Forum: Auto
Elektroautos in Kleinserie: Zum Knutschen
Jürgen Pander

Große Hersteller stehen sich bei der Entwicklung von E-Mobilen oft selbst im Weg: Weil ihre Autos allen Ansprüchen genügen müssen, sind sie überladen und teuer. In Genf zeigen kleine Start-ups, dass es auch anders funktioniert.

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vonTruhendingen 04.03.2016, 18:03
30. Brrrrr

Zitat von jasper366
Für die Knautschzone ist ein längerer Vorbau aber von nutzen und für die 'Fahrbarkeit' ebenso ein gewisser Radstand.
Wie konnten meine Eltern damit nur 3 mal (!) an den Gardasee fahren, obwohl das Ding gar nicht fahrbar war.

Und "Knautschzonen" waren eher nicht erforderlich, da ihnen damals keine SUV-Bomben drohten.

BMW könnte mit der Ur-Isetta heute wohl innerhalb von einem Monat alleine in Deutschland mehr als 100 000 Fahrzeuge absetzen.

Das wäre für alle gut - nur nicht für BMW und Konsorten.

Das ist die Lösung des Problems....:-)

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schmiedt 04.03.2016, 18:13
31. Die Prämie kriegen Sie nicht, bedaure

Zitat von braman
Wenn die Kiste unter € 10 000,- (siehe Text) angeboten wird und noch eine e-mobil Kaufprämie von € 5 000,- dazu kommt, ist das mein nächstes Fahrzeug.
Sie machen die Rechnung leider ohne den Wirt: Ob es 5.000 € Prämie für ein eAuto jemals gibt, weiss ich nicht, aber für solch ein Leichtfahrzeug ganz sicher nicht. Der Unterschied liegt in den Sicherheitsnormen, die so ein leichtes Fahrzeug leider nicht erfüllen kann

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vonTruhendingen 04.03.2016, 18:15
32. Early...

Zitat von johannesbueckler
Bin gerade mit meinem F150 4x4 über den Kleinen gefahren. Zum Glück nur Google ferngesteuert, keine Personen an Bord und auch kein Schaden an meiner Ölwanne..... Aber "early adopters" muss es immer geben, um was nach vorne zu führen, aber ohne "Yours Truly " .....
Mit dem Großen über den Kleinen gefahren...mal so... im Kleinen...
Schaden an der Ölwanne?
Iwo - wie sollten Sie das merken...
Stupid idiots.

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deegeecee 04.03.2016, 18:17
33.

Zitat von hgri
... Sämtliche fahrdyn. Assistenzsysteme können integraler Bestandteil der Antriebssteuerung sein...
ESP wäre so ein fundamentales fahrdynamisches Assistenzsystem. Ich warte auf Ihre Erklärung, wie die E-Motor-Antriebssteuerung ohne unnötige Komplikationen den Lenkwinkel erkennt und gezielt das kurvenäußere Vorderrad abbremst.

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Flari 04.03.2016, 18:23
34.

Zitat von hgri
E-Mobilität muss völlig anders daherkommen und darf nicht nach umgebautem Verbrenner-Fahrzeug aussehen. E-Autos brauchen keinen Kühlergrill und auch keine lange Motorhaube. Das Antriebskonzept eröffnet völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten mit denen sich die Andersartigkeit unterstreichen lässt. Sämtliche fahrdyn. Assistenzsysteme können integraler Bestandteil der Antriebssteuerung sein. Wer in der Automatisierungstechnik unterwegs ist, weiß welche Möglichkeiten sich dank E-Antrieb eröffnen würden.
Was für neue Formen wollen Sie denn da noch erfinden und wozu?
"Motorhauben" sind integraler Bestandteil des Sicherheitskonzepts "Knautschzone" und sind gut für den cw-Wert, egal, was sich darunter befindet, völlig wurscht, ob Kofferaum oder Motor, oder ein Hauch von nichts.
Ich habe früher diverse VW-T1-3 sehr gerne besessen/gefahren, aber an einen Frontalcrash habe ich da lieber nicht gedacht.
Und der Spritverbrauch war alleine wegen der Form auf Langstrecke nicht der schönste, auch wenn der mich damals kaum juckte.

Kühlergrill? Ich hatte jede Menge Verbrenner-Fahrzeuge, die keinen hatten, aber auch welche, die einen hatten, den sie aber nicht brauchten, da Mittel-, oder Heckmotor, egal ob ggf. wasser- oder luftgekühlt.

