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Elektroauto-Irrsinn: Strom für Geländewagen ist oft billiger als für Kleinwagen
DPA

Wer sein Elektroauto an öffentlichen Säulen laden will, erlebt mitunter böse Überraschungen - das bestätigt eine Recherche der Stiftung Warentest. Bei den Preisen herrsche Chaos.

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Gegen Zensur bei Spon 18.06.2019, 14:13
150.

Zitat von mwroer
Das wollen Sie doch auch, nur andersrum. Sie wollen allen aufzwingen was Sie persönlich wollen (nicht mal brauchen) und wer das nicht mitmacht weil er es nicht braucht - ist für Sie ein Zukunftsverweigerer. Also was werfen Sie dem Foristen vor? Das er Ihre Wünsche nicht finanzieren will? Wenn 99 von 100 Leuten in der Nachbarschaft keine GigaBit Leitung brauchen dann hat der eine, der eine will, eben Pech gehabt oder er muss es alleine bezahlen. Oder umziehen. Den Rest als analoge Höhlenmenschen zu beschimpfen kann er sich allerdings sparen.
Was machen Sie denn, wenn 51% keine Wasserleitung wollen?
Was machen Sie, wenn 95% keinen behindertengerechten Aufzug wollen/brauchen

Sie können auch sicher sein, dass 60% des Volkes keine Kinder wollen geschweige denn Spielplätze in der Nähe
Oder Stromleitungen
....
....
....
Infrastruktur darf sich nicht dem Willen des Individuums unterordnen

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gerd0210 18.06.2019, 14:29
151.

Zitat von rgw_ch
Ladevorgänge pro Zeiteinheit und nicht pro KWh abzurechnen, ist absolut vernünftig. Die knappste Ressource ist nicht der Strom, sondern der Standplatz. Niemand will, dass alle E-Tankstelle von nuckelnden Hybriden und Kleinwagen belegt sind, die die Tankstelle nur als billigen Parkplatz missbrauchen. E-Tankstellen müssen so schnell wie möglich freigegeben werden, sonst haben wir in ein paar Jahren ein Warteschlangen-Chaos vor jeder Säule. Idealerweise würde nur der Standplatz etwas kosten und der Strom wäre gratis. Genau so ist es ja auch in einigen Parkhäusern.
Das kann aber nicht an der Autobahn gelten. Ein großer Wagen zieht sich in einer halben Stunde 50kWh rein, ein Kleinwagen schafft vielleicht 10kWh. Der Preis wäre dann der Gleiche, das wäre ungerecht.

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gerd0210 18.06.2019, 14:32
152.

Zitat von Hans-Dampf
Solche Akkus (nicht Batterien) wiegen teils mehrere hundert Kilogramm. Beispiel Elektrogolf: 318 kg. Und wenn er wechselbar sein sollte, müsste er noch an zusätzlicher Masse zulegen, damit er ausreichend geschützt ist. Wie man diesen dann wechseln möchte, müssen Sie nun noch zeigen.
Ein Auto ist keine Fernbedienung mit zwei Mignonzellen.

:)

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Gegen Zensur bei Spon 18.06.2019, 14:54
153.

Zitat von gerd0210
Das kann aber nicht an der Autobahn gelten. Ein großer Wagen zieht sich in einer halben Stunde 50kWh rein, ein Kleinwagen schafft vielleicht 10kWh. Der Preis wäre dann der Gleiche, das wäre ungerecht.
Ladeberechnung nach Zeiteinheit= Zukunftsvernichtung

Grund:
Industrie legt Fokus auf Kunden lange halten=hoher Gewinn
Ergo: weniger Kaufbereitschaft für E Mobile, da lange Ladezeiten

Ladeberechnung nach Volumen:=Innovationsschub
Grund:
Fokus liegt auf schneller Abfertigung von Tanke´willigen
Eventuell automatische Betankung durch fahrende Ladestationen beim Einkauf....
Viel Kaufbereitschaft für E Mobile, da Tankvorhgang schnell ist
...

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umwelt2000 18.06.2019, 15:23
154. Wer nicht lesen kann ist selbst schuld...

Zunächst zur Form des Artikels: Dieser ist fast wörtlich kopiert aus dem Artikel von Stiftung Warentest (z.B. Aufzählung der Kostenbeispiele), also müsste Alles als ein direktes Zitat markiert werden. Nicht gerade Qualitätsjournalismus!

Zum Inhalt: Sicher es ist nicht wirklich übersichtlich, ich kann ein Lied davon singen, denn ich habe keine eigene Wallbox. Hier muss schnell was passieren.
Was aber NICHT stimmt, und da hat auch Stiftung Warentest unrecht:
Es ist überhaupt kein Problem im Vorfeld zu schätzen, was die Ladung kostet!

