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Elektrostehroller: Worauf Sie beim E-Scooter-Kauf achten sollten
DPA

Deutschland ist bereit für die Rollerschwemme - die kleinen Elektroflitzer werden nun legal. Händler und Hersteller locken mit verschiedenen Modellen. Doch welches ist das richtige?

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fehleinschätzung 15.06.2019, 07:08
1. schweinerei

dann darf es aber nicht eng werden in der Bahn:
"er kann nach dem Zusammenfalten am mitgelieferten Tragegurt über die Schulter gehängt werden."

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konterspieler 15.06.2019, 08:19
2. Fussgänger, Radfahrer, Elektroroller ...

Das wichtigste Verkehrsmittel - und das umweltfreundlichste - in den Städten sind die Füsse auf denen Menschen laufen. Die Radfahrerlobby tut aber so als wären Fahrräder das Wichtigste. Also fahren viele Radfahrer auf den Fussgängerwegen und nehmen nur widerwillig Rücksicht auf Fussgänger oder gar nicht. Für Fussgänger ist das oftmals sehr gefährlich.
Jetzt kommt also Herr Scheuer und behauptet - auf Druck der Elektroroller-Lobby - die Roller seien wichtig für die "Verkehrswende". So, so. Und natürlich sollen die auf den Radwegen rollern...!
Doch das wird nicht passieren. Sie werden trotz Regeln da rollen, wo es für sie am bequemsten ist: auf den Gehwegen. Denn die Radwege sind viel zu schmal und meistens schon für die Radfahrer zu eng oder gar nicht vorhanden. Die Radfahrer werden die E-Roller bekämpfen, weil sie ein Hindernis auf den Radwegen sind und die E-Roller auf den Gehwegen herumsausen wie es ihnen passt. Und sie werden versuchen die Fussgänger aggressiv zu bekämpfen mit schlimmen Folgen eines täglichen Kleinkrieges für die Fussgänger.
Da Herr Scheuer aber nie zu Fuss geht weiss er das alles nicht und es interessiert ihn auch nicht sonderlich.
Die E-Roller-Hersteller interessieren die Fussgänger nicht: sie wollen ihre Teile verkaufen, am besten auch an alle Fussgänger, usw.
Also wer überwacht hier eigentlich das überhaupt noch die Regeln eingehalten werden? Polizei? Die ist schon seit vielen Jahren auf Radwegen nicht mehr zu sehen und passt auch nicht darauf auf, das Radfahrer ziemlich oft die Gehwege als ihrer persönliche Rennstrecke benutzen, usw. usf.
Auf Fussgängerwegen herrscht jetzt schon absolutes Wildwest, von Regeln und Gesetzeshütern keine Spur!
Welcher Politiker schert sich eigentlich noch um Fussgänger und um die Kinder, die ungefährdet auf Gehwegen herumlaufen sollten?
Da "Elektrofüsse" in absehbarer Zeit wohl nicht hergestellt werden, wird es Zeit, das Fussgänger eine absolut aggressive und massive Lobby auf die Beine stellen !

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soano 15.06.2019, 08:29
3. Zwei Überlegungen...

... noch vom Nicht-E-Roller:
- Ein Roller wird dreckig, so dass für den ÖPNV-Transport eine Tasche sinnvoll wäre
- Kleine Räder können in Sand abrupt stecken bleiben (Sturzgefahr)

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les2005 15.06.2019, 08:30
4. öpnv

Alles an diesen Elektrorollern ist widersinnig, insbesondere aber der Gedanke, dass sie das Auto auf dem Weg zur Arbeit ersetzen sollen.

Wer den Weg nur damit zurücklegen will, wird in der Regel mit Fahrrad oder meinetwegen Pedelec schneller und komfortabler unterwegs sein. Auf jeden Fall aber sicherer.

Wer damit den ÖPNV benutzt wird feststellen, dass die Dinger auch zusammengeklappt reichlich schwer und unhandlich sind. Und alle anderen - ich habe es gerade erst in New York erlebt, können sich darüber ärgern, dass man damit effektiv soviel Platz wie zwei Personen belegt, und zu allem Überdruss die dreckigen Räder dann anstehen. Und genau wie Raucher ihre Zigarette grundsätzlich so halten, dass der Rauch nicht ihnen, sondern anderen ins Gesicht steigt, halten Rollerfahrer den Roller natürlich so, dass sie selbst nicht dreckig werden. Und Ein-und Aussteigen mit dem sperrigen, unhandlichen Teilen im Gedränge des Berufsverkehrs - da werden wir alle noch viel Spaß haben dabei! Im Artikel steht zwar „gelegentlich“, aber propagiert wird es ja als tägliche Pendelmethode.

