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Elektroauto-Irrsinn: Strom für Geländewagen ist oft billiger als für Kleinwagen
DPA

Wer sein Elektroauto an öffentlichen Säulen laden will, erlebt mitunter böse Überraschungen - das bestätigt eine Recherche der Stiftung Warentest. Bei den Preisen herrsche Chaos.

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tempus fugit 18.06.2019, 10:40
100. Volle Zustimmung, bis auf...

Zitat von Fotografikus
Echt? Ich kann u.U mit einem SUV billiger Strom beziehen als mit einem Klein-E-Auto? Sorry, aber das kann und darf ja wohl nicht wahr sein! Mir war der Vorgang um das Laden an einer öffentlichen Säule schon immer etwas suspekt und mit mehr Fragen behaftet als mit Antworten. Aber, dass man vor dem Laden nicht weiss, wieviel man für den Ladevorgang zahlen muss, entbehrt jeder Logik, gar jeder Vernunft. Und das die technischen Gegebenheiten keinen vernünftigen Vergelich zulassen, ist eigentlich untragbar, ja gerade zu absurd. Jeder Tante-Emma-Laden muss seine Waren im Schaufenster mit einem Preisschild versehen und bei E-Tankstellen soll das nicht gelten? Gut, das Chaos wird mich persönlich (und vermutlich auch viele andere) nicht davon abhalten, mir einen Tesla (oder ähnliches) anzuschaffen. Aber es zeigt mir einmal mehr, dass ich mit meinem geplanten Einsatzgebiet des E-Autos nicht ganz falsch liege: E-Auto für den täglichen Arbeitsweg. Morgens los. 30 km hin. Abends 30 km zurück und bei Bedarf jeweils über Nacht an die heimische Ladestation. Für alle anderen (längeren) Fahrten (das Wochenende in den Bergen, die Fahrt in den Süden) bleibt der Diesel (oder der Benziner wie auch immer) leider wohl auch die nächsten 10 bis 20 Jahre das bevorzugte Gefährt der Wahl. Schade eigentlich. Aber mit diesem Lade-Stationen-Murks haben sich die Anbieter wieder selber einen Stein in den Weg gelegt.
...den letzten Satz:
mit diesem Lade-Stationen-Murks haben nicht die Anbieter sondern die Verbrennerhersteller Steine in den Weg gelegt.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass da die Politik - mal wieder... - (denn vorgespielte Dummheit schützt vor Strafe - nur in der Politik!) Einflüsterern nicht widerstanden haben...

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tempus fugit 18.06.2019, 10:43
101. Nicht umsteigen sollen,....

Zitat von sozialismusfürreiche
Wundert sich noch Jemand warum die Leute nicht auf Stromer umsteigen wollen?
...die Verpenner und die Produktionsanlagen müssen sichdoch so lang wie möglich amortisieren...

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tempus fugit 18.06.2019, 10:50
102. So ein Ding hängt bei uns an der...

Zitat von gerd0210
Das wirft dann gleich die nächste Frage auf: Worauf soll geeicht werden, auf kW oder kWh?
...Wand und nennt sich Stromzähler?

Alles klar jetzt?!

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Interzoni 18.06.2019, 10:54
103. Herr Dobrindt

hat einen großen Teil seiner Ministerzeit mit der unsäglichen Maut verplempert und die wichtigen Dinge unbearbeitet gelassen. Wenn man den Artikel liest, kommt allerdings auch der Verdacht einer gezielten Sabotage der E-Mobilität auf. Warum macht unsere Regierung keine klaren Vorgaben, wie eine Ladestation auszusehen und zu funktionieren hat? Etwas mehr China würde uns in diesem Fall sehr gut tun.

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laubblaeser 18.06.2019, 10:55
104. Bis es so weit ist

Ich lade momentan über den Hausstrom (27 ct/kWh) und bei Ikea, Aldi und co kostenlos. Gerade an Autobahnen kosten Schnellader oft einen Pauschalbetrag, der bspw. einem Tesla (bis zu 500km Reichweite) sehr nützt, für meinen i3 mit gerade einmal 100-150 km Reichweite aber zu teuer wird. Da fahre ich ohne Wartezeit mit dem Rex einfach vorbei. So geht Elektromobilität nicht.

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jakk-hammer 18.06.2019, 10:55
105. Die Preise und Preisunterschiede sind mir völlig Wurscht.

... wir können uns über diese wieder unterhalten, wenn sich ein E-Auto amortisieren lässt. Solange jedes existierende E-Auto aufgrund des extrem hohen Anschaffungspreises und der teuren Batteriemiete über die Lebensdauer viel teurer bleibt als jeder Diesel, ist mir das keine Überlegung wert. Zumal man damit nichtmal was Gutes für die Umwelt tut. Statt aus dem Auspuff kommt dafür eben mehr Dreck aus den Stromkraftwerken. Meiner Meinung nach setzt Deutschland auf das falsche Pferd. Wir sollten längst an der Brennstoffzelle forschen.

