Forum: Auto
Elektrische Tretroller : Kabinett beschließt Verordnung für E-Scooter
Magdalena Tröndle/dpa

Elektrische Tretroller sollen bald auf deutschen Straßen fahren dürfen, das Bundeskabinett hat die erforderliche Verordnung beschlossen. Die Flitzer sind jedoch nicht ohne Risiko.

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tempus fugit 04.04.2019, 09:16
80. Ein bisschen dachte ich,...

Zitat von mikko11
Stünde ich vor der Wahl, mich zwischen elektrischer Vespa und E-Roller plus ÖPNV für eine Strecke von 16 km entscheiden zu müssen, ginge die Vespa als klare Siegerin hervor.
....dass der offenbaqr floppende BMW C1 als E-Motorrad
weiterleben durfte...
Gut geschützt, ohne Helm, sauber - aber iss auch egal.

So einen E-Roller mit Lufreifen - 15 km/h würden mir reichen - in den Kofferraum und bis zum Stadtrand und die 2-3 km bis zum Ziel rollen, hätte was für sich - m.M.n.einfacher und unkomplizierter als mit meinem Pedelec wo ich dann echt aufpassen muss, wo ich es 'parke' - kostete soviel wie heute
ein ordentlicher gebrauchter Verpenner...

Und noch eins zur aufgeblasenen Diskussion zu Technik und Sicherheit:
Nicht jeder, der einen Roller unbedarft bewegen kann, kann auch Fahrrad fahren - siehe Kinder ab 2-3 Jahren...

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freigeistiger 04.04.2019, 09:22
81. Es heißt Fahrbahn

Wo die Autos fahren ist die Fahrbahn, nicht die Straße.

Radweg und Gehweg sind Straße, StVO. Fußgänger sind Straßenverkehr, StVO.
Wer sich richtig ausdrückt versteht richtig und denkt richtig. Und beugt Unfällen durch mehr Aufmerksamkeit vor.

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benmartin70 04.04.2019, 09:26
82.

Zitat von laurent1307
Googeln sie mal toter Winkel, bitte.
Googeln Sie mal Schulterblick und §1 STVO bitte.
Oder wie soll ich das verstehen? "Sorry, Sie sind heute schon der dritte im toten Winkel den ich übersehen habe?????"

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Frederik72 04.04.2019, 09:28
83. Warum der Unterschied ?

E-Roller sollten genauso behandelt werden wie Fahrräder oder E-Bikes. Kinder auf Gehwegen OK, Erwachsene auf Radwegen und Straßen.

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Pickle__Rick 04.04.2019, 09:43
84.

Zitat von Teutonengriller
Roller sind was für Jugendliche . Ich stelle mir einen 80-jährigen Städter vor. Was soll der mit einem Roller? Vereinsamen? Öffentlicher Nahverkehr tut Not. Entweder Massenmittel oder Midigröße wie Minibusse oder Schienenbusse/Straßenbahnen, aber mit ordentlicher Frequenz und überall. Aber Roller. Das ist doch keine Verkehrsrevolution.
Für Opa und Oma ist das nichts aber die haben ja bereits seit Jahren ein Angebot diverser motorisierter und nicht motorisierter Gehhilfen. Mit dem Roller kann man aber ziemlich entspannt von der Wohnung zum Bahnhof oder zur Haltestelle fahren. Diese Teile ermöglichen es den Fußweg schnell und komfortabel zu Fahren statt zu gehen. Man sollte nicht unterschätzen, dass so etwas die Hürden zum Umstieg z. Bsp. vom Auto senkt. Die Verkehrsrevolution wird wohl kaum über ein einziges Fortbewegungsmittel bzw. Konzept stattfinden sondern höchstwahrscheinlich zu einer Vielzahl recht spezieller Verkehrsmittel.

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laurent1307 04.04.2019, 09:45
85. @benmartin70

Ihr Schulterblick und die Regelung in der StVO nutzen ihnen relativ wenig, wenn ein großes und langes Fahrzeug ohne entsprechender Technik gefahren wird.
Sie suggerieren einen fatalen Rechtsanspruch, wenn zum Beispiel ihr Kind sich an der Ampelkreuzung neben einen langen LKW quetscht, weil der hat ja gesagt die müssen aufpassen!
Gesunder Menschenverstand kann manchmal Leben retten.

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g.wessels 04.04.2019, 09:46
86. Auch mal an andere denken, ...

… nicht immer nur an die Menschen die in Metropolen oder größeren Städten leben. In Kleinstädten, Dörfern und auf dem Land sind diese Roller ein Segen. Die Wege zum Supermarkt, zur Post, zu den Freunden, etc. sind in einem verkehrsärmeren Raum problemlos zurückzulegen. Natürlich wurden alle diese Fahrten - oder die meisten -mit dem Auto zurückgelegt, einige auch mit dem Fahrrad. Seit ich einen E-Scooter besitze ist er für solche Fahrten das bevorzugte Verkehrsmittel. Nicht erlaubt? Mag sein, aber das ist doch kein Problem wenn man umsichtig fährt.

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tempus fugit 04.04.2019, 09:52
87. Ich muss Ihnen zustimmen,...

