Forum: Auto
Elektrische Stadtbusse: Das war's, Diesel
IAV

In Hamburg startet der erste in Serie gefertigte Elektrobus. Damit zeichnet sich der Anfang vom Ende für Dieselbusse in deutschen Großstädten ab.

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Palettenpeter 14.11.2018, 08:12
20. Elektrobusse in China

Das Problem der elektrischen Busse ist das Thema Heizung und Klimaanlage. Diese verbrauchen aufgrund der ständig offenen Türen bei Bussen sehr viel Energie. Die chinesischen Busse haben dafür alle einen Dieselgenerator auf dem Dach, der den dafür notwendigen Strom liefert. Zumindest der Mercedes Bus kommt ohne Hilfsantrieb aus, aber bei einem Komfortverlust im Bezug auf die Temperatur im Bus. Die chinesischen Busse fahren lokal nicht emissionsfrei, haben dafür aber mehr Heizung oder Klimaanlage.

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meinsenf1 14.11.2018, 08:15
21.

Nach allem was ich gestern gesehen habe, sind Elektrobusse nicht unbedingt die beste Lösung, weil sie eine schlechtere Umweltbilanz haben als Busse mit Antrieb aus Biomethan.
https://www.br.de/fernsehen/das-erste/sendungen/report-muenchen/alternative-biomethan-104.html

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jojack 14.11.2018, 08:17
22. Es wird Zeit

Die Luftqualität in deutschen Städten ist schlecht und schwere Fahrzeuge wie Busse und Lkws haben einen großen Anteil daran. Die Richtlinie, demnächst nur noch Elektrofahrzeuge für den ÖPNV einzusetzen ist absolut richtig. Ich hoffe, die Hamburger Verkehrsbetriebe finden bald Nachahmer.

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Indiana.Jones 14.11.2018, 08:18
23. Korrekt

Zitat von stefan.p1
Allein der Satz: "Aber auch E-Busse bedeuten einen finanziellen Kraftakt. Sie kosten derzeit etwa zwei- bis zweieinhalb Mal so viel wie ein Dieselbus. Dank niedrigerer Betriebskosten spielen sie die höheren Investitionskosten zumindest zum Teil wieder ein." Bei dem einen( Diesel-Busse) werden sogar die kosten für Gesundheits-und Lärm mit eingerechnet, bei dem anderen (E-Bus -) werden die immensen Kosten für die Infrastruktur aber auch die weitere Verwendung/ nicht Verwendung des bisherigenWartungs Personal der Diesel-Busse , einfach unterschlagen.
Ist ja auch schön einfach. Lärm- und Gesundheitskosten sind nicht quantifizierbar. Also setzt man einfach einen Faktor - nennen wir ihn "x" - ein und multiplizieren fleißig. Reicht das nicht aus, nehmen wir 2x. Kann ja keiner falsifizieren.

Und dann andere Formulierungen wie "Zudem werde die Belastung durch Stickoxide und Rußpartikel deutlich sinken, erwartet der Hamburger Senat.". Was denn nun, sinkt die Belastung oder nicht. Hier wird eine Erwartungshaltung so dargestellt, als ob sie Fakt ist. Wenn ich richtig informiert bin, werden die Citaro von MB ohnehin mit Rußpartikelfiltern geliefert, was genau meint also eine "Senkung von Rußpartikeln"?

Der ganze Aufriss dann für 1,4% CO2-Einsparungen.

Alles in allem ein höchst tendenziöser Artikel. Reiht sich nahtlos ein in die Diesel-Berichte bei SpON.

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Toejam 14.11.2018, 08:20
24. Na dann warten wir mal...

..den nächsten knackigen Winter mit < -10°C ab. Da sinkt nämlich die Kapazität der Akkus extrem.

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dummzeuch 14.11.2018, 08:22
25. Sarkasmus

> Dieselbus und E-Bus lägen unterm Strich sogar gleichauf, rechnet die Umweltorganisation Transport & Environment vor. Dazu müssten allerdings auch Gesundheitskosten mit eingepreist werden, verursacht durch Lärm- und Schadstoffemissionen. <

Genau! Gut, dass das schon seit Jahren in den betriebswirtschaftlichen Kostenkalkulationen berücksichtigt wird! Insbesondere, da es sich ja um Kosten handelt, die andere bezahlen.

> Immerhin würde jeder weitere Ausbau des Busnetzes den Effekt vergrößern, sofern Menschen vermehrt das Auto stehen lassen. <

Hach, ich liebe diese Formulierung "das Auto stehen lassen". Das ist das, was sich die Autoindustrie wünscht: Jeder kauft ein Auto, stellt es in die Garage und fährt dann mit dem ÖPNV (oder noch besser: Mit von dem Autoherstellern betriebenen "Carsharing"). Natürlich muss das Auto trotzdem regelmäßig gewartet werden, TÜV und Reifenwechsel nicht zu vergessen. Und nach 3 Jahren muss ein neues Modell her, man muss ja auf dem laufenden bleiben. Sozusagen eine Win-Win-Situation.

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Das dazu 14.11.2018, 08:27
26. Zahlen bitte

Da wird im Artikel davon berichtet, das zunächst kaum eine CO2 Einsparung eintritt.
Dazu Zahlen, wie der bisherige CO2 Ausstoß aussieht.
Aber nicht eine Zahl, wie es nun beim E-Bus sein soll.
Oder sollen die 1,4% vom gesamten CO2 Ausstoß des HH-Verkehrs das relativieren?
Sehr merkwürdiger und einseitiger Artikel, wenn auch versucht wird, mit diesem fadenscheinigem Hinweis Kritik anzubringen.
Wie schon im ersten Kommentar geschrieben, wird man in ein paar Jahren sehen, was Sache ist.
Und der ewige Hinweis auf China nervt, dort gibt es andere Bedingungen.

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hausfeen 14.11.2018, 08:28
27. E-Fahrzeuge sind preiswerter als Verbrenner.

Darauf verweist die Autoindustrie immer wieder gerne, wenn es darum geht, Jobängste zu schüren.

Geht es um Anschaffungskosten, sind sie auf einmal teurer. Klar, weil die Unternehmen ihre Entwicklungskosten unverhältnismäßig stark auf den Einzelpreis schlagen.

Naja, und dass ein paar Dieselinhalatoren auch hier im Forum die Luft verschmutzen - geschenkt.

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merlin 2 14.11.2018, 08:30
28. Super und trotzdem fehlt was!

Erst einmal super, daß sich hier was bewegt. Zudem paßt das prima in so eine hippe Stadt wie Hamburg.
Das, was mir aber immer noch fehlt, ist ein Standard-Akku für KFZ/LKW. Es ist meiner Meinung nach eine echte Peinlichkeit für den Ingenieursstandort Deutschland, daß es immer noch keine Akku-Module gibt, die man kombinieren kann, die man schnell wechseln kann, die einen genormten Anschluß besitzen etc. Damit wäre das Thema Reichweite in NullKommaNix zu lösen - Wechsel des Akkus an einer dafür vorgesehenen Station mit Verrechnung der Restkapazität und weiter gehts. Hier muß sich dringend was tun, dann klappts auch mit dem E-Auto/E-Bus.

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countrushmore 14.11.2018, 08:30
29. Elektromobilität

In unserer Stadt haben wir im ÖPNV schon seit über 100 Jahren Elektromobilität. Wir nennen das Straßenbahn.

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