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Elektromobilität in Deutschland: Ramsauer glaubt an die Million
DPA

Ramsauer will Millionär bleiben: Obwohl Experten skeptisch sind, ob bis 2020 wirklich eine Million E-Mobile auf deutschen Straßen fahren, bekräftigte der Bundesverkehrminister sein Vorhaben gegenüber einem Fachblatt. Zwei Vergünstigungen sollen dabei helfen.

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vincent1958 03.08.2012, 16:34
20. Leider falsch

Zitat von Privatier
Stellen Sie ihnen zeitlich unbegrenzt Strom zur Verfügung, dessen Preis nicht von irrwitzigen Deutschen Sonderabgaben und hemmungslosen EEG-Subventionsabzockern in unkalkulierbare Höhen getrieben wird. Sobald es so .....
..gerade das EEg macht rasante Forschung und Entwicklung von Speicher(Batterie)Systemen möglich.Hier ist die Photovoltaikindustrie der KFZ Industrie schon um Jahre voraus...!

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spon-facebook-888840276 03.08.2012, 16:46
21. Elektromobilität ist Zukunft

Was passiert denn wenn der Spritpreis über 3EURO steigt, die Umweltzonen Verbrennungsmotoren in Innenstädten verbieten? Irgendwann gibt es einfach keinen Sprit mehr und auch keine konventionalen Verbrennungsmotoren in unseren Fahrzeugen. Daher muss der Grundstein jetzt gelegt werden. Infrastruktur anhand von Ladesäulen müssen her, neue Gesetze müssen her und der zukünftige Nutzer muss die Möglichkeiten haben ein E-Auto mal selber zu fahren und über alle Möglichkeiten im Rahmen von ELektromobilität aufgeklärt werden! Das Elektroauto kann das konventionelle Verbrennungsfahrzeug nicht ersetzen, es ist eine ganz andere Form der Mobilität und wird seinen Platz in der zukünftigen Mobilität der Menschen finden und einnehmen.
Die Million ist eine enorme Herausforderung, aber wieso nicht die Latte so hoch legen? eCar-Shring, Dienstwagen, Fuhrparks von Städtischen Unternehmen usw. alle die können Elektroautos ideal in Städten einsetzen. Dafür reichen Reichweite und Infrastruktur schon heute :)
Optimismus und Wille zur Veränderung, darauf kommt es bei den Deutschen jetzt an. Amen ;)

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BesserwisserMichel 03.08.2012, 16:47
22.

Zitat von Crom
Ersetzen Sie Erd- durch Autogas. Das könnte passen.
Ja die Sache mit dem Autogas, das ist ja immer noch eine fossile Geschichte, Erdgas läßt sich durch Biogas ersetzten und wäre damit sogar regenerativ, diesen Aspekt setze ich da voraus.

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Cephalotus 03.08.2012, 16:55
23. ...

Zitat von Privatier
Stellen Sie ihnen zeitlich unbegrenzt Strom zur Verfügung, dessen Preis nicht von irrwitzigen Deutschen Sonderabgaben und hemmungslosen EEG-Subventionsabzockern in unkalkulierbare Höhen getrieben wird...
Das wäre maximaler Unfug. Gerade bei E-Auto macht der teure Strom nichts aus, er ist immer noch deutlich billiger pro 100km als Benzin und Diesel.

Wenn aber hingegen der (nicht privilegierte) Letztverbrauch von Strom durch E-Fahrzeuge ansteigt werden die EEG Kosten über mehr Verbraucher gewälzt und sinken damit für alle.

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Zuversicht 03.08.2012, 16:56
24.

Zitat von Plasmabruzzler
Wo und wie sollen 1 Mio. Elektroautos "getankt" werden? Das können doch nur die Menschen, die eine abschließbare Garage mit entsprechendem Stromanschluss haben. Eine Tankfüllung für ein Fahrzeug mit fossilem Energieträger dauert ein paar Minuten, die Füllung eines Akkus dauert mehrere Stunden.
Alles halb so wild! 1. Million Garagen und Tiefgaragenplätze die bereits über Stromanschlüsse verfügen gibt es heute schon. Bedenken Sie, dass über 1/4 der Deutschen in Einfamilienhäusern lebt. Da dürfte die Steckdose in der Garage entweder für ein paar Euro gelegt werden können oder sie steht schon bereit.

