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Elektroautos 2019: Wasserstoff, Marsch!
picture alliance / e.GO Mobile A; KIA Motors; AUDI; Daimler (2); Honda

2019 starten die Autohersteller ihre bisher größte Elektrooffensive. Auf den Markt kommt endlich auch das erste deutsche Serienauto mit Wasserstoffantrieb. Die wichtigsten Modelle in der Übersicht.

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ITStudent 26.12.2018, 19:39
30. Für das Einfamilienhaus

Das Problem, dass vor der klassischen kleinen Mietwohnung keine Ladesäule vorhanden ist, haben die deutschen Konzerne elegant gelöst. Die Werbefotos machen es doch vor: Den 70.000 Euro SUV stellt man sich auf die private Stellfläche vor dem Einfamilienhaus, der private Ladeanschluss befindet sich dann in der Doppelgarage neben dem Zweitwagen. so einfach kann es sein ;)

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dirkcoe 26.12.2018, 19:40
31. @24.......Gääähn.......

So langsam sollte auch der Letzte begriffen haben, das diese Aussagen nichts als Blanker Unsinn ist. Einfach Mal googeln......Lesen bildet.....

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widower+2 26.12.2018, 19:40
32. Woher wissen Sie das?

Zitat von helmutderschmidt
Vor der Massenindustrialisierung konnte man bei unseren Flüssen noch auf den Boden sehen. Versuchen sie diese einfache Übung heute einmal, bei Rhein, Neckar oder in anderen Flüssen zu realisieren.
Aus eigenem Erleben mit Sicherheit nicht, da unsere Flüsse heute sauberer sind als zu irgendeinem Zeitpunkt währen der letzten 120 Jahre.

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Hirnretter2.0 26.12.2018, 19:42
33. Wasserstoff lässt sich nicht speichern, ...

... Akkus sind schwer, fressen Ressourcen und die Ladeinfrastruktur ist immer noch eine Katastrophe (bei H2 von einer Tankstelleninfrastruktur zu sprechen ist ohnehin ein Witz!). Deshalb #LiebermitCNG aus #Biomethan. Damit fliegen Flugzeuge, fahren Schiffe und LKW/Busse, die PKW sind günstig, sauber und haben eine vernünftige Reichweite und ausreichend Tankstellen. Das erhält den guten Motorenbau in Europa und gibt den Mittelmeerantainerstaaten mit 'Power-to-Gas'-Technik die Chance, Arbeitsplätze zu schaffen, Migrationsdruck zu senken und Schulden abzubauen. H2 und Akku-Autos werden seit Jahren gehypt, CNG-Autos fahren. http://www.cng-club.de/cng-statt-diesel-die-loesung-ist-laengst-serienreif/

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Andreas Gehrig 26.12.2018, 19:43
34. Die Spiegel-Autoredaktion ...

tut sich wieder mal als Gralshüter des rückständigen Deutschen Automobilbaus hervor. Muss man jetzt in jedem zweiten Artikel dieses Wassstoffmärchen breittreten? Ist das weil man jahrelang Quatsch veröffentlicht und den Elektroantrieb in die Garagen-Bastelbude getextet hat? Oder ist es einfach purer Nationalismus, wo mn nicht zugeben kann, dass man in der Schlüsselindustrie aufs falsche Pferd gesetzt hat. Langsam kommt doch das nur noch wie Slapstick rüber, Technologie ist nicht grad das Steckenpferd der Redaktion, da wären sie gescheiter bei der Haptik, Spaltmass und dem Komfort geblieben.

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Bernd.Brincken 26.12.2018, 19:46
35. H2

Wo ist denn nun die neue Wasserstoff-Welt im Artikel?
Hat man den Absatz zum Ausbau des H2-Netzes vergessen?

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shardan 26.12.2018, 19:50
36. Weder - noch

An sich wäre ich ja der Idealanwender für Elektro- oder Wasserstoffautos... Typischer Kurzstreckenfahrer, Arbeit, Einkaufen, das war's im Großen und Ganzen. Mit dem Auto in den Urlaub vermeide ich seit jeher. Leider scheitert das an einem einfachen Punkt: Wohnung im Mietbau - die Wahrscheinlichkeit, dass der Vermieter hier eine Ladestation zulässt, ist praktisch Null, vom Aufbau einer solchen mal ganz zu schweigen. An der Arbeit gibt es auch keine Ladesäule, auch beim Supermarkt nicht. Die nächste Wasserstofftanke ist > 50 km entfernt. Schade, das wäre eigentlich mein Wunschauto, die Batterietechnik halte ich eher für eine gehypte Totgeburt. Damit sind beide Alternativen für mich gestorben, da komplett unpraktikabel. Diese Fahrzeuge haben das Henne-Ei-Problem. Ohne Fahrzeuge baut niemand Infrastruktur, ohne Infrastruktur kaufen auch die, die sich so ein Ding leisten können, keine Fahrzeuge.