Im übrigen halte ich Fenster, Türen und vier Räder bei einem PKW für sinnvoll, egal wie er angetrieben wird, die Form (cw-Wert) und Anordnung von "Platz" und Sicht sollte dem Anwendungsbedarf entsprechen.

Was Sie da noch im Hinterkopf bezüglich Assistenzsysteme, etc. haben, wissen nur Sie selber.
In der "Automatisierungstechnik" sind Sie garantiert nicht bewandert.
Es macht Ihnen aber Spass, aus/mit einigen aufgeschnappten Begriffen einen Kommentar zu basteln.

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deegeecee 04.03.2016, 18:27
35.

Zitat von vonTruhendingen
Das ist die Lösung des Problems....:-)
... der Überlastung der gesetzlichen Rentenkassen >;->

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Utx 04.03.2016, 18:27
36.

Zitat von jackoconnor
Geht es noch schwachsinniger? Erst ein Emobil kaufen, und dann einen Verbrennungsmotor hinten dran hängen? Wo ist da die Logik?
Besser, als den Verbrennungsmotor fest einzubauen und immer rumzuschleppen, wie es bei Plugin-Hybriden oder z.B. dem BMW i3 mit Range Extender gemacht wird. Ein Akku für 150 km Reichweite reicht für 95% aller Fahrten (nur 5 % der Tagesfahrten aller Deutschen sind länger, als 150 km), für einen längeren Trip ohne Nachlademöglichkeit mietet man sich dann halt so einen Anhänger.
Wobei ich persönlich Anhänger mit einer Zusatzbatterie sinnvoller finde.

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nachtmacher 04.03.2016, 18:40
37. @migampe #16

Zitat von migampe
Ja, bella figura können die Italiener halt - damals und heute noch! Die Knutschkugel wäre sofort mein Ding, käme ich damit mindestens 250km weit ohne nachzuladen - dann könnte ich mein jetziges Auto abschaffen. Beide zusammen geht nicht! Die Frage stelle ich mit bei jeder E-Neuerscheinung: Was soll der PS-Schwachsinn? Es gab Zeiten, da hatte ein Golf 54 PS. Warum reichen heute nicht um die 70KW für ein Mittelklasse-E-Auto und dafür eine anständige Reichweite? ja, die meisten Fahrten sind kürzer als 20km, aber ich will mir doch für die 200km Wochenendfahrt nicht noch ein Extramobil kaufen!
Bevor Sie was unvorsichtiges machen und ne "Knutschkugel" kaufen. Fahren Sie mal so ein Ding. Oder etwas mit ähnlich kurzem Radstand. Bei den schlechten Straßen werden Sie in dem Ding ärger durchgebeutelt als in der Achterbahn. Läuft jeder Spurrille hinterher und ab einer gewissen Geschwindigkeit haben Sie Schwierigkeiten damit die Spur zu halten. Frontausstieg dürfte aus Sicherheitsgründen ausfallen.

Weil ein Golf mit 54 PS ungefähr 750 Kilogramm gewogen hat und das vergleichbar große Elektromobil ungefähr 1,5 Tonnen wiegt. Die Akkus wiegen halt eine Kleinigkeit. Lustigerweise glauben nicht wenige, dass der Akku in einem Elektroauto in etwas so aussieht wie eine größere Autobatterie.

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Frank Zi. 04.03.2016, 18:40
38.

Zitat von vonTruhendingen
Und "Knautschzonen" waren eher nicht erforderlich, da ihnen damals keine SUV-Bomben drohten.
Die Isetta wurde von '55 bis '62 gebaut.

Verkehrstote in Deutschland:
1960: 14406 Tote
1970: 19193 Tote

u.a. dank sicherer SUV:
2015: nur 3475 Tote

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marecs 04.03.2016, 18:50
39. gähn

Frage mich echt wie das alles funktionieren soll.?
rein von den Ressourcen? Elektrofahrzeuge haben doch einen viel größeren bedarf an seltenen Rohstoffen als ein verbrennungs PKW oder?
ich verstehe nicht warum der ÖPNV nicht besser, zuverlässiger und vor allem umsonst für Anwohner/Bewohner ist.?
wenn ich in der Stadt billiger mit meinem auto zur Arbeit komme als mit ÖPNV... dann stimmt doch irgendwas nicht!
dazu kommen datenschutzfragen dazu beim betanken von e-fahrzeugen. an der tanke kann ich Bar zahlen... durch die Strom Säulen lassen sich dann auch noch bessere bewegungsprofile erstellen.
ich bin voll dagegen!
der zweitakt Motor von Tata auf nem Hänger ist wohl ein Witz oder?

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