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Elektromobil Peraves Monotracer: Kabinenroller mit Ferrari-Flair
Rainer Klose

Elektromobile sind unsportlich, lahm und haben wenig Reichweite? Der Peraves Monotracer MTE-150 beweist das Gegenteil. Der Exot schafft 240 km/h, beschleunigt wie ein Sportwagen und fährt locker 300 Kilometer weit. Nachteil: Für das Stromliniengefährt braucht man den Motorradführerschein.

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oneil57 12.06.2012, 07:12
1. optional

Na super das Prestige Objekt. Wie wäre es denn, wenn endlich mal nicht futuristische, sondern erschwingliche und alltags taugliche Fahrzeuge auf den Markt kommen würden.

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meergans 12.06.2012, 07:16
2. Ein fahrzeug zum verlieben!

Das muß man neidlos zugeben. Das Fahrgefühl muß herrlich sein----
ein elegantes und entspanntes Segeln durch die Landschaft.
Es wird aber ein Vergnügen für nur wenige bleiben, denn es gibt da
eine Tatsache die sich noch kaum herumgesprochen hat:
Eine Volkswirtschaft gibt keinesfalls beides her, nämlich ein
öffentliches UND ein privates Verkehrssystem gleichzeitig.
Es sei denn um den Preis einer katastrophalen Verschuldung.

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think_tank 12.06.2012, 07:30
3.

Zitat von
Und so klingt es nicht mehr wie Zauberei, wenn Roger Riedener, der Chef der Firma Peraves, für sein eigentümliches Mobil eine Reichweite von über 300 Kilometern verspricht. Nicht in Schleichfahrt, wohlgemerkt, sondern bei Autobahntempo 120 km/h. Wer weniger weit reisen will und es eiliger hat, darf mit 240 km/h über die Autobahn rauschen.
Bei 240 kmh dürfte die Reichweite dann aber auch auf ca. 100 km sinken und dann wird ein anderes großes Problem bei Elektrofahrzeugen offensichtlich: man kann den Akku nicht mal eben in 5 Minuten aufladen. Aber bei dem Tempo würde ich mir sowieso eher Gedanken um die Reichweite der Reifen machen.

Wie auch immer, das Teil dürfte bei der Motorleistung und dem Strömungswiderstand nur etwas für wirklich sehr erfahrene Motorradfahrer sein, behaupte ich mal.

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Martl 12.06.2012, 07:38
4. Handling?

Zitat von sysop
Elektromobile sind unsportlich, lahm und haben wenig Reichweite? Der Peraves Monotracer MTE-150 beweist das Gegenteil. Der Exot schafft 240 km/h, beschleunigt wie ein Sportwagen und fährt locker 300 Kilometer weit. Nachteil: Für das Stromliniengefährt braucht man den Motorradführerschein.
Ich verfolge interessiert alles, was in Richtung Elektroantrieb so vorgestellt wird auf dem Markt. Als Motorradfahrer würde mich bei diesem Gerät das Handling interessieren. Die Reifen sind zwar nicht allzu groß, allerdings dürfte der lange Radstand ein "Kurvenwedeln" eher verhindern. Vertraut wären mir auch die Schalter am Lenker, alles von BMW.
Das Teil finde ich ziemlich gut gelungen, der Preis mag gerechtfertigt sein, für Ottonormalverbraucher wie mich ist er aber illusorisch. Schade.

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heinerm. 12.06.2012, 07:50
5. Wieder mal haarscharf daneben...

Warum kommt beim Thema Elektromobilität eigentlich meistens irgend ein alltagsuntauglicher Quartsch heraus? Wird dieses Mobilitätskonzept immer noch nicht ernst genommen? Da werden seit Jahren schwerfällige Panzer mit minimaler Reichweite produziert - und jetzt auf einmal das. Bitte nicht falsch verstehen - ich halte das Prinzip, das hinter dem hier vorgestellten Fahrzeug steht, für genial. Wenn man sich den Besetzungsgrad der allmorgendlich in die Städte einfahrenden Pkw ansieht, ist ein leichter Zweisitzer mit einer solchen Reichweite genau der richtige Weg. Aber warum muss es jetzt schon wieder ein Geschoss mit 240 km/h Höchstgeschwindigkeit zu einem astronomischen Preis sein? Ein ähnlich konstuiertes Dreirad mit halber Leistung und vergleichbarer Reichweite dürfte durchaus massentauglich und somit auch zu einem akzeptablen Preis herstellbar sein.

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doitwithsed 12.06.2012, 07:57
6.

Zitat von sysop
Nachteil: Für das Stromliniengefährt braucht man den Motorradführerschein.
Wie kommt man bei einem Preis von 95.140 Euro eigentlich auf die Idee, das jetzt ausgerechnet ein benötigter Motorradführerschein nachteilig sei?

Mir drängt sich da eher ein ganz anderer Nachteil auf ...

Ansonsten: Nett, aber dann bleibe ich lieber gleich bei meinem Motorrad. Soviel Benzin kann ich im Leben nicht brauchen, um den Anschaffungskostennachteil wieder auszugleichen.

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ChristianHB 12.06.2012, 07:58
7. Stützrollen und der R8

Die Stützrolle auf Bild 4 hat der Erbauer dieses Gefährts anscheinend grade von mir ebay ersteigert, vorher war die unter meinem Bett.. Wenn man davon absieht, daß die Seitenverkleidung wie beim R8 von Audi aussieht, auf jeden Fall ein interessantes Gefährt!

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erkaem 12.06.2012, 08:03
8. Motoradführerschein

Zitat von sysop
Elektromobile sind unsportlich, lahm und haben wenig Reichweite? Der Peraves Monotracer MTE-150 beweist das Gegenteil. Der Exot schafft 240 km/h, beschleunigt wie ein Sportwagen und fährt locker 300 Kilometer weit. Nachteil: Für das Stromliniengefährt braucht man den Motorradführerschein.
Sieht schick aus, das Teil.
Jetzt noch das Ganze auf der technischen Basis eines Piaggio MP3.
Damit entfallen die albernen Stützräder und man kann es auch mit einem Autoführerschein fahren.

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nadennmallos 12.06.2012, 08:03
9. ein bißchen teuer

Zitat von sysop
Elektromobile sind unsportlich, lahm und haben wenig Reichweite? Der Peraves Monotracer MTE-150 beweist das Gegenteil. Der Exot schafft 240 km/h, beschleunigt wie ein Sportwagen und fährt locker 300 Kilometer weit. Nachteil: Für das Stromliniengefährt braucht man den Motorradführerschein.
Was soll denn so was? Das Preis-Leistungsverhältnis ist doch lächerlich. Zu teuer, keine Zuladung, kein Moped-Feeling, kein Auto-Feeling.

Ein Experimental-Car / Motorcycle, mehr aber nicht.

Es ändert an der Problematik der E-Fahrzeuge nichts.

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