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lazyfox 26.12.2018, 19:50
37. Über einige Kommentare wundere ich mich, wie über den Artikel auch

Grundsätzlich - nochmal zur Klarstellung - ist ein Wasserstoffauto ein E-Auto, welches statt des Akkus einen Wasserstofftank plus Brenstoffzelle (zur Stromerzeugung) mit sich führt. Hey in 1995 wäre das eine gute Meldung gewesen, dass Wasserstoff ein Auto treibt. Leider können die Fortschritte bei der Brennstoffzelle nicht Schritthalten mit denen bei reinen Stromakkus. Außerdem dürften Wasserstoffautos wohl kaum in Tiefgaragen parken. Explosionsgefahr. Bei der Erzeugung von Wasserstoff geht die Hälfte der Energie verloren (Wirkungsgrad ca. 0,5) und die Brennstoffzelle hat dann nochmal einen Wirkungsgrad von ca. 0,6! 0,5 * 0,6 = 0,3. Das bedeutet, dass von 10 kWh noch 3 kWh für den Antrieb bleiben. Bei einem Akku kann man einen Wirkungsgrad von ca. 0,95 ansetzen. Da bleiben von 10 kWh dann 9,5 kWh für den Vortrieb. Sagt mal liebe Redakteure soviel Physik sollte ihr doch mitbrigen, dass solche einfachen aktuellen Sachverhalte in einen Artikel einfließe oder ihr die Hersteller damit konfrontiert. Schon, dass uns die Brennstoffzelle seit den 80ger Jahren immer wieder mal als 'Neue Technologie' angeboten wird, sollte euch mit mehr Mißtrauen ausstatten.

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sinnfabriken 26.12.2018, 19:51
38. Wie bloed seit ihr / die Menschen?

Seit dieser altertuemlichen Erfindung des Verbrennungsmotors haechelt die Automobilindustrie den Tankstellen nach. Jetzt glorifiziert man einmal mehr diese IRRE und BLOEDE Abhaengigkeit von Tankstellen / Wasserstoffanbietern. Der Elektromotor gibt uns das erste mal wirklich die Freiheit, zu entscheiden, wo und wie man den "Treibstoff" organisiert. Entweder ueber die frei waehlbaren Stromlieferanten oder ueber eine eigene Solaranlage. Wann endlich begreift die Menschheit die Unabhaengigkeit? Wer steckt hinter diesen mehr als fraglichen Artikel?
Begreift doch endlich, dass der Wasserstoffantrieb vielleicht noch bei Transportfahrzeugen eine Berechtigung hat. Alles andere ist einmal mehr - sich an die Handschellen der Grosskonzerne zu legen, dass auch noch freiwillig.... tsssssss......

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thunderstorm305 26.12.2018, 19:52
39. Es gibt noch keine Alternativen zum Verbrennungsmotor.

Die Frage ist aber doch erlaubt woher denn noch der ganze regenerative Strom kommen soll? Wir haben ganze Gegenden mit Windkraft zugeplastert und auch die Solarenergie kommt an ihre Grenzen. Dazu sind die Probleme mit der großen Speicherkapazitäten völlig ungelöst. Wo möchte man die ganze Energie speichern? Wo sind die ganzen Speicherkraftwerke in Planung die man dazu haben müsste? Batterien scheiden hier definitiv aus. Ich habe so den Eindruck dass das Thema Elektromobilität einfach deshalb immer zu hören ist, weil jeder meint sich diesem "Mega-Trend" anschließen zu müssen. Und wenn man E-Autos mit Null CO2 heranzieht, dann macht man sich etwas vor. Und wenn der Wasserstoffantrieb tatsächlich so toll ist, dann frage ich mich warum es ihn nicht schon längst gibt? Ein E-Auto werde ich mir zur Zeit bestimmt nicht kaufen, da es ökologisch, ökonomisch und von der Reichweite gesehen nicht den Ansprüchen entspricht die ich an ein Fahrzeug habe.

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