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Elektromobilitätsgesetz: Bundestag beschließt Vorfahrt für E-Autos
REUTERS

Der Bundestag hat das Elektromobilitätsgesetz verabschiedet. Damit können Städte und Gemeinden nun E-Autos bevorzugen. Viele Großstädte haben jedoch bereits angekündigt, die Privilegien nicht einzuführen.

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apfelmännchen 07.03.2015, 10:50
30.

Zitat von Erdgasfan
eine Subventionierung durch Bereitstellung von kostenlosem Strom (Wind, PV)wie in einigen anderen Ländern auch schon. Davon profitiert dann jeder der tatsächlich elektrisch fährt. Dazu ein flächendeckendes Netz und einheitliche Steckdosen.
Elektroautos haben eine viel zu geringe Reichweite und höhere Kilimeterkosten als ein konventionelles Auto.

Elektroautos werden in den meisten Fällen als Gadget von Bürgern mit höherem Einkommen gekauft. Sie stehen dann neben einem SUV oder einem Porsche in der Garage.

Im Sinne Umweltschutz hat damit ein ohnehin umstrittenes E-Auto (CO2-Bilanz schlechter als die eines Hybridfahrzeugs) überhaupt keinen Sinn.

Warum sollten diese Gadgets von der Allgemeinheit subventioniert werden?

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karl-felix 07.03.2015, 11:47
31. Bei

Zitat von spon-facebook-10000216344
erkennt man daran, daß die Fahrer wie gebannt auf die Reichweitenanzeige starren, besonders an extremen Wintertagen, wenn die Batterien schön durchgefroren sind. Und bevor so etwas flächendeckend über uns gestülpt wird, sollten die GutmenschBonzen erst mal für eine funktionierende Infrastuktur mit Ladesäulen alle 100 Meter mit einem Universalanschluss für alle Stromanbieter und Fahrzeuganbieter sorgen.
uns nicht. Da kommt der Postbote vorbei mit dem Daimler und man erkennt den daran, dass man ihn nicht hört.
Der hat mit dem Winterbetrieb kein Problem, der ärgert sich nur, wenn er mal den Verbrenner fahren muss weil der Kollege sich das E-Auto schnappte. Der sagt: Es macht deutlich mehr Spass mit dem E-Daimler als mit dem Verbrenner und er hat in seiner 7 Stunden Schicht noch nie ein Problem mit der Reichweite gehabt.
Er würde da schon gar nicht mehr draufschauen.


Kein Mensch bei uns in der Strasse vermisst den Gestank und den Krach des alten Daimler-Vito mit Verbrennungsmotor. Brauchen wir in unserem Wohngebiet nicht wirklich.

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Frank Zi. 07.03.2015, 11:47
32.

Zitat von AntiGravEinheit
@#2: Mit einem echten E-Auto ja. Aber nicht mit einem Panamera Hybrid. Das ist eben der Unterschied.
Doch natürlich.
Mit dem Porsche Panamera E-Hybrid brauch ich in London keine Congestion Charge bezahlen.
In London sind Autos komplett von der Citymaut befreit, wenn sie weniger als 75g CO2/km ausstossen.
Der Porsche stößt 71g CO2/km aus (auf dem Papier) und ist somit komplett von der Citymaut befreit.

http://www.london24.com/city-motoring/top_10_cars_to_beat_the_london_congestion_charge_1 _3285697

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Frank Zi. 07.03.2015, 12:03
33.

Zitat von matze2303
Und übrigens, mein nagelneues E-Auto hat 17.000 Euro gekostet, Navi, Standheizung, Smartphone Fernbedienung, etc, etc.
Und welches Wunder-E-Auto soll das sein?

Ein Kleinstwagen wie der Renault Zoe kostet ab 21700 Euro (plus wahnwitzige 49€ bis 162€ Batteriemiete im Monat (!), je nach Fahrleistung).

Ein Kleinstwagen wie der VW E-Up kostet 26900 Euro, dafür ohne Batteriemiete.

Günstigere Fahrzeuge, die als Auto halbwegs noch durchgehen und nicht als besserer Elektro-Rollstuhl konnte ich nicht finden.

Verraten sie also, welches nagelneue E-Auto 17k€ kostet?

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karl-felix 07.03.2015, 12:14
34. Nun

Zitat von apfelmännchen
Elektroautos haben eine viel zu geringe Reichweite und höhere Kilimeterkosten als ein konventionelles Auto.
Von Haustür zu Haustür Wohnung - Arbeitsplatz 18 km.

Einkäufe : Umkreis 10 km

Reichweite ist also das geringste Problem.
Alle 37 Kundendienstfahrzeuge meine Heizungsbauers bewegen sich in einem Umkreis von ca. 30 km .
Reichweite ist das geringste Problem .

Die hier machen es m.E. recht gut :
http://www.bsag.de/projekte.html

Mit dem Pedelec hin, E-Transporter ausleihen.

