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Elektrokleinstfahrzeuge : "Wer E-Tretroller fährt, darf nicht kriminalisiert werden"
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E-Roller, E-Skateboard oder Hoverboard - elektrische Kleinstfahrzeuge verkehren längst auf deutschen Straßen. Doch ihre Nutzung ist meist verboten. Plädoyer für eine längst überfällige Legalisierung.

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schnellerfuchs 24.07.2018, 06:52
10. Danke

Ich fahre bereits jetzt ein Mellow Board (elektrisches Skateboard) täglich zur Arbeit. Zur Situation: ich komme aus dem Hamburger Umland, fahre die 2 Kilometer zum Regionalbahn elektrisch, komme in Hamburg an und fahre ab letzter Haltestation die letzten 800m elektrisch. Perfekt! Ich komme nicht mehr verschwitzt bei der Arbeit an wie mit dem Fahrrad, und bin schneller unterwegs. Wie im Text beschrieben machen diese ergänzenden „LEV‘s“ den öffentlichen Nahverkehr erst richtig attraktiv. Ich setze mich schon länger dafür ein, dass diese Kategorie von Fahrzeugen endlich eine eigene Fahrzeugklasse bekommt, und freue mich, dass es jetzt bald endlich soweit ist und ich „legal“ zur Arbeit fahren kann/darf. Passen tut es aber zu Deutschland, die meisten Nachbarn inkl. USA haben es mal wieder schon längst geschafft, nur die Autonation Deutschland nicht. Aber besser spät als nie.

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vrdeutschland 24.07.2018, 06:58
11. Mit ein Grund

Warum Deutschland zum Scheitern verurteilt ist: die „Verkehrswende“ bezieht sich rein drauf einen 2to SUV mit Elektromotor auszustatten. Klar, dann läuft es durch den Stuttgarter Kessel deutlich besser... In den Grosstädten Chinas sieht man wie man Massen bewegt. Und das sind Städte mit 20 und mehr Millionen Einwohner und nicht so Kuh-Dörfer wie Stuttgart. Aber man muss dann auch deutlich mehr Geld für den ÖPNV nehmen. Wlan und Klimaanlagen wäre ja schon mal was. Pünktlichkeit und hohe Taktung allerdings auch.

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squire0815 24.07.2018, 06:58
12. Die ökologische Fun-Fraktion verliert den Blick fürs Ganze.

Hauptsache schnell von A nach B koste es was es wolle. Radfahrer drängen sich auf mit Aufstellen vollgestellten Fußwegen zwischen Fussgängern vorbei die halb mit SUVs zugestellt sind. Sazu kommen nich eine vielzahl von unzerschiedlichsten Vehikeln, die den in den Verkehrsraum drängen und nicht auf dem ersrten Blick erkannt werden können. Man kann nicht beurteilen, wie schnell oder wendig diese neuen Funmobilr sind. Der Druck auf die Verkehrsteilnehmer steigt von der Masse der Teilnehmer, ihr z.T. unsoziales Verhalten und die immer kompilierzierter werdende Beurteilubgsmöglichkeit der Fahrzeugführer mit seinem Gerät einzuschätzen. Hinzu kommt der Anspruch dieser in allen öffentlichen Räumen ihr Gerät nutzen zu können, in Fußgängerzonen, Bahnhöfen, Bahnsteigen, Supermärkten usw. Das mit Geschwindigkeiten, die mir einem Rennrad mithalten können. Und das alles auf den Bürgersteigen...

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wicked1 24.07.2018, 07:01
13. Seit vielen Jahren schon

Ich beobachte die sog. PLEVs bereits seit ca 2015 und es ist bitter zu sehen, wie die Zulassung seitens der Bundesregierung verschleppt wird und ein praktischer Baustein für den emissionsfreien/-reduzierten Verkehr seit Jahren entfällt.
Bleibt zu hoffen, dass bei der Umsetzung nicht wieder alles falsch gemacht wird: Bereits zu geringe Geschwindigkeiten von 20kmh oder Helmpflichten würden die Entwicklung in den Kinderschuhen abwürgen. Das wäre ein weiteres Mal die Zukunft verschlafen... schade

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nocheinwort 24.07.2018, 07:08
14. Nur Mut

Die Entwicklung wird weitergehen. Die Menschen werden mobiler ohne Auto. Das erfordert den Mut den Raum neu aufzuteilen und nicht mehr nur die Autos zu bevorzugen. Alternative Fortbewegung muss durch genügend Verkehrsräume unterstützt und gefördert werden. Die Kosten für die Nutzer sind niedrig und daher für mehr Menschen attraktiv.

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soano 24.07.2018, 07:26
15. Verbreiterte Radwege...

... können so gewonnen werden:
http://spon.de/afhov
(Radweg in Meerssen - Wo Autos sich verdünnisieren sollen)

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and_over 24.07.2018, 07:36
16. bis auf den autofeindlichen

Unfug kann ich erstaunlicherweise mal einem Grünen zustimmen. Mit der Änderung, dass so ein Kleinelektroroller auf den Gehsteig gehört, auf der Fahrbehn hat sowas nix zu suchen. Ich benutze selber so ein Ding, wenn ich mich mit Bus oder Bahn von A nach B bewege, sehr praktisch, das.

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yang0815 24.07.2018, 07:52
17. Gehweg

Gerade im ländlichen Raum (Dorf) ist der Gehweg frei und die Geschwindigkeiten auf den Straßen hoch, bzw. durch parkende Autos defacto nur einspurig.
Ich würde also den Roller auch auf dem Gehweg benutzen wollen, allerdings bei niedrigen Geschwindigkeiten und mit der Maßgabe die Fußgänger nicht zu stören.
Nein, ich gehe noch weiter. Roller sind nichts für die Straße. Bodenunebenheiten, Wetter, zu geringe Geschwindigkeit. Ich würde mich auf den Gehweg konzentrieren.

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UweGroßberndt 24.07.2018, 07:53
18. Nun ja...

vielleicht ist Herr Gastel noch nie von einem solchen E-Bikefahrer auf dem Gehweg angefahren und dann noch angepöbelt worden.
Aber Herr Gastel kann ja gerne mal bei uns vorbeikommen und sich ja mal mit diesen Leuten unterhalten.
Aber was will man auch von einem Schullehrer erwarten, kennt das Leben nur aus seinen Büchern und seinen Fantasien

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Drassanes 24.07.2018, 07:54
19. Bevor wir noch etwas verschlafen

Ich war vergangene Woche erstmals in Tel Aviv umd konnte mit Vergnügen sehen wie dort der Elektrofahrrad und E-Roller Verkehr im Stadzentrum schon fast die Menge der Autos übertrifft. Bravo! Anstatt zu beschränken und zu regeln kann Deutschland hier auch Pragmatismus und Offenheit für Neues lernen.

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