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Elektroautos von BMW und Mercedes: Die chinesische Gefahr
Zinoro

In China fahren deutsche Autohersteller satte Gewinne ein, jetzt wollen Mercedes und BMW dort auch von der Förderung der Elektromobilität profitieren. Die Strategie ist kostspielig und riskant.

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hannohonk 19.05.2014, 11:28
1.

Zitat von sysop
Auf der anderen Seite jedoch riskieren sie die Preisgabe ihres Know-How in einer Schlüsseltechnologie.
Das wäre ein verständlicher Einwand, wenn sie denn welches hätten. In Sachen E-Mobilität ist D allerdings Entwicklungsland, da gibt es für die bösen, allezeit hyperaktiven Tech-Diebe aus China (*gähn*) nichts zu stehlen.

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cucco 19.05.2014, 11:33
2. kurzsichtig

Die Autoproduktion ist wahrscheinlich ein Eckpfeiler der Globalisierung. Globalisierung war von Leuten wie Merkel gedacht, damit es den einfachen Menschen in Entwicklungsländern besser gehen sollte. China ist das interessanteste Land , weil es die grösste bevölkerung hat, wirtschaftlich aggressiv ist und offenbar vor keinem Wissenstransfer aus anderen Ländern - wie auch immer - zurück schreckt.
Die Chinesen, die philippinische Inseln besetzen und vor der Küste Vietnams die Bodenschätze plündern wird nicht zu schüchtern sein westliche Autoproduzenten an die Wand zu drücken in dem Moment, in dem chinesische Autos dem Weststandard ähnlich werden. Werden dann Merkel $ Co die Globalisierung zurück pfeifen bzw. die früheren Zollschranken herablassen, um die eigenen Völker in der EU zu schützen? Oder geht deren Fürsorge fürs eigene Volk über die Chinesen?

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exkoelner 19.05.2014, 11:53
3. Ein wunderbares Bespiel für den Sinn ...

des TTIP! Während hier immer wieder für die positiven wirtschaftlichen Vorteile des "Freihandelsabkommen" geworben wird, belegt dieser kleine Elektroauto-Diskurs, wie weit sinnvoller für die Entwicklung von Alternativen und damit mehrere Antworten auf eine Frage sein können. Die unterschiedlichen Produktionsvorgaben in verschiedenen Märkten bilden technische Varianten zu ein und dem selben Problem, CO2-Reduzierung in Innenstädten und langfristig alternative Produktionstechniken für Elektromobile. Hätte China ein "Freihandelsabkommen" mit der USA oder der EU, würden solche Förderungen dieser Alternativen sicher via "Investitionsschutz" bzw. Schiedsgericht sicher verhindert ...

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heinrich20 19.05.2014, 12:07
4. Brennende Elektroautos

Ach herrje, jetzt wird das Thema wieder aus dem Hut gezaubert. Immer schön die Ängste des Konsumenten schüren! Wieviele konventionelle Fahrzeuge fackeln jährlich weltweit auf der Straße ab? Das ist doch absolut lächerlich!

Natürlich ist es ein Argument für die Spielwiese aber sicher nicht das zentrale Argument gegen Elektroautos. Das sollte man möglichst nicht zwischen den Zeilen hervorscheinen lassen!

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Inmate777 19.05.2014, 12:30
5. Subvention oder Steuerbefreiung

Die E-Mobilität wird in D sträflich vernachlässigt. Seitens der Regierung könnte man - ähnlich wie bei der Abwrackprämie - einen Anreiz schaffen: in 40.000 € Anschaffungspreis für einen Stromer stecken 7.600 € Mehrwertsteuer. Auf diese könnte man zu Anreizzwecken im ersten Jahr ganz verzichten, danach wird sie über Jahre hinweg wieder angehoben. Boni wie z.B. Bus-Spur oder kostenfreies Parken halte ich für kontraproduktiv, diese Spuren wurden aus bestimmten Gründen geschaffen, mit zunehmender Popularität von E-Mobilen müsste man auch diese Boni entweder wieder streichen oder neue Bus-Spuren schaffen.

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Ingmar E. 19.05.2014, 13:09
6.

Zitat von Inmate777
Die E-Mobilität wird in D sträflich vernachlässigt. Seitens der Regierung könnte man - ähnlich wie bei der Abwrackprämie - einen Anreiz schaffen: in 40.000 € Anschaffungspreis für einen Stromer stecken 7.600 € Mehrwertsteuer.
Es sollen also alle Steuerzahler der Mittelschicht Subventionen zahlen, damit diese sich in die vermeintliche Avantgarde einkaufen kann? Sorry, aber man kann auch mit einem 1kEUR gebrauchtne Kleinwagen mobil sein, warum sollte man ihnen eine 40kEUR-Karre subventionieren, wenn die meisten Steuerzahler sich so eine Karre selbst mit der Subvention nie leisten könnten? Umverteilung von unten nach oben ist das.

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paoloDeG 19.05.2014, 13:22
7. Elektroautos

Um die Elektrokapazität besser ausnutzen man sollte Vorderantrieb benutzen und die intere Räder solten jeweils ein Motor direct angebaut haben und electronisch gesteuert damit jeweils die genau gleiche Umdrehungen machen wie das jeweilige Vorderrad! Besser wäre, wenn an jedem Räd ein Motor direct angebaut hätte! In diesem letzten Fall die electronische Steuerung wäre zu kompliziert!

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pepe_sargnagel 19.05.2014, 13:35
8.

Zitat von sysop
In China fahren deutsche Autohersteller satte Gewinne ein, jetzt wollen Mercedes und BMW dort auch von der Förderung der Elektromobilität profitieren. Die Strategie ist kostspielig und riskant.
Ich finde den Titel "Elektroautos von BMW und Mercedes: Die chinesische Gefahr" etwas manipulativ. Haben denn seriöse Medien nicht auch eine Verantwortung, oder dienen diese nur dazu Meinung zu machen? Falls dem so sein sollte, dann frag ich mich, welche Meinung man dann macht. Die Meinung der Werbekundschaft?

Meine Fragen schließen im Endeffekt an Augsteins Kolumne vom 12.5. an. Diese Debatte muss aber auch geführt werden und deshalb begrüße ich Herrn Augsteins Kommentar so sehr!

Meiner Meinung nach haben Medien eine Aufklärungsaufgabe und keine Meinungsaufgabe. Aber da scheiden sich auch die Geister...

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paoloDeG 19.05.2014, 13:35
9. Elektroautos mit Elektrokarosserie!

Man könnte ein Material entwickeln um saubere Elektrizität zu erzeugen! Dieses Material sollte in der Lage sein von der Luftfeuchtichkeit, vom Regen und von den Gasen der Luft Elektronen zu rauben um die Batterie zu laden oder direkt den Motor antreiben! Es ist eine Technik ähnlich wie Photovoltaik, aber produziert vier Mal mehr Elektrizität, selbst schon bei minimaler Luftbewegung, Tag und Nacht! Mit diesem Material könnte man Karosserie bauen für alle Typen von Verkersmitteln, auch für Elektroflugzeuge und Schiffe! Mit diesem Material könnte man auch die Aussenmauer von Gebäuden und Häusern tapezieren und ausreichend Elektrizität für den Haushalt produzieren! Man braucht keine Stromautobahn! Somit wäre die Energieversorgung überall gewährleistet, direkt beim Verbraucher und die Umwelt wäre auch 100% geschützt!

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