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Elektroauto Peugeot e-208: Frankreich ist Strommeister!
Peugeot

Peugeot bringt mit dem e-208 sein erstes Elektroauto auf dem Markt. Das ist noch lange nicht konsequent auf die neue Antriebstechnologie ausgelegt - und blamiert trotzdem schon so manchen deutschen Konkurrenten.

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DerBlicker 17.07.2019, 10:33
60. spielt das eine Rolle?

Zitat von jogibaer
So, auch ihr habt es wieder geschafft diese Fake News "E-Corsa und E-208 sind doppelt so teuer wie Verbrenner-Version" zu verbeiten. Ja, die beiden E-Autos sind doppelt so teuer wie.... wie die Verbrenner-Basisversion!!! Hat die Basisversion 136PS? Nein! Hat sie ein Automatikgetriebe? Nein! Hat sie sonst die gleiche Ausstattung? Nein! Somit sind diese beiden Varianten gar nicht miteinander vergleichbar.
Nein, es gibt keinen Markt für 30 000 Euro Kleinwagen, abgesehen davon nutzen mir die 136 PS des E-Peugeot nichts, da der Wagen trotzdem nur 150 Spitze fährt. Die PS Zahl bei E-Autos bringen nichts, da die Topspeed und die Reichweite einfach katastrophal sind.

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misterknowitall2 17.07.2019, 10:34
61. Naja...

Zitat von hkubin
Das freut den deutschen Grünen. Und Dank des von den Franzosen bevorzugten Atomstrom haben diese Autos auch eine wirklich gute CO2 Bilanz. Und das ganz ohne Zerstörung ihrer Kulturlandschaft.
so ein Atomkraftwerk sieht auch in einer Kulturlandschaft nicht sonderlich schön aus. Und deren Ruinen sind nochmal eine Spur hässlicher. Zwischenlager und Endlager machen auch keinen guten Eindruck und erst die ganzen Strommasten, die nötig sind.

Meine Herren, als wenn wir uns individuelle ästhetisches Probleme leisten könnten und zerstört wird die Landschaft ja auch nicht...., egal, Atomstrom ist nicht die Lösung, teuer und dreckig.

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chavezding 17.07.2019, 10:35
62. @20jogibaer

Das mag zwar stimmen, ausstattungsbereinigt nähern sie sich an, aber fragt den Konsumenten jemand ob er das alles möchte? Nein. Der sieht nur den Preis und denkt sich "kann ich mir nicht leisten".
Die bisherige Zielgruppe von eCorsa und dem 208 wollen nicht unbedingt 30.000 Euro für einen Kleinwagen ausgeben. Warum liegt denn der Basispreis bei ca. 14.000€? Wurde der dorthin gewürfelt?
Klar kann man über die TCO am Ende (mehr oder weniger) auf einen Nullinger kommen, aber was bringt mir diese Erkenntnis wenn ich 30.000 JETZT nicht habe?

Und an den Spiegel: Bei einem Elektroauto spielt das Gewicht des Fahrzeugs eine untergeordnete Rolle (das liegt vor allem auch an der Möglichkeit des Rekuperierens). Viel wichtiger ist die Windschlüpfrigkeit der Karosserie und dass da ein etron/EQC schlechter sind als ein 208, ist aufgrund der Differenz der Fahrzeugklassen offensichtlich. Das ist eigentlich nicht euer Niveau.

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dr.joe.66 17.07.2019, 10:43
63. Wunderbar, geht doch!

Nächstes Jahr gibt es endlich die PV-Anlage aufs Dach, gleich mit Ladesäule in der Garage.
Wenn ich mit dem Zug zur Arbeit fahre, reichen mir 30 km für die Fahrt bis zum nächsten Bahnhof. Fahre ich mit dem Auto, brauche ich 150 km hin und zurück. Mit einer Reichweite von 200 km komme ich also bequem aus.
Jetzt fehlt mir nur noch ein gebrauchter Elektrischer, denn Neuwagen habe ich noch nie gekauft, ist mir einfach zu viel Wertverlust in den ersten zwei Jahren. Aber in 5 Jahren dürfte auch das kein Problem mehr sein...

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misterknowitall2 17.07.2019, 10:46
64. Für die Langstrecke....

Zitat von latimer
Wir laden unser E-Fahrzeug oft an der Haushaltssteckdose. Das macht in ebenso effektiv voll und belastet das Netz weniger. Ganz allgemein: E-Fahrzeuge werden vor allem nachts und an der Arbeit aufgetankt werden, also wenn man sie nicht braucht. Zwar sind Supercharger eine feine Sache, entscheidend für die Zukunft sind sie aber nicht. Und das hat unser Superscheuer leider immer noch nicht kapiert. Für die Langstrecke bleibt man einfach beim Hybrid - eine perfekte Übergangstechnologie!
empfehle ich nach wie vor einen Diesel. Bei einem Hybrid arbeitet da auch nichts anderes als ein Benziner. Und zusätzlich schleppt man den E-Antrieb mit, der ab und an im Stadtverkehr einspringt.

