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Elektroauto: Audi ruft e-tron wegen Brandgefahr zurück
Audi

Audis e-tron soll zum Teslajäger werden, nun muss er jedoch in die Werkstätten zurück. Eindringende Feuchtigkeit könnte ein "thermisches Ereignis" auslösen.

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noalk 11.06.2019, 14:10
10. Qualitätskontrolle hat versagt

Entweder beim Hersteller oder bei Audi. Einfacher Test: Langzeitlagerung von Batterien in einem Wassertank, unter wechselnden Druckbedingungen.

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Rheingold (Goldwäsche) 11.06.2019, 14:14
11. Alles richtig gemacht

Was hacken denn schon wieder alle auf Audi herum? Die haben einen Produktionsfehler erkannt, behoben und rufen nun die Fahrzeuge zurück, welche vorher ausgeliefert wurden! Darüber hinaus ist das Batterieauto ohne revolutionäre Veränderungen beim Energiespeicher eine Fehlentwicklung, die auf dem freien Markt keine Chance hat. Weder sind diese Fahrzeuge wirklich nachhaltig, noch können sie dauerhaft zu einem günstigen Preis in Massen hergestellt werden. Feststoffakku, e-Golfklasse für unter 25.000 Euro, Infrastruktur zum laden, WLTP Reichweite von 600 Kilometern, Wintertauglichkeit für Gelegenheitsfahrer und Laternenparker - seit 100 Jahren nur Ankündigungen! Während Sozialmedia affine Hipster solche Teile permanent im Sefimodus fahren (sehr ökologisch) und sich irgendwie als bessere Menschen aufführen, schauen Krethi und Plethi in der 0-8-15 Mietwohnung (die zum Job müssen) blöde aus der Wäsche. Größter Vorteil von den Dingern: Guter, leiser, wartungsfreier Motor, der exorbitante Beschleunigungsorien ermöglicht. Also genau das, wo sich in den Innenstädten alle drauf freuen! Ansonsten überwiegen die Nachteile incl. Verschiebung der Wertschöpfung vom Mittelstand (Werkstätten) zu vermutlich asiatischen Produktionsstätten (seltene Erden/Löhne) wegen Wartungsfreiheit. Danke für das tolle Konzept.

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mazzmazz 11.06.2019, 14:25
12. Na dann...

....Hauptsache die Haptik und die Spaltmasse sind Benchmark...
Mann, mann, was liefern die deutschen Zulieferer mit ihren Entwicklungs-Dependancen in China hier wieder ab?
Während Tesla seit Jahren mit dem S ein einigermaßen alltagstaugliches, sehr zuverlässiges und durchaus preiswertes E-Auto anbietet, bekommt VW weder legale Diesel, noch haltbare Benziner, geschweige denn ein vernünftiges, preiswertes E-Auto hin. Mit fast 100 Jahren Entwicklungsvorsprung.
Es word allerhöchste Zeit für die deutsche Autoindustrie, wieder auf Innovation und höchste Langzeitqualität zu setzen. Bling-Bling und billige, anfällige Technik, die nach 7 Jahren für den Zweit- und Dritthalter zum finanziellen Desaster führt, kann man bereits in Großbritannien, Frankreich und China kaufen.
Da müssen wir nicht mitspielen.
Wie man kundenfreundlich Autos baut, kann man bei FCA vom 500 bis Grand Cherokee sehen. Oder bei Chevrolet mit Tahoe und Suburban. Einmal 70 kUSD bezahlt, 15 Jahre günstige, bequeme Fortbewegung erhalten. Ohne Risiko, nach Ablauf der lächerlichen dt. 2-J. Garantie 1.500 Eur für einen LED Scheinwerfer bezahlen zu müssen.
Tesla gibt übrigens 8 Jahre Garantie ohne Werkstattbindung.
Sorry, aber so wird das nichts mehr mit den deutschen Premiumautos. Selbst ich habe das satt.

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manfred.senghaus 11.06.2019, 14:53
13. Zurück zu den Fahrrädern!

