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Elon Musks Hyperloop: Hamburg plant Container-Transport mit Schallgeschwindigkeit
Transpod

Hamburg plant ein Transportsystem, das Container mit 1200 Kilometern pro Stunde ins Umland transportiert. Die Hafengesellschaft setzt auf den von Tesla-Chef Musk erdachten Hyperloop - und einen baldigen Baubeginn.

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Der Name 15.11.2018, 16:43
1. Vakumm wird nicht zu erreichen sein...

Aber sehr nah dran. Allerdings siedet Wasser schon bei sehr niedrigen Temperaturen. Sollten Menschen damit transportiert werden sehe ich da ein Problem, ich glaube aber auch das die Verantwortlichen daran denken und sich Sicherheitssysteme ausdenken

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Richard.M 15.11.2018, 16:43
2. Hype-Loop - Gelverbrennen jetzt auch in Deutschland!

Oder vielleicht sollten die Herrschaften mal abwarten, bis irgendjemand einen Prototypen gebaut hat, der über Studentenpraktikum-Niveau hinausgeht und darlegt, wie die haarsträubenden technischen Probleme, die der Hyperloop so mit sich bringt (thermische Ausdehung, Aufrechterhaltung von riesigen Vakuen...) gelöst werden können? Wenigstens würden bei einer Frachtcontainer-Version keine Passagiere in den Tod geschickt....

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realist4 15.11.2018, 16:45
3. Baldiger Baubeginn?

Planen tut das bestimmt niemand, jemand fantasiert vielleicht darüber! Die Technologie besteht noch gar nicht und die zig-Milliarden liegen auch nicht einfach so rum.

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sailor60 15.11.2018, 16:46
4. Die Container raus aus dem Hafengebiet zu befördern ist eine gute Idee

das mit diesem Aufwand zu tun ist weit am Ziel vorbei. Mehrere Ringförmige Stetigförderer erreichen deutlich mehr zu wesentlich geringeren Kosten!

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Grünspahn 15.11.2018, 16:47
5.

Halten die Container die Kräfte beim beschleunigen und abbremsen überhaupt aus. Bisher erfolgt die Ladungssicherung innerhalb der Container so, dass die Ladung weder auf dem LKW noch bei schwerer See verrutschen kann. Bei der Beschleunigung auf Schallgeschwindigkeit und auch beim Bremsen müsste die Ladung ganz anders erfolgen. Hat dazu jemand Informationen?

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beliebig 15.11.2018, 16:51
6. Warum

müssen sich dann die Schiffe erst die Elbe bis nach Hamburg quäle?
Wenn schon Hyperloop, dann doch bitte direckt von der Nordseeküste.

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quaki 15.11.2018, 16:52
7. "Formel 1" wird für diesen Zweck nicht benötigt...

Ein unterirdisches autonomes Transportsystem ohne Vakuum zwischen den Städten würde ein Riesenerfolg werden und eine riesige Entlastung für den oberirdischen Verkehr werden. Eine Geschwindigkeit bis ca. 150 km/h würde hier völlig ausreichen, eher weniger...

Diese oberirdische Überschallversion wird richtig viel Geld und Ressourcen verschlingen und eine Vielzahl von Problemen haben: Dichtigkeit, An- und Auslaufstrecken, Kurvenprobleme ohne Ende, Kapazitätsbegrenzungen, Anforderungen aufgrund der Geschwindigkeit und des Vakuums, - unnötige Probleme aufgrund des Geschwindigkeitswahns...

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derhey 15.11.2018, 16:53
8. Man frägt sich dann schon

ob der Hafen dann noch am richtigen Ort ist. Erst die Elbe teuer ausbaggern und dann die Container auf den Hyperloop verladen. Super Idee. Sicher, bei Cuxhafen gibt es noch keine tolle Infrastruktur, aber auch die könnte geschaffen werden ohne vorher Geld fürs ständiger Ausbaggern rauswerfen.
Konkurrenzfähig gegenüber Rotterdam wird Hamburg so auf Dauer sowieso nicht.

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Tobur 15.11.2018, 16:59
9. Es war einmal der Transrapid...

Vor vielen Jahren gab es in Deutschland den Transrapid. Auch bei diesem gab es Überlegungen ihn für den Gütertransport einzusetzen, aber dann wollte niemand investieren und die Bürger prozestierten gegen die Strecken. Wer weiß was aus dem Transrapid geworden wäre, wenn man ihn nicht fallen gelassen, sondern die Zeit für Weiterentwicklung genutzt hätte.
Nun geht das Geld in die USA. Wer in Deutschland hätte sich auch an eine solche Technik noch wagen sollen, wenn er sieht wie es mit dem Transrapid lief? Oder auch nur mit dem Ausbau von Stromtrassen?

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