Zitat von Here Fido
Ich hatte eigentlich erwartet, in diesem Forum hauptsächlich Beiträge darüber zu lesen, wie typisch kleinkariert deutsch die Zulassung der Elektroroller erfolgen soll. Stattdessen nur Gejammer über die möglichen Gefahren. In diesem Ausmaß durchaus überraschend für mich. Scheint mir Teil eines größeren Problems zu sein. Einfach dagegen zu sein, überall Gefahren zu sehen, zerstören. Pure Destruktivität. Vernunft hat in der Tat keine Konjunktur. Warum kommen mir nur Brexit und Anti-Vaxxer in den Sinn? Wir sollten uns hüten in irgendeiner Form Elemente der direkten Demokratie auszubauen. DAS wäre in der Tat gefährlich.
....soviel Kleinkariertes - und Scheduer gehört dazu! - bei einem etwas grösseren und robusterem Kinderspielzeug ist erstaunlich - oder auch nicht - in DE!

Einfahc mal rübergucken zu Nachbarn, sich mit den dortigen
Daten aus der 'Praxis' vertraut machen und dann entscheiden.

Ich sah die Dinger z.B. an der Cote d'Azur absolut problemlos
im Verkehr und in den recht engen Strässchen rumrollen, auch auf der Küstenpromenadenstrasse, wo Tempo 30 (?) vorgeschrieben war und alle 100 m einRuckelbuckel - da rollten die Teilelocker mit.
Keiner hat sich dran gestört, anderwo auch nicht - z.B. auf Mallorca an den Segway - niemand.
Aber wir sind offenbar ein Volk.das ohne Geängeleien und Vorschriften und Blockwartgehabe u.v.m. das nicht können,
was bei anderen nur ein verständnisloses Kopfschütteln
erzeugt.
Beispiel?
Wochenmarkt in Ligurien, tolle Früchte und Obst und Gemüse, was das Herz begehrt:
Eine ältere deutsche Dame zur Freundin: "Guck mal, die haben
ja nicht mal Johannisbeeren!"
Und sowas ist halt emblematisch - und baut am Bild des hässlichen Deutschen. Und schämt sich fremd!
Wer einen erwachsenen Kinderroller nicht beherrscht, der
soll's halt bleiben lassen.
Aber dann auch den Führerschein für den SUV abgeben....

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Pickle__Rick 04.04.2019, 09:59
88.

"Umstritten ist aber, dass langsamere E-Tretroller auch auf Gehwegen fahren sollen. Dies erhöht nach Ansicht von Kritikern die Gefahr von Unfällen. "Konflikte mit Fußgängern sind auch angesichts der Geräuscharmut der E-Roller programmiert", warnte der Bremer Verkehrssenator Joachim Lohse (Grüne)."

Moment mal, da war doch was.
Achja.

"StVO
§ 1 Grundregeln
(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht."

Habe noch mal schnell nachgesehen. Hätte ja sein können, dass sich was geändert hat.
Das gilt sowohl für die Fahrer von Rollern, Fahrrädern, Autos, Skateboards und Segways als auch für Fußgänger. Es gibt kein Anrecht möglichst verschlafen und am besten noch maximal ignorant mit Kopfhörern und Smartphone durch die Gegend zu schlurfen. Verkehrsteilnehmer die auf der anderen Seite nicht verantwortungsbewusst mit dem E-Roller fahren, sind höchstwahrscheinlich auch sche*ße beim Radfahren. Immer diese furchtbare Bedenkenträgerrei und Regulierungswut. Mein Stadtrad hat keine Schaltung und Rennradreifen. Es ist daher ziemlich lautlos und auch damit klappt es z. Bsp. auf kombinierten Wegen, ohne bei jder Fahrt zwei Omas und drei Smombies zu überfahren. Allerdings hat es auch eine Klingel (Knog Oi S sehr zu empfehlen auch für MTB). Die könnte man für E-Scooter verpflichtend vorsehen.

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sh.stefan.heitmann 04.04.2019, 10:02
89.

Zitat von skeptikerjörg
Nichts gegen E-Scooter/E-Tretroller, aber NICHT auf Gehwegen! Wenn ich täglich sehe, mit welcher Rücksichtslosigkeit Radfahrer illegal durch Fußgängerzonen fahren und teilweise auch illegal Gehwege benutzen, dabei meinen, sie hätten das Recht, Fußgänger einfach aus dem Weg zu klingeln, drohen und schimpfen, wenn nicht zur Seite gesprungen wird, dann ist absehbar, was blüht, wenn E-Scooter legal auf Gehwegen fahren dürfen. Ebenso ist es mit Skateboardfahrern, wenn die auch zahlenmäßig geringer sind. Wir sind zwar noch nicht so weit wie in Los Angeles, wo Fußgänger Gefahr laufen, verhaftet zu werden, da sie verdächtig sind, aber auch hier werden Fußgänger mehr und mehr zu "Störelementen" auf Verkehrsflächen. Gehwege heißen Gehwege, weil sie zum gehen gedacht und konzipiert sind. Ausnahmen sind heute bereits radfahrende Kinder, die zu deren Schutz auf Gehwegen fahren dürfen. Selbst das wird manchmal eng. Aber E-Scooter/E-Tretroller bitte auf die Straße oder auf Radwege.
Sie reden von Bürgersteigen , nicht von Gehwegen, das ist nicht dasselbe

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