Wer ein E-Auto hat, muss einfach eine (oder ein paar) Apps herunter laden und kann auf dem Smartphone genau nachsehen, welche Kosten entstehen, Grundrechenarten voraus gesetzt. Wer ein E-Auto fährt hat in aller Regel auch ein Smartphone und weiß auch wieviel Ladekapazität sein Auto hat. Ich muss schließlich auch wissen, ob ich Diesel oder Benzin tanken muss und ich muss vorher überlegen wieviel in meinen Tank passt, wenn ich volltanke.

Ich habe den Eindruck hier wird wie in den anderen Spiegelonline Artikeln gezielt gegen die E-Mobilität geschrieben, um diese zu diskreditieren/unattraktiv zu machen.

Ich kann nur sagen, es ist überhaupt kein Problem zu tanken und in vielen Städten tanke ich sogar komplett kostenlos, z.B. Braunschweig, Goslar, Peine.

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brüdergrimm 18.06.2019, 16:04
155. Es ist noch schlimmer

Besitze selbst ein E Auto.
Wenn ich gewußt hätte welches Chaos an den Ladesäulen herrscht, hätte ich einen Diesel gekauft.
Meist ist es billiger zu Hause zu laden, wer das nicht kann - Hände weg vom E Auto!

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Emil Peisker 18.06.2019, 17:29
156. Späateinsteiger...

Zitat von Hans-Dampf
Beim C64 mag das noch im Großen und Ganzen stimmen von der Benutzungskomplexität her. Als es dann Anfang der 1990er in Richtung PC ging, war viel mehr Wissen notwendig. Bspw.: Mäuse brauchten Treiber, die über die Autoexec.bat oder Config.sys geladen werden mussten, bei Soundkarten musste man wissen, welchen Interrupt, DMA-Kanal und Port man nehmen kann, verschiedene Schnittstellen kennen (parallel, seriell, PS/2 und deren Nummerierung wie bspw. COM1, COM2, LPT1 usw.), usw. usf. Heute schließt man viele Dinge einfach an den USB-Port an oder installiert sich die Software, ohne sich Gedanken über genügend Hauptspeicher oder Expanded Memory machen zu müssen. Ich habe das alles mitgemacht und empfinde die heutige Zeit mit Unterhaltungselektronik wie auch Computern viel einfacher und nutzerfreundlicher.
Werter Dampf

Es begann tatsächlich im Herbst 1981 mit dem IBM Personal Computer.
Ich kann mich noch gut an den ersten IBM PC Anfang 1982 erinnern, den wir zur Steuerung von Studio und Theaterlicht verwendeten.

Der Nachteil war, dass es noch sehr wenig Software gab und nur durch hauseigene Programmierer haben wir die verschiedenen Hürden genommen.

Allerdings war es damals für die Privathaushalte noch nicht der Renner.

Der Siegeszug der IBM-Kompatiblen hatte so starke Preisenkungen zur Folge und auch stetige Leistungssteigerungen, dass bis 1985
Preise von 2.000 bis 5.000 DM, je nach Ausbau für einen PC einstellten.

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christianu 18.06.2019, 17:29
157. ChargeNow kostet nicht 4ct/kWh bzw 2ct/kWh nachts

Das wäre ja der sichere wirtschaftliche Ruin. Es sind bei 1-phasiger Ladung 4ct/min bzw 2ct/min nachts. Bei den meisten Autos ist dieser Modus auf 3,7 kW begrenzt. Macht 2,40€ bzw 1,20€ für 3,7 kWh. Ist tagsüber also richtig teuer. Ich habe ein Elektroauto und lade nur zu Hause, vorzugsweise direkt aus der eigenen PV-Anlage. Das kostet 12ct/kWh entgangene Einspeisevergütung, im Sommer also weniger als 2€/100km. Langstreckenfahrer und Bürger, die auf die Ladesäule angewiesen sind, sollten vorerst beim Verbrenner bleiben. Wer zu Hause laden kann und nie mehr als 200km pro Tag fährt, hat dauerhafte Freude an der Elektromobilität.

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arr68 18.06.2019, 17:36
158. erinnert mich an das Ladekabelchaos von Handys

die Politik wird nur leider nicht schlauer.

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ein-berliner 18.06.2019, 18:42
159. Stimmt schon

Zitat von shechinah
Da hat der SUV Beißreflex eines Autors mit Minderwertigkeitsgefühlen, mal wieder über jeglichen Verstand gesiegt. Welche e-Gelendewagen denn? Wenn überhaupt reden wir hier von Teslas und Renault Zoes, die so schnell laden können. Aber was kümmern denn technische Details, hauptsache man kann dem Klassenfeind eins reinwürgen.
Wenn es wirklich Schnelllader in brauchbarer Anzahl geben würde...
Wieviel Atomkraftwerke dürften dann nicht abgeschaltet werden?

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