Laden, Nachts und bei der Arbeit wäre ja schön, aber mein Arbeitgeber wird einen Teufel tun und mir Parkmöglichkeit und Ladestation zur Verfügung stellen....die Dinge kosten etwa 30.000 €. Zu Hause wartet auch keine Garage mit PV, sondern eine Wohnung im dritten Stock ohne festen Parkplatz, was der Alltag der meisten Menschen sein dürfte.

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les2005 17.07.2019, 10:46
65. sinnvoll

Klingt mir nach einer stimmigen Lösung, vom Denkansatz her wie auch von der Umsetzung her.
Was das Segeln angeht - das gibts bei meinem Verbrenner auch und ich habe die Erfahrung gemacht, daß es komplett überflüssig ist. wer vorausschauend fährt, nutzt die Motorbremse (wo ebenfalls kein Sprit fließt), um zu verzögern. Beim Segeln fährt das Auto aber fast ungebremst weiter. Das bedeutet, daß ich zum Beispiel bei der Einfahrt von Landstraße in Stadt kilometerweit vorher vom Gas gehen müßte um schließlich mit 50 am Ortsschild anzukommen - das ist lebens- und verkehrsfremd. Im Stadtverkehr, selbst auf der Autobahn ist selten so viel Platz daß man zum Segeln käme. Was bedeutet, daß das Auto bei Fuß vom Gas erstmal im Leerlauf (denn das ist Segeln bei Verbrennern) weiter Sprit verbraucht, und dann wrid die Energie doch per Bremse vernichtet.

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Airkraft 17.07.2019, 10:49
66. Was das denn?

"Bis zu 100 Kilowatt Gleichstrom können dann pro Stunde in die Batterie fließen".

Leistung (kW) pro Stunde - was soll das denn sein? Leistung hat die Dimension kW und Arbeit die Dimension kWh! Das macht wohl nur Sinn bei einer "Batterie", die ja eigentlich ein Akku ist ;-)

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Romiman 17.07.2019, 10:51
67. Alternativen und Studien...

@ "Akzente" (8): Alternative? Na, der (auf gleicher Plattform ruhende) e-Corsa.
@ "viwaldi" (9): "160.000 Kilometer erreichen, die in der jüngsten Studie zum CO2 Vergleich als derzeitige Grenzmarke gegenüber einem Diesel..." Diese Studien unterschlagen in schöner Regelmäßigkeit die Kleinigkeit, dass auch Diesel nicht einfach so aus der Zapfsäule fließt! (Rohölförderung und Transport per Tanker, beides gern mal mit Havarien; Raffinerie; Transport per LKW...).
Ich persönlich finde den Peugeot aber auch zu teuer. Für 30.000 erwarte ich einen voll ausgestatteten Kompakten*, keinen mittel-ausgestatteten Kleinwagen.
Und mit heimischen Lademöglichkeiten sieht es auch bei mir ebenso mau aus wie mit öffentlichen Ladesäulen. Und das in einer westdeutschen Viertelmillionenstadt!
*Den hab ich mir dann auch gekauft. (Als reinen Benziner. Hybrid gab es nicht.)

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emil7685 17.07.2019, 10:55
68.

Zitat von chjuma
Als Pendler bin ich 80% meiner Strecke auf der Autobahn. Außerdem muss ich mein Arbeitszeug mitnehmen, bräuchte also eher sowas wie Caddy oder Kangoo. Mir reicht "wenig" Auto, brauche viel Reichweite und vor allem schnelle Tankmöglichkeiten. Keine Klima, dafür gibt's Fenster. Keine schwere Dämmung, dann sind eben mehr Geräusche. Schmale Reifen, geringer Rollwiderstand. All das vermisse ich bei den Kisten. Weniger Auto. Das sind keine Wohnzimmer sondern Fortbewegungsmittel.
Hmm. Sehe ich umgekehrt. Mein Auto ist mein erweitertes Wohnzimmer. Das muß sämtlichen Komfort bieten. Klimaanlage, gutes Audiosystem, vernünftig gedämmter Innenraum und ein ruhiges Fahrwerk ist bei meinem Alltagsauto, mit dem ich jährlich zwischen 40.000 und 80.000 km fahre einfach nur ein absolutes Muss. Guter Komfort ist heute ja auch absolut kein Problem mehr und unfassbar günstig zu haben. Auch in Sachen Kraftstoffverbrauch. Mein "neuer gebrauchter" Mercedes hat fast doppelt so viel Leistung wie mein alter, Fahrleistungen im Vergleich überragend, und verbraucht WESENTLICH weniger Kraftstoff.

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emil7685 17.07.2019, 11:04
69.

Zitat von c.PAF
Nein, ist es nicht. Bitte Beitrag Nr. 20 lesen!
Doch. Ist es. Bei der Elektroversion MUSS ich zwangsläufig die ganze Ausstattung dazukaufen. Wenn es das Elektroauto nur mit dem ganzen Schnickschnack zu kaufen gibt dann ist das quasi die Basisversion. Und die darf mann dann meiner Meinung nach selbstredend auch mit der Benziner-Basisversion vergleichen.
Auch mit vergleichbarer Ausstattung und Leistung ist die Elektroversion 8.000-9.000 Euro teuerer als der Benziner. Übrigens.

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