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Elektromobilitätsgesetz: Bundestag beschließt Vorfahrt für E-Autos
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Der Bundestag hat das Elektromobilitätsgesetz verabschiedet. Damit können Städte und Gemeinden nun E-Autos bevorzugen. Viele Großstädte haben jedoch bereits angekündigt, die Privilegien nicht einzuführen.

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spon-facebook-10000216344 06.03.2015, 10:30
1. die E-Mobils

erkennt man daran, daß die Fahrer wie gebannt auf die Reichweitenanzeige starren, besonders an extremen Wintertagen, wenn die Batterien schön durchgefroren sind. Und bevor so etwas flächendeckend über uns gestülpt wird, sollten die GutmenschBonzen erst mal für eine funktionierende Infrastuktur mit Ladesäulen alle 100 Meter mit einem Universalanschluss für alle Stromanbieter und Fahrzeuganbieter sorgen.

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Frank Zi. 06.03.2015, 10:31
2. Super Sache!

Super! Dann kann ich demnächst endlich mit meinem Porsche Panamera S E-Hybrid über die Busspur an den ganzen Umwelt vergiftenden Autos vorbeifahren!

Wurde auch Zeit endlich umweltfreundlichen Fahrzeugen Privilegien wie in England (Befreiung von Londoner Citymaut) oder Norwegen (Busspurbenutzung) zu gewähren.

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lattifix 06.03.2015, 10:32
3. Alles eine Preisfrage

Einen sehr gut ausgestatteten Benziner bekomme ich für 20k€ vom Asiaten um die Ecke.

Ein vergleichbares E-Mobil (die Reichweite würde mich nicht so stören) kostet gerne gleich mal 10.000 Euro mehr.

Mein KIA c'eed hat nach acht Jahren gerade mal 68.000 km runter und brauchte bis jetzt nur einmal neue Bremsen. Alleine bei diesem Alter hätte ein E-Mobil schon mal 'nen neuen Akku gebraucht - schließlich hätte ich das Teil trotz geringer Entladung und wider besseren Wissens abends an die Steckdose gehängt.

Mein Eindruck ist, dass die Hersteller entweder die Akku-technik noch nicht im Griff haben, oder ihnen Neuentwicklungen schlichtweg zu teuer sind.

Bleiakkus sind zu schwer und Li-Ionen teuer & "brandgefährlich".
Brennstoffzelle ist eine schöne Idee, aber hier sind Versorgung und Sicherheit auch ein Problem...

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krise0815 06.03.2015, 10:52
4. Wie wäre es damit,

erstmal zugeparkte Parkplätze für Elektroautos bevorzugt zu räumen ? Und an der Ladesäule aufzudrucken, was das kostet? Ich schlage 500 Euro vor.
Stattdessen ein Wischwaschi-Gesetz. Weltfremd.

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and_over 06.03.2015, 10:54
5. wieder mal

geistiger Dünnschiss aus Berlin.
Das einzig sinnvolle innerstäditsche Individualverkehrsmittel, wenn's über Fahrradentfernungen hinausgeht, ist und bleibt das motorisierte Zweirad. DAS sollte man mal fördern.

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alois.hingerl 06.03.2015, 11:01
6.

Zitat von Frank Zi.
Super! Dann kann ich demnächst endlich mit meinem Porsche Panamera S E-Hybrid über die Busspur an den ganzen Umwelt vergiftenden Autos vorbeifahren! Wurde auch Zeit endlich umweltfreundlichen Fahrzeugen Privilegien wie in England (Befreiung von Londoner Citymaut) oder Norwegen (Busspurbenutzung) zu gewähren.
natürlich, und zwar mit Vollgas, unter Nutzung der aller 416 PS, egal wo sie herkommen ....

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oteka 06.03.2015, 11:12
7.

Und der zigtausend kostende SUV, mit immensem Benzinverbrauch mit Alibi Elektromotor natürlich auch. Ja toll ... In Berlin denken die natürlich nicht weiter.

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erlachma 06.03.2015, 12:06
8. München

...hier wüsste ich gerade keine einzige Busspur, die man freigeben könnte. Es gibt schlicht so gut wie keine. Und auf dem Arbeitsweg Umwege zu fahren, nur um die paar Busspuren zu finden, ist natürlich Quatsch.

Zeitlich befristete Befreiung von Steuern wäre sicher ein Anreiz. Keine Umsatzsteuer auf den Kauf, KFZ-Steuer enfällt ja sowieso (zumindest bei reinen E-Autos), dazu noch keine Steuer auf den Strom. Kann sich ja nicht jeder einen Tesla leisten, wo der Strom schon inklusive ist.

Das teuerste für mich allerdings wäre der Umbau des Tiefgaragenplatzes.

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michael sh 06.03.2015, 12:09
9. Was wirklich helfen würde ...

Ich fahre seit 2005 E-Autos, bisher noch keines neu gekauft, weil einfach zu teuer.
Der Preis muss sich meiner Meinung nach selbst regulieren, ich bin kein Freund von festen Zuschüssen, wie z.B. 5.000,- € / Neukauf.
Viel wichtiger wäre eine deutschlandweit einheitliche Ladestruktur. Keine x-Anbieterverträge und Karten!

Lademöglichkeiten in jedem Ort, an jeder Raststätte, auf jedem Supermarktparkplatz.
Mind. Typ2 22kW, besser 43kW mit CCS gern auch Chademo.

Unternehmen, die eine Säule aufstellen, die dem entspricht sollten Zuschüsse bekommen, diese evtl. komplett absetzen können.
Dafür verpflichtend Preisdeckelung auf max. 100% des durchschnittlichen Strompreises pro kWh in DE.
Das würde Ladeinfrastrukturhersteller unterstützen, gleichzeitig das Netz vergrößern, Reichweitenangst verringern und E-Fahrern helfen.
So wird das neue Gesetz überhaupt keinen Effekt haben.

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