Forum: Auto
Elektroauto im Alltagstest, Teil 9 und Schluss: Auf Wiedersehen, E-Mobil!
Christian Frahm

Es war eine Beziehung mit Höhen und Tiefen, jetzt ist sie erst einmal vorbei: SPIEGEL-ONLINE-Autor Christian Frahm hat seinen Elektromobil-Test beendet. Hier ist sein Resümee.

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JohnBobsel 16.06.2017, 05:45
1. Tolles Fazit, nicht.

Wieviel hat Spon bzw. der Autor von Renault für diese Artikelserie bekommen? Ich meine wen überrascht das Ergebnis. War doch klar das E-Autos die "Zukunft" sind. Leider werden hier mal wieder andere Probleme ausgeblendet. Haltbarkeit der Batterie. Nach wievielen Jahren muss diese ausgetauscht werden und für welchen Preis. Zudem ist die alte dann Sondermüll. Aber die Medien versuchen immer noch das E-Auto als tolle Lösung zu verkaufen, dabei ist es nicht die Zukunft. Aber das will ja keiner hören.

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fholz 16.06.2017, 06:08
2. E-Car

Ich fahre jetzt seit fast 1,5 Jahren ein Elektroauto (Tesla), und kann nur sagen, dass es das beste Auto ist, das ich jemals besessen habe. Kein Tanken, keine Veschleissteile, keine Geräusche. Bei meinem Fahrverhalten komme ich max. 1 bis 2 Mal im Jahr in die Vergangenheit, mir über Ladestation Gedanken zu machen.

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Tanja Müller 16.06.2017, 06:16
3. Laden

Ich habe nur den ersten Beitrag der Serie gelesen und jetzt noch mal kurz durchgescrollt 100 Seiten Forenbeiträge ist bisschen viel, aber nicht aufgefallen ist mir: Das Laden ist das große Problem? Hat jemand den Batteriewechselservice erwähnt? Da gab es mal eine innovative Firma, die hat sogar einen Preis in Mannheim bekommen, von den Autobauern und so. Ist ein Weilchen her, die Firma ist inzwischen Pleite. Denn das geht selbstverständlich alles nicht, an eine Tankstelle fahren und da die Batterie austauschen, z.B. auf der Autobahn, wenn man mal weiter wegfahren möchte. Also, das Konzept ist schon lange tot, geht alles nicht. Better place.

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bausa 16.06.2017, 06:37
4. Die Überschrift des Artikels

sagt alles. E-Mobilität ist ein Irrweg genauso wie gedämmte Fassaden.In der Herstellung wird schon soviel Co2 freigesetzt das erst nach 10 Jahren die Bilanz pos ist.Ausserdem zahlt wir Stromkunden die Zeche für den gigantischen Ausbau des Stromnetzes.Der Restwert von E-Autos ist dramatisch gering,weil die Akkus eine begrenzte Laufzeit haben und ein neuer Satz so teuer ist,das gebraucht kaufen nicht lohnt.Urlaubsreisen ins Ausland gehen gar nicht,weil die anderen Länder das finanziell nicht stemmen können. Es muss weiterhin mehrere Antriebsarten geben,damit die individuelle Mobilität gewährleistet ist.Hybridtechnik ausbauen,Brennstoffzelle sind weitere sinnvolle Techniken bei der Fortbewegung.

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reiner160367 16.06.2017, 06:52
5. Typisch

Allein die Reichweite zeigt doch dass das E-Auto noch kein gleichwertiger Ersatz ist.
Das reicht für die Stadt aus, aber da macht es doch am wenigsten Sinn, denn da gibt es genügend öffentliche Verkehrsmittel!
Auf dem Land sind 300 km eben nichts.
Und das laden ist dem Fall nur kein Problem da es wenig Elektroautos gibt.
Bitte bei Tests von gehypten Dingen etwas mehr kritisch rangehen und die negativ Punkte runter spielen.
Der Staat sollte anstatt sein Geld in E-Autos zu stecken erstmal das Bahnnetz komplett elektrifizieren.

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trevorcolby 16.06.2017, 06:54
6. Zum Scheitern verurteilt

Genau daran wird das ganze eauto gedöns scheitern wenn sich die Industrie nicht auf standards einigt: es gibt ein halbes dutzend lade/steckersysteme. Warum ? Weil jeder hersteller sein eigenes süppchen kocht. Es muss eine einzige einheitliche batterie geben, weil sonst die fahrt von Hamburg nach Frankfurt ein ganztagestörn wird. Es wäre sinniger das man die akkus einfach tauscht. Arsharing ist auch mumpitz und wird immer eine Nische sein. Wann brauchen die Leute ein Auto ? Morgens um damit zur arbeit zu kommen und abends um damit nach Hause zu kommen, ansonsten stehen autos ja meistens rum. Dann stehen 1000 carsharing gurken auf dem firmenparkatz ?? Glaubt ihr doch selbst nicht.

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observerlbg 16.06.2017, 07:06
7. Ein versöhnliches Fazit

Oder doch nicht? Die Zweifler zweifeln weiter, die Befürworter stimmen ein, die Gegner fühlen sich bestätigt. Und ich habe schlichtweg kein Geld über, ein E-Mobilabenteuer zu starten. Und damit bin ich sicher nicht allein. Bald werden die Innenstädte nicht nur für Diesel gesperrt werden, sondern für alle Verbrenner. Und dann gehört die Stadt den Hipstern, Bürohengsten (und -Stuten) und Gewerbetreibern (mit Sondergenehmigung). Während in London die londoner Verkehrsverhältnisse weniger Tokyo-ahnlich werden, werden wir in Frankfurt, Berlin, Hamburg.... London-ähnlicher werden. Für mich nochmal das Fazit dieser Serie: ich zahle für ein Kleinwagen den Preis eines Mittelklasseautos, um damit noch nicht mal eine längere Reise machen zu können. Was muss verbessert werden? Es muss eine dichte einheitliche Ladeinfrastruktur her, ähnlich dem Tankstellennetz und der Ölpreis muss massiv steigen, damit E-Mobile konkurenztauglich werden. Der Strom für die Ladestationen muss aus erneuerbaren Quellen kommen, die jederzeit Energie bereit stellen können. Es müssen also Großenergiespeicher gebaut werden, wie z.B. der Speichersee bei Krümmel.

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ghdh 16.06.2017, 07:14
8. Umweltfreundlich?

Bisher besteht das Stromangebot nur zu 30 % aus Ökostrom. Das bedeutet, für jeden zusätzlichen Verbrauch, auch für Elektroautos, wird Kohle- und Atomstrom benötigt. Umweltfreundlich ist das nicht.

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dieter_h 16.06.2017, 07:15
9. und das CO2?

Eine aktuelle schwedische Stdie taxiert die Belastung der Umwelt bei der Herstellung des 100 kWh Akkus des Modells Tesla S mit 17,5 Tonnen CO2. Das entspricht der Verbrennung von ca. (7 t =) 9333 l Benzin. Mit einem Verbrauch von 6 l/100 kommt man damit 155.000 km weit - und dann muss man schon ausschließlich mit norwegischem Wasserstrom fahren um dieselbe CO2 Bilanz zu haben wie ein normaler Verbrenner. Mit unserem Strommix (über 50% fossil, auch 2030 noch über 40%) wird die Rechnung mit E-Autos wirklich CO2 einzusparen niemals aufgehen.

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