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Elektroauto im Alltagstest, Teil 4: Parkplatz gratis, Ärger umsonst
Christian Frahm

In Hamburg dürfen E-Mobile auf öffentlichen Stellplätzen kostenlos parken. SPIEGEL-Online-Autor Christian Frahm, für den Alltagstest im Elektroauto Renault Zoe unterwegs, freut sich. Allerdings zu früh.

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upalatus 02.06.2017, 09:09
20.

"Erst einmal muss die Anmeldung klappen, und dann können aus den vorhergesagten zwei Stunden Wartezeit fürs Laden auch mal drei Stunden werden. Das macht die Sache kompliziert"

Wie wärs mit 'machte' kompliziert? Nu weiss der Schreiber durch Erfahrung und Implementieren in seinen Alltag doch Bescheid, oder ist's ihm alles zu viel mit dem Elektrofahrzeug? Für ein Kompliziertsein reichts angesichts normalem Alltagsmanagements in keinster Weise.

Netterweise gibts offenbar mindestens noch einen weiteren 'offiziellen' Mitmenschen, der E-Autos noch nicht so ganz in sein Dasein verarbeitet hat. Der sitzt jetzt vielleicht auch daheim, vom Chef 'hingewiesen', und denkt sich 'Noch komplizierter! Uff.'.

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tempus fugit 02.06.2017, 09:14
21. Genau,...

Zitat von jhea
TIL (today i learned), dass ein Akku aus nichts und guter Laune produziert wird. Die lustigen Chemikalien/Elemente (zT ja seltene Erden) die ich dafür brauche müssen nicht erst teuer abgebaut und importiert werden. Die liegen ja einfach so im Vorgarten rum. Danke :)
...da kann man dann auch die verschieden Filter finden, im Vorgarten.
Mit allerhand wertvollen Stoffen wie z.B. Ölmus, den daneben wachsenden 'Salat' damit anmachen, ist ein Höchstgenuss.
Und dann noch mit paar Naturdichtungen garnieren, also
so ein Verbrenner lässt sich fast ganz verzehren.

Prost mit der Kühlflüssigkeit aus der letzten 'Inbspe(c)ktion'...

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tempus fugit 02.06.2017, 09:15
22. Neidreiterei...

Zitat von and_over
[zitat] Seit November 2015 können E-Mobile im gesamten Hamburger Stadtgebiet auf öffentlichen Stellplätzen kostenlos parken. Das ist nur in wenigen Städten in Deutschland möglich, unter anderem in Hannover und Stuttgart. [/zitat] da bekommen reiche Leute, die sich alltagsuntaugliche teure Prestigespielzeuge leisten können, Parkgebühren geschenkt und diejenigen, die eh schon unter der Kfz-Steuerlast ächzen, dürfen es bezahlen. Gerechtigkeit in Deutschland.
...ist weiterhin Deutschlands beliebtestes Steckenpferd...

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tommahawk 02.06.2017, 09:18
23. Elektroauto in Großstadt??

Hm - warum fährt jemand in einer Großstadt ein E-Auto, wo es doch ausreichende Infrastruktur mit Öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis gibt? Verstehe ich nicht.

Mit dem, was ein E-Auto kostet, kann man sich locker ein Monatsticket und dutzende Taxifahrten leisten in den Zeiten, in denen der ÖPNV nicht mehr fährt.

E-Autos sind was für Menschen außerhalb der Großstädte, die pendeln müssen und die keinen Zugriff auf ÖPNV haben.

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rennflosse 02.06.2017, 09:19
24. Verstehe

Verstehe die Meckereien hier nicht.
Da hat jemand ein Elektroauto zur Verfügung und schreibt eine Artikelserie über seine Erfahrungen. Das finde ich toll, zum ersten Mal gibt es Informationen für potenzielle Nutzer. Anhand dessen sich jeder selbst entscheiden kann, ob das für einen attraktiv wäre oder nicht.

Und er macht Anfängerfehler. Na und? Genau dieselben Fehler würden alle Anfänger vermutlich machen und wir können aus den beschriebenen Erfahrungen lernen und später vielleicht sogar den einen oder anderen Anfängerfehler vermeiden.
Ich finde die Geschichte interessanter als jene mit dem Diesel-Touran, wo monatelang gar nichts passierte und trotzdem ausführliche Nabelschau betrieben wurde.

Weiter so, bitte. Vielleicht liegt es auch ein Stück daran, dass ich selbst einen Renault fahre und mich beim Anblick des ZoE immer wieder frage, ob das auch was für mich wäre. Habe sogar schon dringesessen. Beim Händler. Sehe aber auch als Laternenparker ohne Lademöglichkeit beim Arbeitgeber große Probleme.

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MartinS. 02.06.2017, 09:23
25. ...

Zitat von herbert
Wer sich solch ein teures Auto anschafft, der hat auch 2 Euro für die Parkuhr. Hamburgs Idee ist völlig ungerecht und daneben!
"ungerecht" - ja holla... scheinbar ist ihnen das generelle Konzept einer Subventionierung nicht so wirklich geläufig. Das basiert ja generell darauf, einer Option, die man fördern will einen "ungerechten" Vorteil gegenüber anderen Optionen zu geben.

