Forum: Auto
Einigung zu Diesel-Fahrverboten: GroKo fordert von Herstellern Hardware-Nachrüstungen
DPA

Die Verhandlungen standen auf Messers Schneide: Erst um drei Uhr in der Nacht einigten sich die Koalitionsspitzen auf ein weitreichendes Papier gegen Fahrverbote. Den Autokonzernen dürfte es nicht gefallen.

Seite 3 von 23
tomxxx 02.10.2018, 10:06
20. Das SPD-Parteiorgan SPON ...

erzählt schon wieder Geschichten. Nach europ. Richtlinie darf man die Sensoren jederzeit so anbringen, dass das Thema formal sofort gar nicht mehr existiert. Das hat aber niemand bisher vorgeschlagen. Aber es als Parteiorgan kann man schon mal irgendwas gegen die böse CSU schreiben. Hauptsache man hat immer einen Schuldigen.

So, die Autoindustrie war nicht dabei... das Konzept wird jetzt also bis nach den Wahlen in Hessen und Bayern hochgejubelt und verschwindet dann, wegen rechtlich nicht durchführbar. (Autos mit geltender Zulassung (ohne Schummelsoftware)) kann man eben auch nicht einfach verbieten. Vor allem weil der Euro 4 weniger NOx als der Euro 5 emittiert.
Ausserdem wird dann Hamburg erklären müssen, warum man Straßen für Diesel-PKW sperrt, die aussen rum fahren und man somit die NOx der Schiffe im Hafen reduzieren kann.... viel Spaß!!! (zur Erinnerung: juristisch sind Fahrverbote nicht ausgeschlossen, wenn diese sinnvolle Maßnahmen darstellen. Nicht desto trotz kommt man am Verursacherprinzip nicht vorbei... und warum wir nur über Diesel-PKW sprechen, ist über die anderen Quellen nicht, ist ein Riesenwitz!)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
foamberg 02.10.2018, 10:08
21. wunschkonzert

wo kommen wir da hin, dass sinnvolle maßnahmen für die menschen und nicht für die profitmaximierung der autokonzerne getroffen werden? (ironie off..)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Naute 02.10.2018, 10:09
22. Positiv überrascht, aber

Die Begrenzung der Nachrüstung für Anrainer ist eine Frechheit. Dementsprechend erfahren alle anderen Besitzer betroffener Fahrzeuge weiterhin einen Wertverlust. Beim Verkauf ist der Kauferkreis ebenfalls eingeschränkt...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ahloui 02.10.2018, 10:10
23. Eigentlich genau das,

was zu erwarten war:
Ziemlich schwammig, mit Einschränkungen gespickt.
Offen gestanden, ist das überhaupt nicht nachvollziehbar.
Da erschleichen sich die Konzerne Milliardengewinne durch Betrug (allein das ist schon eine strafbare Handlung), und dann müssen sie nicht einmal wirklich bis in die letzte Konsequenz dafür gerade stehen. Niemand erwartet eine Bestrafung, aber Wiedergutmachung ist ja wohl das mindeste, das zu erwarten wäre.

Na ja, die Volksparteien wollen eben nicht länger Volksparteien sein.
Ich jedenfalls werde die CDU nicht mehr wählen, und ich bin sicher, ich bin nicht der einzige.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
maynard_k. 02.10.2018, 10:10
24. Und der Rest wählt dann andere Parteien

Was ist denn mit Euro4, das ist doch die Masse um die es geht? Was ist mit den Städten 15, 16, 17 usw. Völlige Willkür!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Dr. Klötenbröhmer 02.10.2018, 10:12
25. Das wird nicht helfen...

...die Fahrverbote zu umgehen. Die Fahrverbote werden von den Gerichten festgelegt. Die Maßnahmen werden aber die Stockoxide nicht im nötigen Maße senken. Danke für nichts liebe Groko.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Egon von Trollingen 02.10.2018, 10:12
26. Übliche Nebelkerzen

Nichts genaues weiß man (noch) nicht..
Sollte es aber stimmen..."verfügbar und geeignet" ist, den Stickoxid-Wert unter usw., dann wie immer alles wischiwaschi.
Damit sind die Hersteller aus dem Schneider, wen wundert es.
Es darf geraten werden, bei wem der Nachrüstsatz verfügbar und geeignet ist.
Die Hersteller werden bestimmen, wo nachgerüstet werden kann. Unglaublich.
In ein paar Wochen sind Wahlen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nahatschalah 02.10.2018, 10:12
27. Bei den Autokonzernen knallen die Sektkorken

Natürlich verkauft SPON dies anders. Aber außerhalb der 14 Städten oder wer dort kein Arbeitsverhältnis hat sondern privat in die Städte fahren will, der hat ein Problem. Vor allem aber: wieso unter 270 bei einem Grenzwert von 180? Man muss nur die Forderungen und Unverschämtheiten möglichst hoch ansetzen, um dann mehr als das Optimum herauszubekommen. Angemessen wäre die US-Regelung gewesen: Rücknahme aller Dieselfahrzeuge plus Schadensausgleich von 10.000 Euro, alternativ Nachrüstung auf unter 180, der von den Autokonzernen bezahlt wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Lagrange 02.10.2018, 10:16
28.

ganz Ehrlich, ich finde es ist eine Frechheit, die Kosten der Autoindustrie aufzudrücken. Die Autos wurde seiner Zeit mit den Schadstoffwerten verkauft und fertig.
Anders sieht es aus, wenn die Autos mit Werten verkauft wurden, die sie in Wirklichkeit gar nicht haben (Stichwort Betrugsfall VW). In solchen Fällen ist es richtig, dass die Industrie den Schaden zu ersetzen hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
apfelesser 02.10.2018, 10:16
29. Was für ein Unsinn

Es geht um Autos, die in Bezug auf Stickoxide nicht die vorgegebenen Normen einhalten. Und die sollen jetzt mit oder ohne Steuermittel ausgetauscht werden. Hat mal jemand verglichen, wie schädlich die Neuproduktion eines Autos verglichen mit der zusätzlichen Stickoxid-Emission eines vorhandenen Autos ist? Ganz abgesehen davon, dass die eingetauschten Autos wahrscheinlich in einem Nachbarland ausserhalb der EU (UK?) ewig weiterfahren werden. Das ist doch reine Auto-Industrie-Subvention auf Kosten des Steuerzahlers, sozusagen Abwrackprämie II !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 23