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neurobi 18.06.2019, 10:56
106.

Zitat von MartinS.
Diese "Generation C64" sind aber auch nur ein kleiner Anteil von wenigen Freaks..... der Rest dieser Altersgruppe hatte mit den Dingern schlichtweg nichts zu tun, oder gerade mal so viel Interesse daran, dass es reichte die Spiele zu starten und fertig. Sie tun ja so, als ob jeder, der in den 80ern aufgewachsen ist, deshalb automatisch ein Computercrack ist.
Zumindest war es deutlich weiterverbreitet als heute. In meinem Umfeld war es sehr verbreitet, vor allem bei den Jungs.
Und die wenigsten sind dann beruflich in diese Richtung gegangen.

Damals war es nun mal so, dass man sich mit den Grundlagen auskennen musste um einen Computer zum Laufen zu bekommen oder man musste zumindest jemanden kennen.

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PolitBarometer 18.06.2019, 10:57
107.

Tausch- oder Pfandsysteme für Akkumulatoren sind ja wohl der allergrößte Unfug und wurden zu Recht früh von der Industrie abgewehrt. Wie und wo soll man denn bitte für jeden erdenklichen Autotyp entsprechende Batterien in allen möglichen Größen und Kapazitäten vorhalten? Wer baut diese im Bedarfsfall ins Fahrzeug ein? Diese Akkus sind schliesslich keine handlichen Autobatterien mit Henkel; da braucht es zum Heben schon kleine Kräne oder Hebe-Vorrichtungen!
Wer bringt die Akkus zu den Depotstationen, die ja Ausmaße von Baumarkthallen haben müssten? Ein Diesel-LKW etwa? Wer lädt die Akkus in den Lager-Depots und welche gigantischen Stromtrassen müssten alleine schon zu den Depots zugeführt werden? Der Energie- bedarf ist ja enorm, schliesslich müssen zeitgleich sehr viele Akkus aufgeladen werden. Wer versichert solche Depots gegen Brände, Vandalismus oder sonst einen Super-GAU?

Dann doch besser eine vernünftige Lade-Infrastruktur mit einem einheitlich geführten Bezahlsystem aufbauen, abgerechnet nach Kw/h. Aber ich ahne schon, das wird in Deutschland so nichts.

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rgw_ch 18.06.2019, 11:03
108. Nicht alles was hinkt...

Zitat von Gegen Zensur bei Spon
Dann könnte man auch beim Sprit Tanken, die Tankzeit berechnen, nicht das gelieferte? Dann würden sich Strohhalme als Tankschlauch anbieten, optimiert schön;-) Die Lösung ist simpel: Berechnet wird die gekaufte Menge Strom und Um Dauerparker vorzubeugen kostet es eben Parkgebühr, wenn man die Tankzeit überschreitet. Ist ja digital leicht steuerbar
...ist ein Vergleich. Beim E-Auto ist die Ressource billig (Einen 60 kWh Akku zu füllen kostet 10-20 Euro fürs "Material", einen 60-Liter-Benzintank zu füllen kommt locker aufs 10-fache). Dafür dauert der Tankvorgang beim E-Auto viel länger und der Inhalt reicht viel weniger weit. Mit anderen Worten: Beim Verbrenner ist der Tankinhalt der entscheidende Faktor, beim Stromer die Zeit. Logischerweise berechnet man primär die wichtigere Ressource. Wenn Sie ins Kino gehen, wird man Ihnen den Sitzplatz berechnen, nicht den Wasserverbrauch auf dem Klo

Natürlich ist auch ein Mix denkbar, bei dem man sowohl Zeit als auch KWh berechnet. Aber auch dann wird, wenn man seriös rechnet, die Zeit den größeren Anteil ausmachen.

Um auf Ihren Vergleich doch noch einzugehen: Würde eine Tankstelle Gratisbenzin durch einen Strohhalm liefern und stattdessen 20 Euro pro Minute Tankzeit verrechnen, würde sie die meisten Kunden verlieren. Ausser vielleicht denen, die aus Sparsamkeitsgründen einen Tank in ihr Auto eingebaut haben, der sowieso nicht mehr als die Flussrate eines Strohhalms aufnehmen kann. Was würde dann wohl mittelfristig passieren?

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mwroer 18.06.2019, 11:07
109.

Zitat von MartinS.
Diese "Generation C64" sind aber auch nur ein kleiner Anteil von wenigen Freaks..... der Rest dieser Altersgruppe hatte mit den Dingern schlichtweg nichts zu tun, oder gerade mal so viel Interesse daran, dass es reichte die Spiele zu starten und fertig. Sie tun ja so, als ob jeder, der in den 80ern aufgewachsen ist, deshalb automatisch ein Computercrack ist.
Nun ja, die andere Seite tut so als ob jeder der eine Nachricht in WhatsApp tippen kann automatisch digitales Verständnis jenseits von 'Leitung schnell, gut für Onlineshopping' mitbringt.

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