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gehdoch 15.06.2019, 08:44
5. Ich kann nur schmunzeln...

Ich nutze seit 10 Jahren mein Kickboard von Ciro.
Damit pendle ich zur Bahn und dann zur Arbeit und Abends zurück.
Tageskilometeeistung ca. 7Kilometer.
Das Teil ist unverwüstlich, wiegt knapp ueber 4 Kg, ist legal auf Fuss und Radwegen und schließlich sorgt es auch noch fuer Bewegung.
Viel Spaß mit den E-Scootern, ich bleibe bei meinem Kickboard.

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holy64 15.06.2019, 08:53
6. Jedes Fahrzeug hat seine Nische

aber um eine sinnvolle Ergänzung wäre die Anhebung von Zweirädern mit 45 ccm auf 60 kmh das Richtige, zu fahren auch mit Führerschein B. Hier Petition unterzeichnen,:
https://www.openpetition.de/petition/online/zulaessige-hoechstgeschwindigkeit-fuer-kleinkraftraeder-bis-50ccm-von-45-auf-59km-h

Macht mit, es muß einfach verschiedene sinnvolle Arten der Mobilität geben. Auch Abbau von Verkehrshindernissen gerade in den Städten gehört dazu.

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cervo 15.06.2019, 08:55
7. Noch ein Gerät mehr...

,,, das verhindert, dass man sich bewegt. Ich laufe auch nicht so gerne, aber das letztes Jahr gekaufte, gebrauchte S-Pedelec hat bewirkt, dass ich im Umkreis von 10km kein Auto mehr nutze.
Und dann noch zur Namensgebung der Leser:
Wie sollen nun, um präzise bei der Namensgebung zu sein, die vespaähnlichen E-Roller bezeichnet werden?
Das wird mein nächstes Gefährt für Orte im Umkreis von etwa 50km - 100km schnell und sichere Reichweite 100km. Der Jupiter.

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Gegen Zensur bei Spon 15.06.2019, 09:32
8.

Zitat von konterspieler
Das wichtigste Verkehrsmittel - und das umweltfreundlichste - in den Städten sind die Füsse auf denen Menschen laufen. Die Radfahrerlobby tut aber so als wären Fahrräder das Wichtigste.
Seit Jahrzehnten predigen die Belehrer und Apostel, dass man doch gefälligst....
Das Ende vom Lied ist der Wahnverkehr, wie wir diesen eben nun haben
Und jeder Fußgänger, jeder Bewohner, jeder Nutzer dieser Welt leidet unter diesem Wahnwitz

Aber: Sobald etwas kommt was dien jetzigen Istzustand ändern könnte kommen genau diese Moralapostel und stecken den eigenen (Horizont) Claim ab

Mal als Überlegung: Roller ersetzen 20% des Innenstadtnahverkehrs
Die Städte bekommen den nötigen Bevölkerungsdruck, diesen Nichtautoverkehrsmitteln endlich Platz zu verschaffen

Dann haben wir in einigen Jahren deutlich verkehrsberuhigtere Innenstädte, haben zudem ausreichend Platz für Roller/Räder/Fußgänger
Soweit kommts aber nicht, wenn alle den Claim abstecken

Nebenbei: es ist technisch längst machbar, E Scooter in gewünchten Zonen nur mit 5 kmh fahren zu lassen
Alles machbar
programmierbar

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maxi1710 15.06.2019, 09:48
9. Man sollte nur darauf achten sich keinen e Scooter zu kaufen !!!

Jeder der beabsichtigt sich einen e Scooter zu kaufen sollte mal 500 Meter auf verschiedenen Untergründen mit einem Micro Tretroller fahren. Dann werden geschätzte 90% keinen e Scooter mehr haben wollen. Weil, erstens reicht bei glattem Untergrund ein Tritt für 20m. Wozu dann ein Motor? Und zweitens macht das Fahren auf rauhem Untergrund überhaupt keinen Spaß und ist tendenziell gefährlich aufgrund der kleinen Räder.
Leute, kauft Euch für 90€ einen Kick Scooter (klingt auch total modern) und ihr tut was für Eure Fitness und habt später nur 90€ im Keller rumstehen. Und, der ist immer fahrbereit. Keine platten Reifen, kein leerer Akku.
Ihr werdet sehen wie selten man den Scooter braucht und nutzt. Die eigenen Füße tuns meistens auch (meine eigenen Erfahrungen).

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