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Elektroautovermietung: Und es hat Zoom gemacht
EAV Stuttgart

Wer ein E-Auto kaufen will, sollte es vorher im Alltag ausprobieren. Mehrere Anbieter haben sich auf die Vermietung von E-Fahrzeugen spezialisiert. Manche ihrer Kunden wollen den Wagen gleich behalten.

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stefan.p1 27.07.2018, 05:49
1. Auf jeden Fall ein guter Absatz

denn es kommen bei dem praktischen Gebrauch der E-Mobile doch einige Probleme auf, die so vorher nicht auf der Tagesordnung standen. Aktuell ist es die große Hitze die den Batterien wohl Probleme bereiten.
Umgekehrt sind Akkus wohl auch bei niedrigen Temperaturen (u 0 Grad) nicht so Leistungsfähig wie propagiert.

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fatherted98 27.07.2018, 07:30
2. Wenn...

...dem tatsächlich so ist....verstehe ich die niedrigen Zulassungszahlen nicht. Klar ist es eine Lust so ein Auto zu fahren....habe ich selbst schon gemacht....leise, mit Vollautomatik....einfach schön und bequem zu fahren....nur die Nachteile überwiegen weiterhin.

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kenterziege 27.07.2018, 08:10
3. Die Wärme macht den Batterien erhebt nichts.....

Zitat von stefan.p1
denn es kommen bei dem praktischen Gebrauch der E-Mobile doch einige Probleme auf, die so vorher nicht auf der Tagesordnung standen. Aktuell ist es die große Hitze die den Batterien wohl Probleme bereiten. Umgekehrt sind Akkus wohl auch bei niedrigen Temperaturen (u 0 Grad) nicht so Leistungsfähig wie propagiert.
Das Problem zur Zeit ist die Klimatisierung eines E-Autos. Bei den augenblicklichen Temperaturen "zieht" eine Klimaanlage locker 2 kW.
Das zehrt an der Batterie. Ist im Winter bei Kälte umgekehrt genau so.

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dancar 27.07.2018, 08:23
4. BMW I3s ist schon cool

bin gestern beim Kollegen im BMW I3s mitgefahren; ist schon sehr cool, da man an der Ampel 99% aller PKWs beim Beschleunigen abhängt. Der schießt los wie eine Rakete.
Und Innenraum und Cockpit mit den Auswahlmöglichkeiten an Fahrstufen und die Ruhe an der Ampel sind klasse.
Nur müsste das Fahrzeug € 20.000 günstiger als der aktuelle Preis von € 45.000 sein, dann wäre es auf jeden Fall eine Überlegung wert.

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manicmecanic 27.07.2018, 08:38
5. Vorurteile ?

Alleine diese Art berechtigte Mängel zu benennen disqualifiziert den Schreiber schon.Fakten sind also Vorurteile,ahja.

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rgsf 27.07.2018, 09:09
6. Fahre seit 5 Jahren elektrisch

In der Stadt und mit Tiefgaragenplatz. Lade z. Zt. aus der normalen Steckdose (10 A), hatte aber auch schon 30A Wallbox im Einsatz. Das ist alles pipieinfach, ungefähr wie Smartphone laden! Ist sonst genau wie sonstiges Autofahren nur automatisch, immer volles Drehmoment, leiser und stinkt nicht. Reichweite variiert Sommer/Winter, klar, aber wen stört es wenn‘s eh reicht. Gesamtkosten (Anschaffung, Wartung, Verbrauch, Versicherung, Steuer) insgesamt deutlich niedriger als Benziner oder Diesel. Für Langstrecke ungeeignet (geht nur mit wirklich großen Batterien und das kostet...). Da nehme ich mir Mietwagen, Bahn, Flugzeug. Wo liegt jetzt das Problem?

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tinnytim 27.07.2018, 09:12
7.

Zitat von kenterziege
Das Problem zur Zeit ist die Klimatisierung eines E-Autos. Bei den augenblicklichen Temperaturen "zieht" eine Klimaanlage locker 2 kW. Das zehrt an der Batterie. Ist im Winter bei Kälte umgekehrt genau so.
Klar, Wärme oder Kälte gibts nicht für lau, aber viele E-Autos haben mittlerweile eine Wärmepumpe verbaut, die sind im Verbrauch nicht vergleichbar mit herkömmlichen Klimaanlagen. Die Batterie hat chemisch weniger Probleme mit der Hitze. Da dürfte ein länger dauernder Zyklus aus Abbremsen und Beschleunigen die Batterie deutlich stärker aufheitzen. Aber grundsätzlich stimmt es schon: Große Wärme ist der Feind für die Haltbarkeit von Li-Ion-Akkus.

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qjhg 27.07.2018, 09:33
8. Ich finde es unverantwortlich,

mit welcher Euphorie, auch dieser Artikel, das Elektroautomobil in den Mittelpunkt gerückt wird. Dabei gibt es überhaupt noch keinen umsetzbaren Weg, die notwendige Bereitstellung der Energie zu bezahlbaren Kosten zu gewährleisten. Was ist mit der Umweltbilanz eines Elektro betriebenen Autos? Wo kommt die Energie her, welche Infrastruktur ist zu wählen, was soll die Energie kosten und ,uns,und? Bis jetzt weiß man, das man nach rd. 400 km ( im Winter viel früher) auftanken muss. Wo sollen alle diese Autos nach Dienstschluss abends oder nachts betankt werden? ( man Bänke die Wohnstrassen in Städten, wo es noch nicht einmal genügend Parkplätze gibt). Alles ist noch viel zu unausgegoren, als dass ein Normalverbraucher jetzt auch nur im Entferntesten an eine Alternative Elektroauto denken könnte. Also erst einmal alles im Wesentlichen vorab klären, als die Autoform schon jetzt in den Himmel zu heben, da dass für viele Verbraucher in Frustration enden wird.

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rennflosse 27.07.2018, 09:34
9. Konsumverhalten

Smartphone ist ein gutes Beispiel. Wir haben uns daran gewöhnt, das Teil jeden oder alle zwei Tage laden zu müssen, während die alten Handys eine Woche durchhielten.
Beim Elektroauto schlägt unser allgemeines Konsumverhalten durch. Bei jedem Produkt schauen wir nach dem besten Preis-Leistungsverhältnis und wählen das beste Verhältnis zwischen Performance und Preis. Und da schneiden Elektroautos im Verhältnis zu etwa gleich großen Verbrennern sehr schlecht ab. Und wenn man zum Preis einer Renault Zoé zwei Clios mit Vollausstattung bekommt (nur als Beispiel), dann sieht das E-Mobil alt aus.

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