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Elektroauto-Tagebuch: Die E-Erfahrung

Das Elektroauto ist angeblich die Zukunft. Gleichzeitig sind die meisten Kunden skeptisch: Umweltfreundlich sind die Stromer bestimmt - aber kann man damit auch im Alltag bestehen? Sieben SPIEGEL ONLINE-Redakteure haben den Praxis-Test gemacht.

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ditor 20.02.2012, 11:35
1. Fehleinschätzung

Zitat von sysop
Angst! So kann man das Gefühl vieler Menschen Elektroautos gegenüber zusammenfassen.
Das ist eine absolute Fehleinschätzung. Mir ist noch niemand begegnet der vor Elektroautos Angst gehabt hätte. Bedenken dass der Tank zu klein ist gibt es auch bei anderen Mobilen - aber Angst?
Was der Autor wohl meint ist Interesse- das zeigt man nämlich hierzulande auch dadurch dass man kritisch hinterfragt.

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rennflosse 20.02.2012, 11:40
2. Sehr repräsentativ

Jemanden ein Auto testen zu lassen, der bekennender ÖPNV-Fan ist und eine Autofahrt in der Stadt für schlicht unnötig hält, ist für einen E-Autotest wohl nicht geeignet. Es geht ja darum, das E-Auto Autofahrern schmackhaft zu machen und nicht Fußgängern.

Deshalb sind auch keine neuen Erkenntnisse zu erwarten gewesen. Der Ampera ist auch kein Elektroauto, sondern ein Hybridfahrzeug. Wenns knapp wird mit dem Strom (und das wird es sehr bald), dann schaltet sich der Benzinmotor dazu.

Das Problem des Ampera ist noch, dass zuviel elektrischer und elektronischer Firlefanz vorhanden ist, der dem Antrieb den Saft absaugt. Da bleibt nicht mehr viel für die Reichweite übrig.
Fazit: Bin gespannt, ob die anderen Tester etwas Verwertbares beitragen.

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Litajao 20.02.2012, 11:57
3. Hat sein Fahrrad keine Rückfahrkamera

Zitat von rennflosse
Jemanden ein Auto testen zu lassen, der bekennender ÖPNV-Fan ist und eine Autofahrt in der Stadt für schlicht unnötig hält, ist für einen E-Autotest wohl nicht geeignet. Es geht ja darum, das E-Auto Autofahrern schmackhaft zu machen und nicht Fußgängern. Deshalb sind auch keine neuen Erkenntnisse zu erwarten gewesen. Der Ampera ist auch kein Elektroauto, sondern ein Hybridfahrzeug. Wenns knapp wird mit dem Strom (und das wird es sehr bald), dann schaltet sich der Benzinmotor dazu. Das Problem des Ampera ist noch, dass zuviel elektrischer und elektronischer Firlefanz vorhanden ist, der dem Antrieb den Saft absaugt. Da bleibt nicht mehr viel für die Reichweite übrig. Fazit: Bin gespannt, ob die anderen Tester etwas Verwertbares beitragen.
Aus welchem Jahrhundert hat denn dieser "Tester" diesen Test
geschrieben.

Und eine Rückfahrcamera mit einem Elektromobil in Verbindung zu
bringen, ist wohl das Blödeste, was ich schon lange gehört habe.

Wäre es nicht besser, diesen Tester für Fahrräder einzusetzen, aber
bitte keine Elektrofahrräder, geht wohl über seinen Horizont!!

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sweetums 20.02.2012, 12:42
4. Unverständnis

Ich kann bis heute nicht verstehen, warum es noch keine E-Autos für den Massenmarkt gibt. Hätte unsere Regierung mal die Abwrackprämie für den Aufbau eines vernünftigen Tankstellennetzes ausgegeben.
Jederzeit wäre ich bereit mir ein E-Auto vor die Tür zu stellen. Aber bitte keine Spielzeugautos wie von Renault. Ich habe zwei Kinder und die sollten schon reinpassen.
Aber wenn wir es in Deutschland nicht schaffen, bald kommen die Chinesen und machen uns dann vor, wie es geht.

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cor 20.02.2012, 12:43
5. Wieso...

...testet ein ÖPNV-Verfechter bzw. Radfahrer ein Elektromobil? Sollte das nicht der Besitzer eines Autos mit Verbrennungsmotor machen? Ist das nicht die Zielkundschaft?

...wird der Ampera als Elektromobil bezeichnet, obwohl es ein Hybrid ist?
...soll es einen Zusammenhang zwischen einer Rückfahrkamera und einem Elektromobil geben?
...wieso sind die letzten 10 Jahre der Automobilentwicklung eigentlich so völlig spurlos an Herrn Titz vorbeigegangen?
...ist dieser Artikel nur so unheimlich sinnbefreit?

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chiefclancywiggum 20.02.2012, 12:57
6. Prof. Dr. Dr. h.c. mult.

Zitat von sysop
Das Elektroauto ist angeblich die Zukunft. Gleichzeitig sind die meisten Kunden skeptisch: Umweltfreundlich sind die Stromer bestimmt - aber kann man damit auch im Alltag bestehen? Sieben SPIEGEL ONLINE-Redakteure haben den Praxis-Test gemacht.
Bisher fehlt mir jeglicher Beweis für die so hoch gelobte Umweltfreundlichkeit der Elektroautos. Nur weil der Ausstoss von CO2 nicht direkt beim Auto erfolgt, ist es noch nicht umweltfreundlich! Der Strom aus der Steckdose entsteht nicht CO2-neutral.

Die Herstellung und die Entsorgung der Akkus muss ebenso in die Umweltbilanz der Elektroautos eingerechnet werden. Wo sind diese Kernzahlen schlüssig dargestellt?

Und solange die Kosten für den Verbraucher nicht nur unwesentlich über denen eine Autos mit Verbrennungsmotors liegen, werden Elektroautos angesichts der Unsicherheiten weiter wie Blei in den Regalen liegen.

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champagnero 20.02.2012, 13:22
7. ...

Der Ampera ist eben nicht ein klassischer Hybrid, wie zum Beispiel der Prius oder andere Vertreter, die mal den Verbrennungsmotor und mal den E-Motor zum Vortrieb benutzen, sondern der Ampera wird IMMER durch den Elektromotor angetrieben. Die Energie wird, wenn die Batterie alle ist, eben durch den Range Extender erzeugt. Als solches ist der Ampera sehr wohl ein E-Mobil.
Aber Hauptsache erstmal gemeckert...

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sven147 20.02.2012, 13:23
8. Danke Christoph

Danke Christoph für diesen Test. Vielleicht solltest du dein Macbook ausschalten und fortan zu hause bleiben, das reduziert den CO2 Ausstoß weiter. Heiße Luft gibt es genug.

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capitolversicherung 20.02.2012, 13:36
9.

Zitat von sysop
Das Elektroauto ist angeblich die Zukunft. Gleichzeitig sind die meisten Kunden skeptisch: Umweltfreundlich sind die Stromer bestimmt - aber kann man damit auch im Alltag bestehen? Sieben SPIEGEL ONLINE-Redakteure haben den Praxis-Test gemacht.
Der Autor der ja scheinbar ökomäßig total engagiert ist, Stadtfahrten im Auto für teufelszeug hält und sicherlich Sprüche wie "Atomkraft - Nein Danke" total dufte findet, stört sich daran, daß der Ampera bei 161 km/h automatisch abgeriegelt wird? Irgendwie entlarvend.

Hoffentlich hat der nächste E-Autotester mehr zu bieten als einen Aufsatz auf Primaner-Niveau.

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