Für rund 400 Euro gibt es Starkstromladestationen, die in fast allen Häusern installiert werden können. Die Ladezeit verkürzt sich damit auf knapp 2 Stunden.

Das schöne am E-Auto ist, dass man keine große Infrastruktur braucht und es relativ einfach ist, Parkplätze an Straßen, öffentlichen Plätzen, Restaurants, Shoppingcenter, Sportplätzen, Firmenparkplätzen und Tiefgaragen damit auszustatten. Das könnte durchaus für Städte, und kommerzielle Einrichtungen eine interessante Zuverdienstmöglichkeit bzw. Service sein.

Ab Ende des Jahres kommt mit dem Renault Zoe der erste für den dt. Autofahrer taugliche und vor allem bezahlbare Wagen auf den Markt. Preis um 20.000 Euro + Batteriemiete. Für Ende 2014 ist auch schon der Nachfolger mit Reichweiten von über 300 km und zu Preisen von rund 15.000 Euros angekündigt.

Dass die dt. Autoindustrie hier wieder mal nach hinkt ist doch verständlich, die müssen erst die Millionen Subvention für die E-Technik abgreifen. Erst wenn der Topf leer ist, werden sie dann auch die E-Autos auf die Straße bringen. Und dann werden die auch bei uns subventioniert. Da hat Herr Ramsauer schon recht, wo kämen wir hin asiatische und französische E-Autos hier durchzufüttern und so unseren Herstellern das Geschäft mit überteuerten Benzinern kaputt zu machen.

Und wie bei jeder "neuen" Technologie wird sich das von den Wohlhabenden auf die breite Masse ausbreiten. Erstmal sind die Leute in Einfamilienhäusern mit Garage in den Vorstädten dran. Um die Kinder zu transportieren, die Einkäufe zu erledigen und selbst für die meisten täglichen Fahrten zur Arbeit taugen die schon heute. Und das beste am Strom: Der schwankt nicht so wie die Benzinpreise! Nachts aufladen, tagsüber unbeschwert fahren. Und um dem noch eins drauf zusetzen, werden diese Haushalte - sofern noch nicht vorhanden - wohl schnell noch auf PV Anlagen umsteigen. Das spart dann wirklich Geld gegenüber dem Verbrennungsmotor und man kann in Ruhe die neuen Entwicklungen abwarten, die wie schon seit Jahrzehnten auf sich warten lassen. Denn eine Stromsteckdose finde ich überall, andere Infrastrukturen müssen erst mal mit viel Geld aufgebaut werden.

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Cephalotus 03.08.2012, 16:59
25. ...

Zitat von BesserwisserMichel
Abenteuerlich finde ich ja die Idee, die angepeilte Million E-Autos als Zwischenspeicher für den per Wind und Photovoltaik erzeugten Strom zu verwenden.
Mir wäre es neu, dass es dazu Pläne gibt. Wäre ja eher unsiing. Über Teilnahme am Reservemarkt kann man reden, aber das ist was anderes.

Zitat von
Den Akku hätte ich dann gern in meinem Notebook/Handy in klein, der das mitmacht ständig am Netzt geladen und entladen zu werden und dann noch die ganze Lebensdauer eines Autos mitzumachen.
Nö, hätten Sie nicht. Hohe Zyklenfetsigkeit ist problemlos machbar (jedes Hybridfahrzeug verwendet einen solchen Akku), nur geht das zu Lasten der Energiedichte.
Ihr Notebook würde statt 6h nur noch 2h laufen, dafür könnten Sie es statt 300mal 30.000 mal aufladen. Beides heute am Markt verfügbare Technologie.

Was würden Sie wählen?

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BesserwisserMichel 03.08.2012, 17:08
26.

