterscheiden. Ich bezweifle gar nicht, dass der E-Roller Ihr persönliches "Last Mile" Problem löst. Ich habe auch gar nichts dagegen, dass Sie im öden Industrievorort damit herumfahren. Ich halte aber die allgemeine Zulassung der Roller für höchst bedenklich. Sie werden billig zu bekommen sein, es wird eine Zeitlang überall damit gefahren werden und auf Grund der saudoofen Fahrphysik wird es viele Unfälle geben.
Warum 20km/h vmax. Für die letzte Meile ist das nicht notwendig. Warum nicht 6 o. 7 km/h mit der Erlaubnis für den Fußweg. Damit sind Sie immer noch schneller als zu Fuß und schwitzen tun Sie auch nicht. Aber der Spass stimmt dann nicht mehr, gell?

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intercooler61 13.05.2019, 16:51
66. Ganz harmlose Frage (2. Versuch)

Danke für den Erfahrungsbericht! Klingt so, als ob der Autor auch die unmotorisierte Alternative (Kickscooter) kennt. Sicher, die will bergauf auch geschoben (oder getragen) werden - wiegt aber maximal die Hälfte, 4-5 kg.

Wie groß schätzen Sie den Vorteil des E-Antriebs ein? Was würden Sie persönlich bevorzugen? Zeitersparnis auf der "letzten Meile" bei 20 km/h gegenüber ca. 10 km/h: knapp 5 Minuten, wenn es keine nautische ist. Lohnt das den Mehraufwand, oder ist es etwas anderes?

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elmino 13.05.2019, 16:52
67. ergänzend zu meinem Erfahrungen

mit dem E Kickscooter :
ich bin 75 und als Kind war es für mich immer ein Vergnügen mit dem Tretroller.Meinen Erfahrungen nach ist die Verletzungsgefahr nicht höher als beim Radfahren eher geringer weil man sich mit einem Fuss sofort abstützen kann und die Scooter sind sehr
wendig,wer allerdings keine Übung hat und dann mit dem Leihscooter in Eile losduest kann schon für andere Verkehrsteilnehmer zum Problem werden.

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intercooler61 13.05.2019, 17:09
68. Weder Motor noch Schweißflecken

Zitat von rauschgiftengel
[...] Portabel genug ist für diesen Zweck lediglich ein klappbarer Roller, ob mit oder ohne Elektroantrieb. Ohne hat aber wieder das Durchschwitz-Problem. Wobei ich zugeben muss, dass außer im Hochsommer 1,6km Rollern hoffentlich nicht zu Sturzbächen von Schweiß führen sollte. Trotzdem ist der E-Roller hier die bei weitem komfortablere Alternative. Das beschreibt gerade meine Situation. Derzeit kaufe ich mir alle paar Monate ein neues Schrottfahrrad, bis es über Nacht wieder geklaut oder völlig demoliert wird. Ob das "nachhaltig" ist?
Kaufen Sie sich für 150-200 Euro einen guten, leichten Roller und üben damit 3-5 Tage in Ihrer Freizeit.

Wenn die letzte Meile danach noch Schweißflecken erzeugt, würde ich aus Gründen der Konstitution generell von der Nutzung absehen. Ein Motor mindert nicht das Sturzrisiko (eher das Gegenteil).

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dieter-ploetze 13.05.2019, 17:14
69. rollerfahrer mit helm auf gehwegen

so wird das ziemlich sicher werden. denn wenn schon viele fahradfahrer trotz verbots auf den gehwegen fahren,
werden sich die rollerfahrer das auch nicht nehmen lassen. die polizei ist eh machtlos. der dumme ist dann der
fussgaenger.

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