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Elektrische Stadtbusse: Das war's, Diesel
IAV

In Hamburg startet der erste in Serie gefertigte Elektrobus. Damit zeichnet sich der Anfang vom Ende für Dieselbusse in deutschen Großstädten ab.

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priemer 14.11.2018, 05:48
1. Wir werden sehen ...

Jürgen Pander betreibt hier wiedermal ein Geschäft, dass für den Spiegel inzwischen leider normal geworden ist: Ereignisse als Revolution zu feiern, die noch gar nicht stattgefunden haben. Ob eine Technik sich im Alltag bewährt, entscheidet sich im laufenden Betrieb und nicht im Moment ihrer Einführung. In vier bis fünf Jahren wissen wir mehr. Die Revolution ist abgesagt! Schauen wir mal, ob es eine technische Evolution geben wird.

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the_mosvik_beast 14.11.2018, 06:05
2. Der schöne Schein...

.der E-Mobilität, das Potential von Biomasse Erdgas wird komplett ausgeblendet bzw. unterschätzt, gerade für den ÖPNV. Der Kater stellt sich spätestens bei der Entsorgung der Akkus ein oder bei zwangsläufig kommenden Berichten über die Abbaubedingungen der für die Akkus notwendigen seltenen Erden, ahoi.

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thomas_linz 14.11.2018, 06:18
3. Fuer die Bereitstellung von 40-60 Liter Diesel

benoetigt man 70-100kwh Elektroenergie. Diese unbedeutende Zahl wird leider immer wieder unterschlagen, wenn es zum Umweltvergleich kommt. Diese laengst kassierte Schwedenstudie scheint unverwuestlich, obwohl nachweislich falsch.

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stefan.p1 14.11.2018, 06:20
4. Mal wieder tendenziös-pro Elektro

Allein der Satz:
"Aber auch E-Busse bedeuten einen finanziellen Kraftakt. Sie kosten derzeit etwa zwei- bis zweieinhalb Mal so viel wie ein Dieselbus.
Dank niedrigerer Betriebskosten spielen sie die höheren Investitionskosten zumindest zum Teil wieder ein."
Bei dem einen( Diesel-Busse) werden sogar die kosten für Gesundheits-und Lärm mit eingerechnet, bei dem anderen (E-Bus -) werden die immensen Kosten für die Infrastruktur aber auch die weitere Verwendung/ nicht Verwendung des bisherigenWartungs Personal der Diesel-Busse , einfach unterschlagen.

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hobbyastronaut 14.11.2018, 06:38
5. Early Adopter HVV

Auf der einen Seite ja schön, dass der HVV so früh auf alternative Antriebstechniken setzt. Leider scheint es aber einen Zusammenhang mit der Innovationsfreude und der Tatsache, dass der HVV einer der teuersten Verkehrsverbunde (Fahrkartenpreise) in D ist, zu geben. Letztlich zahlen also die Fahrgäste den Zoo an Antriebsexperimenten.

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werner-xyz 14.11.2018, 07:24
6. Der Bund fördert Hamburgs Buswende mit 25 Millionen Euro

Und die ganzen anderen Städte? Wieviel bekommen die? Aufgrund der dramatischen Schuldensituation ist das ohne Finanzierung durch den Bund nicht zu stemmen. Und ob die Mittel kommen halte ich eher für fraglich. Damit ist das ein Pilotprojekt ohne wirkliche Wirkung.

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tommit 14.11.2018, 07:28
7. Ich finde es interessant

dass noch kein investigatives Magazin die steuerlichen Auswirkungen des Dieselskandals für die Regierung beleuchtet hat.
Man hat ja den Verlust an Stuer für Diesel versucht auszugleichen mit mehr Steuer ..
Man könnte ja meinen diese ENtwicklung könnte den Regierenden auch aus ganz anderen Gründen sehr recjt sein...
Also würde mich mal interesseieren was die STaatskasse an dieser ENtwicklung an Mehreinnahmen hat.. Dafpr macht man mit dem AMt auch mal gerne Werbung für einen AUtokauf... ist es doch WIn Win....
mal ungeachtet der gesundheitlichen Aspekte.
Es kann wohl angenommen werden dass die höhere Stuer die EInnahmen über Benzinbesteuerung locker übertrifft.

Oder ist das schon Verschwörungstheorie?

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radnabe 14.11.2018, 07:29
8. 186 ist nichts

denn wenn man die seit Jahrzehnten fahrenden Obusse aus Solingen, Esslingen und Eberswalde davon abzieht, können es nur noch einzelne Testfahrzeuge sein.

Aber Obusse sind die Zukunft! Auf einen Kernnetz in der Stadt laden sie die Akkus und dann reicht die Batterie auch, um Stadtteile anzufahren.

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ktomy69 14.11.2018, 07:32
9. Wird ja auch langsam Zeit

Endlich wird der Anfang gemacht. Etwas verwirrend ist, dass man nicht schon längst mal ein chinesisches Model getestet hat um Erfahrungen zu sammeln und der deutschen Industrie stärker unter Druck zu setzten. Standortsicherung?!
Für mich sind gerade bei der E-Mobilität noch viele Fragen offen was die Umweltverschmutzung betrifft. Ja richtig gelesen. Wo kommen die ganzen Akkus her, die zur Produktion Unmengen an Plastik, Selteneerden, Chemikalien und Metalle benötigt. Die Entsorgung ist noch völlig ungeklärt und jetzt schon fallen Tonnen davon an. Woher kommt der Strom muss man auch immer wieder fragen ...
Ich glaube immer noch, dass die Wasserstofftechnik die wirkliche Lösung ist und das E nur eine Übergangslösung sein kann.

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