Zitat von Cephalotus
Mir wäre es neu, dass es dazu Pläne gibt. Wäre ja eher unsiing. Über Teilnahme am Reservemarkt kann man reden, aber das ist was anderes.
Pläne wäre vielleicht zuviel gesagt, aber als Theorie geht das schon um.
https://www.eon.de/de/eonde/pk/energ...cher/index.htm

Zitat von Cephalotus
Nö, hätten Sie nicht. Hohe Zyklenfetsigkeit ist problemlos machbar (jedes Hybridfahrzeug verwendet einen solchen Akku), nur geht das zu Lasten der Energiedichte. Ihr Notebook würde statt 6h nur noch 2h laufen, dafür könnten Sie es statt 300mal 30.000 mal aufladen. Beides heute am Markt verfügbare Technologie. Was würden Sie wählen?
Im moment natürlich den Akku den ich jetzt habe. Ich gehe von dem Fall aus, Zyklenfestigkeit + Kapazität von 600-700km in einem Kleinwagen.

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berndine 03.08.2012, 17:36
27. k

Ich habe ja die Hoffnung ,dass man in ca 5-10 Jahren eventuell dann gegen einen stärkeren, leichteren und effizienteren Akku tauschen kann. Aber die Herstelller können sich ja noch nicht einmal auf ein einheitliches Steckersystem einigen. Das finde ich immer unverständlich. DA muss die Politik Regelungen vorgeben, die auch mal etwas weitsichtiger sind.

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butlerking 03.08.2012, 17:36
28.

Zitat von sysop
Ramsauer will Millionär bleiben: Obwohl Experten skeptisch sind, ob bis 2020 wirklich eine Million E-Mobile auf deutschen Straßen fahren, bekräftigte der Bundesverkehrminister sein Vorhaben gegenüber einem Fachblatt. Zwei Vergünstigungen sollen dabei helfen.
Ich würde ein Elektrofahrzeug nur dann kaufen wenn das "Betanken" genau so einfach und schnell gehen würde wie das bei fossilen Kraftstoffen der Fall ist.

Zur "Tanke" fahren, entladenes Akkumodul raus ziehen, geladenes Akkumodul einschieben, zahlen und fertig.

Da müssten alle Hersteller an einem Strang ziehen, was wahrscheinlich nie möglich sein wird.

So ist das Elektrofahrzeug, für mich jedenfalls, schon jetzt Geschichte.

Gruß
Butlerking

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butlerking 03.08.2012, 17:42
29.

Zitat von spon-facebook-888840276
Was passiert denn wenn der Spritpreis über 3EURO steigt, die Umweltzonen Verbrennungsmotoren in Innenstädten verbieten? Irgendwann gibt es einfach keinen Sprit mehr und auch keine konventionalen Verbrennungsmotoren in unseren Fahrzeugen. Daher muss der Grundstein jetzt gelegt werden. Infrastruktur anhand von Ladesäulen müssen her, neue Gesetze müssen her und der zukünftige Nutzer muss die Möglichkeiten haben ein E-Auto mal selber zu fahren und über alle Möglichkeiten im Rahmen von ELektromobilität aufgeklärt werden! Das Elektroauto kann das konventionelle Verbrennungsfahrzeug nicht ersetzen, es ist eine ganz andere Form der Mobilität und wird seinen Platz in der zukünftigen Mobilität der Menschen finden und einnehmen. Die Million ist eine enorme Herausforderung, aber wieso nicht die Latte so hoch legen? eCar-Shring, Dienstwagen, Fuhrparks von Städtischen Unternehmen usw. alle die können Elektroautos ideal in Städten einsetzen. Dafür reichen Reichweite und Infrastruktur schon heute :) Optimismus und Wille zur Veränderung, darauf kommt es bei den Deutschen jetzt an. Amen ;)
Wenn es keinen Sprit mehr gibt nimmt der Staat deutlich weniger steuern ein.
Wo holt er die wieder rein? Vielleicht beim Strom?

Gruß
Butlerking

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