Reichweite ist das geringste Problem.

Viele Unternehmen , bei uns z.B. OBI bieten kostenloses " E-tanken " .

Wer Reichweite benötigt, fährt halt einen "Windgas-Audi."

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andros0813 07.03.2015, 18:17
35.

das kommt dabei heraus , wenn ein paar überbezahlte 'verkehrsonks' die köpfe zusammenstecken und dem volk gutmenschpolitik verordnen...jagt sie in die wüste, es lebe der grobstaub

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magpie1 08.03.2015, 11:10
36. ICH kann mir ein 100 000 Auto nicht leisten !!

Toll, jetzt fährt Herr Großkotz mit seinen Porsche Panamera S auf der Busspur an die Masse der blöden arbeitenden Bevölkerung vorbei. Wird auch endlch Zeit, das man sich vom Volk abheben kann.
Und die Steigbügelhalter von SPD, CDU und FTP helfen hier noch fleissig mit.

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Hosterdebakel 09.03.2015, 10:23
37. Wir haben

halt die ReGIERung, die wir verdienen.
Daher auch die Holzköpfe, welche die entsprechenden Gesetze durchwinken.
Zitat von Artikel
Norbert Barthle (CDU) betonte hingegen, in Norwegen habe man mit der Freigabe der Busspuren gute Erfahrungen gemacht.
Ein Land welches bei fast gleicher Fläche rund ein Fünfzehntel der Bevölkerungsdichte aufweist, und damit natürlich auch einen entsprechend geringeren Individualverkehr ist logischerweise dann ein passender Vergleich.
Dann vermisse ich immer noch die Feststellung darüber in wie weit der Strom der (zum Laden) aus der Steckdose kommt wirklich "grün" oder umweltfreundlich oder gar umweltneutral produziert wurde.
Weiterhin E-Autos in einem Land welches in der EU mit den Stromkosten für den Privatkunden an 2. Stelle der Teuersten liegt [(nur Dänemark führt noch vor uns), Link: http://www.kwh-preis.de/strompreis-dossier-teil-5-strompreise-im-europaeischen-vergleich] ist ja auch höchst peinlich. Auf der einen Seite wird dem "mündigen" Bürger eingeredet, dass "Stromfresser" wie Kaffeemaschinen, Staubsauger oder Glühlampen "böse" sind und deren Verbrauch reduziert werden soll/muss, andererseits soll der Stromverbrauch durch die höhere Nutzung und Verbreitung von E-Automobilen angekurbelt werden.
War das jetzt eine Idee der Stromlobby?

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Jan P. 09.03.2015, 18:46
38. E-Autos lohnen nur bei regelmäßiger Benutzung...

Fahre seit 4 Jahren oft mit dem E-Roller (Kreidler Hiker 45) zur Arbeit. Jährlich kommen so ca. 5000 Km zusammen. (Öko-Strom).
Den Renault Zoe fände ich recht ansehnlich und Kurz-strecken tauglich . Da ich aber nur noch max. 3000 Km im Jahr Auto fahre, lohnt das nicht. Ich habe jetzt schon alle Mühe meine Bordbatterie, mittels Solarzellen oder Ladegerät, auf Spannung zu halten. Wie soll das mit einem reinen E-Auto funktionieren?!
Fazit: Für Wenigfahrer sind E-Auto nichts...

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krise0815 10.03.2015, 07:09
39. Selbst da lohnt sich ein Blick

Zitat von Jan P.
Fahre seit 4 Jahren oft mit dem E-Roller (Kreidler Hiker 45) zur Arbeit. Jährlich kommen so ca. 5000 Km zusammen. (Öko-Strom). Den Renault Zoe fände ich recht ansehnlich und Kurz-strecken tauglich . Da ich aber nur noch max. 3000 Km im Jahr Auto fahre, lohnt das nicht. Ich habe jetzt schon alle Mühe meine Bordbatterie, mittels Solarzellen oder Ladegerät, auf Spannung zu halten. Wie soll das mit einem reinen E-Auto funktionieren?! Fazit: Für Wenigfahrer sind E-Auto nichts...
in die Vereinbarungen betreffend des Akkus. Beim Twizy
wären so um 50 Euro pro Monat Akkumiete zu zahlen.
Dafür fahre ich mit meinem Kleinwagen um 1000 km.
(Smart CDI). Vergleichbar sind die Kisten durchaus, nur habe ich den besseren Wetterschutz . 1000 km sind schnell zusammen, da muss der Arbeitsweg nicht lang sein. Macht 12.000 km per anno, und wenn im Vertrag 10.000 km frei sind, und darüber muss man zuzahlen,
rechnet sich das evt. nie. Kaufen würde ich den Akku auch nicht, das könnte teuer werden. Ein Blick ins Kleingedruckte ist Pflicht.

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