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Elektromobilität: Ab Juli könnten E-Roller losflitzen
DPA

In wenigen Tagen sind E-Roller in Deutschland erlaubt. Bevor sie losfahren dürfen - wir sind schließlich in Deutschland - fehlen noch: Bescheinigungen, Anti-Fälschungshologramm und eine "helltönende Glocke".

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MartinHa 08.06.2019, 12:05
1. Kein Wunder, dass es keine Zulassung für den Gehweg gab

Ich fand es ja seltsam, dass es für die langsamen Versionen (bis maximal 12 km/h) keine Zulassung für den Gehweg gab, obwohl manuelle Tretroller auch dort fahren mussten. Aber jetzt wird es klar: bis 55 kg Leergewicht ohne Fahrer und zwei Meter lang. Das ist nicht mit den kleinen Tretrollern vergleichbar, die man sonst so kennt.

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Weitblicker 08.06.2019, 12:18
2. Und noch mehr...

Umweltverschmutzung und -schädigung durch Lithium-Abbau und "Altbatterieentsorgung" in armen Ländern. Ich kann nur noch mit dem Kopf über die Elektrifizierung der Mobilität schütteln. Wasserstoff war und ist nach wie vor ideal, transportabel und regenerativ herzustellen. Gut, nicht in Deutschland... aber in Ländern mit hoher Sonnenstundenzahl oder Erdwärme. Hier macht jedoch die Lobby ganze Arbeit.

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mantay 08.06.2019, 12:49
3. Sponsorprogramm für Versicherungen

Wieso braucht man für Tretroller, die maximal 20 km/h fahren, eine Haftpflichtversicherung? Mit jedem Fahrrad fahre ich mindestens genauso schnell auf nunmehr dem gleichen Weg (nämlich Radweg), aber für das Rad brauche ich keine solche Versicherung. Man muss übrigens eine gesonderte Kfz-Haftpflichtversicherung für die Roller abschließen - eine möglicherweise bestehende fürs Auto reicht nicht aus. Und auch die Privathaftpflichtversicherung würde für Schäden nicht haften, die mit einem Roller verursacht werden. Mit anderen Worten: Wer einen Tretroller fährt, muss auf jeden Fall eine neue Versicherung abschließen, die vermutlich so zwischen 30 und 100 EUR im Jahr kosten wird. Die Versicherungswirtschaft hat hier wieder erfolgreich Lobbyarbeit bei (be-)Scheuer(-t) geleistet. Gegen welche Gegenleistung wohl ...

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lincoln33t 08.06.2019, 12:52
4. Es ist eine Hype Blase und sonst nichts weiter

Und diese wird sehr schnell wieder Platzen.

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r.pfeilsticker 08.06.2019, 13:00
5. teurer als Auto

15 Cent pro Minute gleich 45 Cent pro km, wenn man ohne Stop fährt.
Da sind laut ADAC normale PKW günstiger...

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andreas90 08.06.2019, 13:01
6. Bauchschmerzen

ich kann es einfach nicht glauben, daß diese Dinger demnächst die teilweise viel zu schmalen und schlechten Fahrradwege (Köln) verstopfen werden. Als regelmäßiger Fahrradfahrer bekomme ich Bauchschmerzen bei dem Gedanken hinter einer Horde Elektroroller herfahren zu dürfen.

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hobbyastronaut 08.06.2019, 13:05
7. @Weitblicker:

Ich versuche mir gerade einen Wasserstoff- betriebenen Roller vorzustellen. Aber okay, bei 55kg max. Eigengewicht ist einiges möglich.

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karlsiegfried 08.06.2019, 13:16
8. Ganz einfach

Zitat von mantay
Wieso braucht man für Tretroller, die maximal 20 km/h fahren, eine Haftpflichtversicherung? Mit jedem Fahrrad fahre ich mindestens genauso schnell auf nunmehr dem gleichen Weg (nämlich Radweg), aber für das Rad brauche ich keine solche Versicherung. Man muss übrigens eine gesonderte Kfz-Haftpflichtversicherung für die Roller abschließen - eine möglicherweise bestehende fürs Auto reicht nicht aus. Und auch die Privathaftpflichtversicherung würde für Schäden nicht haften, die mit einem Roller verursacht werden. Mit anderen Worten: Wer einen Tretroller fährt, muss auf jeden Fall eine neue Versicherung abschließen, die vermutlich so zwischen 30 und 100 EUR im Jahr kosten wird. Die Versicherungswirtschaft hat hier wieder erfolgreich Lobbyarbeit bei (be-)Scheuer(-t) geleistet. Gegen welche Gegenleistung wohl ...
Fahren Sie mal rund 20 km/h mit den kurzen Stummeln, auch Lenker genannt. Sie werden sich wundern, wie schnell damit die Lenkung verrisen wird und es knallt.

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Proggy 08.06.2019, 13:16
9. Mit bis zu 2 Meter und 55 kg

besteht damit eigentlich noch eine 'Mitnahmepflicht' des ÖPNV für diese Teile?
Irgendwie ist es schwer vorstellbar, die Dinger ohne größere Verzögerung in Bussen unterzubringen, vor allem im Berufsverkehr.
Bei Schnee und Regen, die zusätzliche Verschmutzung in den Bussen (und an mitfahrenden Personen) ist auch irgendwie geregelt?
Da werden sicher noch einige zusätzliche Fragen im Alltagsbetrieb auftauchen.

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