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E10-Pleite: BP-Europachef will Kosten auf Autofahrer abwälzen

Sanktionen statt Aufklärung: Die anhaltende Skepsis der Kunden gegenüber dem neuen Biokraftstoff E10 will BP-Europachef Uwe Franke jetzt mit Drohungen überwinden. Er will die Strafzahlungen für die Nichterfüllung der vorgeschriebenen Quote auf die Spritpreise umlegen.

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oldharold 26.08.2011, 18:18
80. Kann er haben...

...wenn er Krieg mit seinen Kunden will.

Vorher sollte er sich jedoch mit seinem Kollegen von Shell beraten.

Deren Tankstellen wurden von den Kunden, nach den Versenkungsplänen einer ausgemusterten Ölplattform im Atlantik, jahrelang boykottiert.

Ich mache noch heute einen großen Bogen um Shell!

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archie 26.08.2011, 18:38
81. Brent Spar -da war doch was?

Ich muss nicht BP tanken. Ich fahre eine andere Marke, bis auch BP in der Zeitung auf ganzseitigen Anzeigen verkündet: "Wir haben verstanden."

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Mannheimer011 26.08.2011, 18:51
82. War klar!

Die Strafzahlungen waren eine "Idee" der EU-Komission, die den mündigen Bürger zur Rettung der Erde bevormundet. Damit sich niemand gegen den schwachsinnigen Biosprit wehren kann oder es zumindest finanzielle Folgen hat, hat man eben die Mindestquote eingeführt.
Wer konnte sich nicht vorher an drei Fingern abzählen, wer die Zeche zahlt, wenn die Quoten nicht stimmen?
Was seitens der Ölkonzerne stinkt ist, dass sie von ihren Milliardengewinnen locker die Strafzahlungen zahlen könnten.
Aber warum sollten sie, wenn es den meisten Leuten egal ist was der Sprit kostet? Vielleicht würde es helfen, wenn die Leute gezielt nachtanken wenn die Spritpreise gerade mal gefallen sind und dann die Preissprünge "überfahren", bis es mal wieder günstiger ist.

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auri sacra fames 26.08.2011, 19:06
83. -

Zitat von sysop
Sanktionen statt Aufklärung: Die anhaltende Skepsis der Kunden gegenüber dem neuen Biokraftstoff E10 will BP-Europachef Uwe Franke jetzt mit Drohungen überwinden. Er will die Strafzahlungen für die Nichterfüllung der vorgeschriebenen Quote auf die Spritpreise umlegen.
Schön für Merkel und ihre Freunde aus der Automobil-, Mineralölindustrie und der Finanzwirtschaft. Die Drecksbrühe wurde zwangseingeführt, weil ihre Autoindustrie die Co2 Vorgaben nicht erfüllen konnte, dafür müssen eben Nahrungsmittel verbrannt werden. Mit den Zusatzsteuereinahmeneinnahmen aus der Drecksbrühen-Steuer kann sie die Gewinne der Finanzwirtschft noch einen Tick mehr vergrößeren und die Mineralölindustrie kann wieder einmal ein "Quentchen" mehr erhöhen, als sie Merkel überweist.


Alles wie immer: Das Berlin-Regime ist nur glücklich, wenn die Mehrheit verliert und die Wirtschaft gewinnt.

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auri sacra fames 26.08.2011, 19:12
84.

Zitat von Mannheimer011
Die Strafzahlungen waren eine "Idee" der EU-Komission, die den mündigen Bürger zur Rettung der Erde bevormundet. Damit sich niemand gegen den schwachsinnigen Biosprit wehren kann oder es zumindest finanzielle Folgen hat, hat man eben die Mindestquote eingeführt. Wer konnte sich nicht vorher an drei Fingern abzählen, wer die Zeche zahlt, wenn die Quoten nicht stimmen? Was seitens der Ölkonzerne stinkt ist, dass sie von ihren Milliardengewinnen locker die Strafzahlungen zahlen könnten. Aber warum sollten sie, wenn es den meisten Leuten egal ist was der Sprit kostet?
Das hat nichts mit "egal" zu tun. Die Marktwirtschaft ist per se asozial. Sie geht immer so weit, wie es keine persönlichen Vermögensnachteile oder Knast gibt. Als Deutschland noch funktionierte, sorgte die "soziale Marktwirtschaft" dafür, dass Rahmenbedingungen die "Asozilialität" beschränkten und so umlenkten, dass die Wirtschft für den Wohlstand der Mehrheit arbeite.

Das einzige Regulativ für die Wirtschft wären Gestzte. Aber die werden nur noch erlassen, damit sie der Mehrheit schaden.

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daniellaun 26.08.2011, 19:16
85. Anti-Umweltsprit

Dieser Biosprit wird sich nicht verkaufen, solange irgendwo auf der Welt noch Regenwälder abgeholzt werden, damit man auf dem ausgemergelten Boden dann 3 Jahre lang Zuckerrohr oder Palmölplantagen anbaut und die Fläche danach dann ewig brach liegt. Die, die E10 tanken, die haben keine andere Wahl weil sie ja eh auf jeden Cent achten müssen. Die müssten doch erst mal nachweisen, dass das Ethanol welches in deutschem Biosprit landet, völlig umweltvertäglich ist.
Momentan hat dieses E10 ja eine schlechtere Umweltbilanz als normales Superbenzin. Tja Bundesregierung, der Schuss ging nach hinten los. Wegen eurer Blödheit dürfen die Verbraucher jetzt die Strafen zahlen, die eigentlich die Mineralölkonzerne blechen sollten. Natürlich werden die Kosten auf den Verbraucher abgewälzt, das war dem Umweltministerium doch schon lange klar.