Sie sollten sich lieber glücklich schätzen. Wenn man die Förderung alternativer Antriebe bei den Zulassungen weiter vorantreiben will, dann wird es mittelfristig darauf hinauslaufen, dass konventionelle Verbrenner massiv verteuert werden.... sowohl KFZ-Steuer, Umweltplakette und Mineralölsteuer könnten hierzu ziemlich kräftig angehoben werden. DANN werden sie feststellen, dass das sogar noch viel ungerechter ist, als Elektrofahrzeuge irgendwo mal umsonst parken zu lassen.
Sind wir doch mal ehrlich.... E-Fahrzeuge haben teils deutliche Nachteile alleine schon durch das Aufladen. Dazu sind die Akkus ein extremer Kostenfaktor, und es ist nicht abzusehen, dass sich hier etwas gravierend ändert. Die Dinger werden schon lange in Massenproduktion hergestellt, es gibt ausreichend konkurrierende Hersteller.... ein riesiger Preisverfall ist da nicht zu erwarten. Und auch wenn die Akkupreise um 20% nachlassen (was schon eine ziemliche Menge wäre), sind die Fahrzeuge immer noch deutlich teurer als Verbrenner.... um sie an die Masse zu bringen müsste der Staat also entweder den Kauf mit üppigen Zuschüssen vergünstigen, oder eben den Kauf von Verbrennern entsprechend verteuern..... raten sie mal, was da wahrscheinlicher ist.

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MartinS. 02.06.2017, 09:32
26. ...

Zitat von freudentanz
Ich fahre jeden Tag fast 100Km (70Km auf der Bahn) und bin natürlich an Sparmaßnahmen interiessiert obwohl ich meinen 18Jahre alte Euro-3 Benziner nicht als teuer empfinde. Ich muss 24/7 mobil sein (Rufbereitschaft damit die Stadtbewohner friedlich schlummern können, das ist kein Witz). Auf jeden Fall ist der Bericht gut gemacht, einfach die Fakten präsentieren. Was mich bisher überrascht hat: Relativ hoher Stromverbrauch, hätte es niedriger (billiger) vermutet. Wirre Kapazitätsanzeigen des Autos ? Ist das bei allen so ? Was soll der Unsinn? Zuverlässig soweit ich das beurteilen kann. Die so genannten "Anfängerprobleme" die man nachsehen soll sind keine Anfängerprobleme sondern Murks. Diese Magnetchips gibt es seit 40 Jahren also nicht erst seit gestern. Das der Akku nach (zugesicherten) 2 Stunden nicht geladen ist ist auch ein Murks. So einer wie ich der in der Stadt nicht laden kann MUSS sich darauf verlassen können sonst bleibe ich ja mit der Kiste in der Walachei stehen weil mir die letzten 5% fehlen ... Prinzipiell ist es mir vollkommen egal wie ich auf die Arbeit komme solange ich es finanzieren kann. Warum sind die E-Autos so wahnsinnig teuer? An der Kisten ist doch null und garnix dran. Wenn sowas 10K kostet überlege ich mir das auch
Och - wenn sie eine halbe Tonne Akku mit sich rumkutschieren, dann ist das schon ein bisschen was..... und die Dinger sind blöderweise trotz Massenproduktion ein recht mächtiger Kostenfaktor. JEDER Automobilhersteller wäre froh, die Dinger günstiger anbieten zu können....

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klangschmied 02.06.2017, 09:36
27. @jak01 nr.2

Öl wird nicht nur für Verbrennungsmotoren gebraucht. Die ganze Welt kann E-Autos fahren und Norwegen würde trotzdem noch Öl verkaufen. Machen Sie sich mal kundig, für was man alles Öl braucht, dann hat sich das auch mit dem ach so bösen Norwegen.

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Stäffelesrutscher 02.06.2017, 09:36
28.

Zitat von doitwithsed
Ein Bekannter von mir ist Hauptgesellschafter und Geschäftsführer eines Hidden Champions und nebenbei Eigentümer von Hunderten von Mietwohnungen. Er hat sich einen Tesla gekauft, den mit 310 kW. Gottseidank werden dem armen, vom Leben benachteiligten Menschen die Parkgebühren erlassen und andere Priviliegien zugestanden. Leistung muss sich ja wieder lohnen!
Zu ergänzen ist noch: Wenn ich mein Fahrrad diebstahl- und vandalismussicher abstellen will, muss ich auch in Hamburg Gebühren zahlen. Nebenan, in Norderstedt, ist das Parken im Parkhaus für die Autos gratis, während Fahrräder bezahlen müssen.

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MartinS. 02.06.2017, 09:36
29. ....

Zitat von thrust26
Ein ganzer Artikel über ein Null-Problem, dass sich mit einem einzige Anruf aus der Welt schaffen ließ. Glückwunsch für die effiziente Produktion von heißer Luft. PS: Objektiv oder auch nur halbwegs objektiv geht anders.
Sehen sie es halt mal mit dem Effizienz-Gedanken.... mit ein paar Worten und wenig Inhalt kann man es ganz offensichtlich schaffen, eine Menge Zugriffe zu erzeugen.
So bezahlt sich nun mal ein Nachrichtenportal, bei dem die Nutzer größtenteils nur die frei verfügbaren Inhalte anwählen.

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