Tonnenschwere E-Mobile für selbst ernannte Weltretter. Gefördert mit Steuermillionen. Vielleicht wäre der Wirkungsgrat von handelsüblichen Drahteseln eher das Maß für die Fortbewegung. Für grün Wähler die angeblich immer mehr werden, eigentlich ein Muss.

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hansglück 11.06.2019, 15:53
14.

Zitat von aschu0959
zu ihrem Artikel über die schwächelnden deutschen Konzerne. Anstatt anderen beim E-Antrieb hinterherzuhecheln sollte man vielleicht doch besser seine Energie und Innovationskräfte dort nutzen wo zu punkten es andere noch nicht so hinbekommen, sprich beim Wasserstoffantrieb. Aber die Manager wissen es natürlich besser und der Aktionär will ja schnell seine Rendite... . Der Fisch stinkt zuerst am Kopf!
Vielleicht sollten Sie sich mal mit dem Thema Wasserstoff vs Elektromobilität auseinander setzen, dann wird schnell klar, warum Wasserstoff keine Zukunft hat.

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1fcb1fcb 11.06.2019, 16:17
15. Tesla-Jäger? Selten so gelacht!

Einen umgebauten Verbrenner mit miesen Verbrauchswerten, veralteten Assistenzsystemen und minimaler Produktionsmenge, dazu noch zu exorbitantem Preis, zum Tesla-Jäger hochzustilisieren, ist einfach nur lächerlich. Der e-tron wird nicht mal 5% der Model S Verkaufszahlen erreichen. Ganz einfach, weil das Hauptelement eines e-Autos, der neuartige Antriebsstrang, technologisch meilenweit hinter einem Tesla hinterherhinkt. Glaubt wirklich jemand, dass man auch nur einen potentiellen Tesla-Käufer mit dem e-tron hinter dem Ofen vorlockt?

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Hirnretter2.0 11.06.2019, 16:18
16. Dabei baut AUDI doch ordentliche, CO2-freie ...

... Autos. Die heißen G-TRON und werden noch fahren, während in ein paar Jahren hunderttausene Akku-Autos wertlos auf den Höfen stehen. Warum? Weil neue synthetische Kraftstoffe ('Power-to-X') die guten Verbrennungsmotoren aus Europa in Autos, LKW, Bussen, Frachtschiffen und Flugzeugen befeuern werden.

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jupp78 11.06.2019, 16:38
17.

Zitat von merlin 2
Ich muß #1 zustimmen. Jeder kleinste Fehler bei Tesla und die Foren überschlugen sich ob der miesen Technik etc. Was nun? Audi hat Murks gebaut und wo bleiben jetzt die Basher?
Sind doch massig hier unterwegs. Und die Meldung an sich ist die gleiche, wie sie bei Tesla-Fehlern war. Ich kann keinen Unterschied erkennen.

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Tippvehler 11.06.2019, 16:59
18. @PeterVietz

Herr Vietz,
Ja, es handelt sich 'nur' um eine Dichtung. Hier aber bei einem sicherheitsrelevanten System.
Würde Ihnen es gefallen wenn zum Beispiel bei einem Benziner die Tank-Masse abfallen würde und der Tank nicht mehr geerdet wäre an der Zapfsäule ?
Das solche Fehler immer wieder und häufiger auftauchen ist das Ergebnis zu kurzer/nicht ausreichender Erprobungen. Viel ist über digitale Baustufen und Simulationen möglich , aber vieles eben auch nicht.
Verkürzte Entwicklungszeiten und vorschnelle Freigaben tun da ein übriges.
Die Reaktion von Audi ist eine absolute Notreaktion.

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cindy2009 11.06.2019, 17:14
19. @mazzmazz

Sie fahren doch einen Benz, oder? Und Ihre Frau einen Ford. Suchen Sie einfach die entsprechenden Begriffe und auch da fackelt es. Der Niedergang der Teutschen Automobil Industrie hängt ganz sicher nicht von irgendwelchen Rückruf Aktionen ab. Sondern von Kunden, deren Wünsche nicht erfüllt werden.

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