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Elektroauto Leaf: Nissans Kampfpreis schockiert die Branche

Stromer zum Spartarif: Nissans Elektroauto Leaf wird in den USA inklusive Ökorabatt kaum mehr kosten als ein herkömmlicher Benziner. Der Kundenandrang ist immens, die Konkurrenz verdattert.

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mexi42 26.05.2010, 07:35
1. Es herrscht die ...

Zitat von sysop
Stromer zum Spartarif: Nissans Elektroauto Leaf wird in den USA inklusive Ökorabatt kaum mehr kosten als ein herkömmlicher Benziner. Der Kundenandrang ist immens, die Konkurrenz verdattert.
Euphorie des Wollens.
Qualität, Lebensdauer von Batterie und Peripherie,
effektive Reichweite, Ladestationen ...
all das wird sich in der Praxis bewähren müssen.

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hgm1 26.05.2010, 07:59
2. Fotostrecke: Hotzenblitz

Wie schön, dass auch der Hotzenblitz in Ihrer Fotostrecke gewürdigt wird. Nun war es nicht ganz so, dass dem Unternehmen "das Geld ausging". Stattdessen wurde es von der etablierten Autoindustrie mit der Politik im Schlepp kaputt sabotiert. Die Mechanismen sind dieselben, wie man sie in dem Kultfilm "Tucker" gezeigt bekommt.

Die deutsche Autoindustrie sträubt sich mit Händen und Füßen bis zum Exitus gegen die Entwicklung von E-Mobilen; unsere (unsere?) Kanzlerin fährt nach Saudiarabien (Öl) statt nach Oslo ("Think"). In den USA gibt es Start-Zuschüsse für die Käufer von E-Mobilen, in Deutschland nichts (man kann das Geld ja auch für marode Autofirmen wie Opel ausgeben, Banken retten oder in Afghanistan verpulvern).

Lächerliche Feigenblattaktionen wie die von Mercedes und Smart rufen nur noch Kopfschütteln hervor. Banker oder Mercedes-Manager müsste man in Deutschland sein! E-Mobile? Sense!

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Dino 26.05.2010, 08:03
3. Japanisches Schlaglochsuchgerät

Zitat von sysop
Stromer zum Spartarif: Nissans Elektroauto Leaf wird in den USA inklusive Ökorabatt kaum mehr kosten als ein herkömmlicher Benziner. Der Kundenandrang ist immens, die Konkurrenz verdattert.
Welcher Kampfpreis? Einigermaßen bezahlbar wird dieses unglaublich häßliche Vehikel doch nur durch massive staatliche Subventionen für den designmäßig schmerzbefreiten Käufer.
Was die Kiste technisch kann, bleibt wohl das Geheimnis der Redakteure. Spiegel-Journalismus ist das nicht.
Dino

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KommenTatort 26.05.2010, 08:46
4. Glückwunsch an Nissan!

Glückwunsch an Nissan, die ändern gerade die Spielregeln in der Autoindustrie.
Die deutsche Automobilindustrie im angeblich so ökologischen Deutschland ist wieder blamiert. Deren Manager hatten sogar noch die Nerven vor ein paar Wochen Subventionen für die Entwicklung umweltfreundlicher Antriebe zu fordern...
Ich hoffe der Weckruf von Nissan wurde gehört. Allerhöchste Zeit zum Aufwachen und Umdenken!!! Sowohl für die Politiker, die Automobilmanager und auch die Verbraucher!

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Schalke 26.05.2010, 08:47
5. ...

Viel Hype um nichts! Wer gerne die Speerspitze der Technologie besitzt, soll dafür bezahlen. 30 Kilo-Euro für einen Wagen, der gerade als Zweitwagen zum Einkaufen taugt, ist jenseits von gut und böse. So viel hat der Erstwagen nicht gekostet.

Das Konzept E-Auto ist erst ganz am Anfang, vor allem wegen der effektiven Speicherung der Energie und der Wiederaufladung. Bis die Konzepte so gereift sind, daß sie massentauglich sind, d. h. billig, wird es noch Jahre wenn nicht Jahrzehnte dauern. 30.000 Euro für einen Öko-Gag ist mir ein bißchen zu viel Geld.

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karsten112 26.05.2010, 08:49
6. .

Zitat von ecua
Wenn ein E-Auto von Brookdorf angetrieben wird, oder von einem Kohlekraftwerk, warum soll es gefördert werden??? Wenn ein E-Auto mit regenerativen Energiequellen angetrieben wird, sollte es gefördert werden.
Warum sollte ein E-Mobil nicht mit Strom aus einem heimischen Kohlekraftwerk angetrieben werden?
Bitte kommen sie mir aber jetzt nicht mit CO² gesülze oder ähnlichem...

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nicnac72 26.05.2010, 08:53
7. das kann der anfang sein

nun beginnt einer und der rest der automobilfirmen kann sich nichtmehr dagegen verwehren, ob sie das wollen oder nicht.

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wolfi55 26.05.2010, 09:03
8. VDA: "Scheiss-Japse"

Der VDA und seine Unternehmen werden schwer fluchen. Da hatte man sich so schön darauf eingerichtet, dass man mit den Elektroautos satte Gewinne einfährt und nun legt ein Japaner und ausgerechent einer der zu einem europäiscchen Konzern gehört eine Marke vor, die nur schwer zu knacken ist.

Da werden einige ins Nachdenken kommen. Die dachten bisher immer, dass ein Gutteil der Einsparungen, die der Kunde damit erzielt, am besten in der Konzernkasse aufgehoben ist.

Der Kunde bekommt nur die Brotsamen. Es ist ja auch so: Ein Auto kostet eine Summe x und zwar egal ob mit oder ohne Benzin/Dieselantrieb. Der E-Antrieb kommt obendrauf. Man kauft also praktisch ein Auto das um den bisherigen Antrieb erleichtert und mit einem E-Antrieb ausgerüstet wird. Der ausgebaute bisherige Antrieb wird dann zum Schrottpreis angesetzt, hinzu kommt die Montage und die Komponenten.

Wolfgang

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alex300 26.05.2010, 09:08
9. Glückwunsch an Nissan: aber, das ist erst der Anfang.

Zitat von sysop
Stromer zum Spartarif: Nissans Elektroauto Leaf wird in den USA inklusive Ökorabatt kaum mehr kosten als ein herkömmlicher Benziner. Der Kundenandrang ist immens, die Konkurrenz verdattert.
Die 30000 Euro für ein Elektromobil beinhalten die Entwicklungskosten und alle Patente der neuen Technologie.
Die Herstellungskosten, vermute ich, liegen weit unter 10000 Euro. Interessant wird, wenn die Chinesen die Elektroautos bauen werden. Dann sturzen die Kosten schneller ab, als man von Arbeit nach hause kommt.
Ich denke, in 10 Jahren wird mein Zweitwagen 100% elektrisch.

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