Ich denke halt, dass es sich da um eine versteckte Steuer handelt.

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Christian Krippenstapel 26.08.2011, 19:33
86. Biosprit ist ausbaufähig

Zitat von TylerD.
Das mag ja stimmen aber so wird es eben nicht gemacht und mit der wachesenden Bevölerkung wird es immer schwieriger es irgendwann mal umzusetzen. So lange sich das nicht ändert, weigere ich mich Lebensmittel in den Tank zu füllen, wobei ich als Fahrer eines Gas PKWs auch eher selten davon betroffen bin, denn der Ersatztank wird vieleicht alle 3 Monate mal gefüllt. Trotzdem kann ich die Leute verstehen, wenn man in der Politik zu dumm und in der Wirtschaft zu gierig ist, dann ist irgendwann ist mal Schluss, man muss sich nicht jeden Pfusch der so genannten Eliten gefallen lassen.
Natürlich ist das alles noch lange nicht so, wie es sein könnte, aber so schlimm, wie es oft dargestellt wird, ist es eben auch nicht. Z.B. werden wesentlich mehr Regenwälder für Edelholz und Zellstoff (Küchenrollen!) vernichtet, als für Ölplantagen und Palmöl geht hierzulande für Biodiesel z.B. gar nicht gut und Raps gibt´s nicht wenig.

Mein Eindruck ist eher, daß hier die Mineralölmultis gezielt Stimmung gegen unliebsame Konkurrenz machen und die angebliche Naturliebe nur als Deckmäntelchen dafür herhalten muß. In ein paar Jahrzehnten geht´s doch sowieso nicht mehr anders als mit nachwachsenden Rohstoffen, darum ist die Alternative nicht "bleiben lassen", sondern "richtig machen". Aber wenn das so weitergeht, kaufen wir in 30 Jahren unseren Biosprit wahrscheinlich bei Esso, Shell und BP und ärgern uns immer noch über die hohen Spritpreise, eben weil es keine Konkurrenz gibt.

Davon abgesehen ist der Beimischzwang von der Politik, mal wieder, schlicht handwerklich schlecht gemacht und kann gar nicht erfüllt werden. Aber vielleicht ist das ja so gedacht, um die Strafen abzukassieren. Dann muß Angie nicht die Mineralölsteuer erhöhen, was ja ganz schlecht ankäme.

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kleverle 26.08.2011, 19:54
87. E 10 Strafzahlungen

Alles interessante Beiträge und immer zumindest mit einem Quentchen Wahrheit. Es zeigt aber, dass der deutsche Michel und insbesondere der "autofahrende deutsche Michel" sich offensichtlich einfach alles gefallen lässt. Diese Zwangseinführung von E10 ist doch nichts anderes als eine vermeintlich geschickt versteckte aber unverschämte Steuererhöhung. Diese Erhöhung kann nun mal m.E. nicht den Mineralölkonzernen angehängt werden sondern einzig und allein unseren gewählten aber leider unfähigen Politikern. Wählen kann man diese Damen und Herren schon längere Zeit nicht mehr, man läuft sonst Gefahr irgendwann mal als Unterstützer einer kriminellen Vereinigung belangt zu werden. So wird man eben zwangsläufig zum Nichtwähler. Beispiele krimineller Handlungen gibt es zu Hauf - allen voran die schwarzen Koffer, es ist bekannt, welche Politiker darin verstrickt sind.

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rumsfeld 26.08.2011, 19:56
88. ja was denn sonst

Zitat von sysop
Sanktionen statt Aufklärung: Die anhaltende Skepsis der Kunden gegenüber dem neuen Biokraftstoff E10 will BP-Europachef Uwe Franke jetzt mit Drohungen überwinden. Er will die Strafzahlungen für die Nichterfüllung der vorgeschriebenen Quote auf die Spritpreise umlegen.
Ja was denn sonst?
Soll er die Strafe aus der eigenen Tasche berappen?
Die Autofahrer können sich bei der Regierung und bei den Abgeordneten, die Unsinn abgenickt haben, bedanken.

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Hubert Rudnick 26.08.2011, 20:43
89. Eine tolle Idee

Zitat von sysop
Sanktionen statt Aufklärung: Die anhaltende Skepsis der Kunden gegenüber dem neuen Biokraftstoff E10 will BP-Europachef Uwe Franke jetzt mit Drohungen überwinden. Er will die Strafzahlungen für die Nichterfüllung der vorgeschriebenen Quote auf die Spritpreise umlegen.
Da haben sich die gewissen Damen und Herren wider mal etwas tolles einfallen lassen.
Zuerst führen sie eine minderwertige Benzinsorte zu einem überhöhten Preis ein und gleichzeitig wird der sonst verwendete Sprit mit einem höhren Preis weiterverkauft.
Und jetzt wo die Bürger nicht ihre Betrügerein mitspielen wollen, da wird man dann noch mal an der Spritpeisspirale drehen.
Für wie dumm halten uns denn die Politiker und Ölkonzerne noch.
Aber das ist typisch, es passt zu dieser neoliberalen Politik.
HR

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