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Energiebilanz: CO2-Emissionen durch SUV steigen stärker als durch Luftfahrt und Schwe
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Ein SUV verbraucht mehr Sprit als ein vergleichbarer Pkw - wie viel mehr, zeigen nun Zahlen der Internationalen Energieagentur. So haben die Geländewagen einen enormen Anteil am weltweiten CO2-Anstieg.

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spon_2316845 17.10.2019, 14:20
90. Rechnen sollte man könne

Schön! Ein SUV hebelt 150 E-Cars aus. Äh... Warum? wel SUVs so viel CO2 Ausstossen, oder weil der Effekt durch das Elektroauto so gering ist. Oder die ersten 5 Jahre sogar kontraproduktiv, wenn man nicht Auto fährt wie blöd. Lasssen wir doch den Autor diese sinnlosen Artikels rechenen. Und geben ihm auch die Quizfrage auf, warum mehr Auto fahren mit E-Car gegenüber Diesel mehr CO2 einspart, also wenn man das E-Car zwar hat, aber doch so wenig wie möglich benutzt. Warum wäre es für solche Sparer besser, eine uralten Diesel zu fahen? ;-)

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Viking1957 17.10.2019, 14:23
91. Auch ein E-Auto sorgt im Normabetrieb für reichlich CO2

Ich will hier nicht die unsäglichen Umweltbelastungen für die Rohstoffbeschaffung zur Batterieherstellung anführen.
Ich komme soeben aus einem Kurzurlaub durch Deutschland mit einem Tesla Model 3. Gefahren wurde hauptsächlich an Sonntagen, an denen die regenerative Energie ihren größten Anteil an der Stromversorgung hat, konkret betrugen die Anteile 46% und 60% . Nimmt man für den Rest die Erzeugung aus fossilen Brennstoffen an, betrug der CO2-Ausstoss des E-Autos 175g/km. Wäre ich mit meinem modernen Diesel-Pkw gefahren und hätte für die halbe Strecke CO2-sparenden C.A.R.E. Diesel getankt, hätte der Ausstoß nur rd. 80g/km betragen. Während der CO2-Ausstoß des E-Autos immer noch bei 140g/km läge, wenn man den Atomstromanteil auch berücksichtigt.
An Wochentagen ist der CO2-Anteil von E-Autos deutlich höher, weil der Anteil regenerativer Energie an der Gesamtstromerzeugung meist geringer ist.
Es grenzt an Volksverdummung, dass man uns die E-Autos mit null-Emission verkauft!

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Indiana.Jones 17.10.2019, 14:24
92.

Zitat von Tom2030
....verkauft werden können, werden E-Autos mit Milliarden subventioniert und sie gehen jeweils als 2 PKW mit null Verbrauch in den Flottenverbrauch ein. Dazu die Milchmädchenrechnungen mit Hybrid-Fahrzeugen, deren vollkommen praxisfremder Verbrauch ebenfalls doppelt in die Flottenverbräuche eingeht. So haben die Hersteller genügend Spielraum, um massenhaft 2,5-Tonner Straßenpanzer abzusetzen, ohne dass ihr offizieller Flottenverbrauch ins astronomische steigt. Und die nächsten kaufen sich dann 3,5-Tonner, um im Krieg auf der Straße zu den Überlebenden zu gehören.
Von welchen Autos reden Sie? Selbst VW Tourag, Porsche Cayenne oder Volvo XC90 wiegen unter 2,5 Tonnen. Und die verkaufen sich in relativ homöopathischen Zahlen.

Also noch einmal: welche 2,5 Tonner werden massenhaft abgesetzt?

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regiles 17.10.2019, 14:24
93. Naturgesetz halt

Energie ist gleich Masse mal Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat.

Nun wiegt so ein SUV deutlich mehr als ein herkömmliches Auto. Den Rest kann man sich einfach ausrechnen.

Wenn zwei Autos gleich motorisiert sind, verbraucht der SUV im Vergleich zu einem herkömmlichen PKW, bei gleicher Geschwindigkeit, ganz nach Naturgesetz, mehr Energie, sprich Sprit. Isso, bleibt so.

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DasBuh 17.10.2019, 14:25
94. Kein Problem

Da ein SUV ja erst ab Hummer beginnt dürfte jegliche Diskussion dazu ja höchstens 1.000 Personen in Deutschland betreffen.
Insofern bitte wieder weitergehen, der Artikel ist nichts als heiße Luft (mit viel für das Leben dringend notwendigem CO2).

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Freier.Buerger 17.10.2019, 14:26
95.

Zitat von udo l
würde mich mal eine Erhebung wirklich interessieren, wieviele Fahrzeuge sind für den wirklichen Bedarf zu groß, zu leistungsstark und las but not least zu teuer. Letzteres scheint mir gar nicht mal so selten zu sein, es wird doch mittlerweile auf einiges verzichtet um sich ein größeres Fahrzeugmodell zuzulegen. Um wieviel würde sich wohl die Lebensqualität verbessern, mehr Zeit für die Familie, mehr Freizeit etc. wenn die Kosten für das Auto auf das wirklich notwendige begrenzt blieben. Ich glaube ich werde dies nie verstehen.
Was ist den der WIRKLICHE Bedarf? Und wer entscheidet über den wirklichen Bedarf? Gehe vor dem Autokauf zur Bedarfsermittlungskommission?
Achso, ich bin mit 4 Personen in der Platte auf 60qm groß geworden. Ich werde nie verstehen, wieso Leute anders wohnen wollen.

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mein-windows 17.10.2019, 14:27
96.

Was für ein fürchterlicher populistischer Artikel. Könnte man sich stattdessen nicht lieber einmal mit dem Begriff „SUV“ auseinandersetzen? Ja? Erstens: Nein, es ist kein GELÄNDEWAGEN. Ist das so schwer zu verstehen? Wahrscheinlich nicht, es ist nur bequemer und generiert mehr Klicks, wenn man in den Chor der SUV-Hasser einstimmt. SUV ist ein Marketingbegriff und keine Fahrzeuggattung. Und was soll bitte die Behauptung, dass ein SUV mehr verbraucht als ein vergleichbares Auto? Mit was wird da verglichen? Jetzt vergleiche ich einmal. Mein „SUV“ verbraucht unter 7l/100km. Mein Vorgängerauto, ein Opel Corsa hat zwar wenig, aber trotzdem mehr verbraucht. Und jetzt?

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morpheus175 17.10.2019, 14:28
97. SUV ist nicht gleich SUV ...

Fahrzeuge wie ein Ford Kuga , ein Dacia Duster oder vergleichbare zeigen, dass SUVs nicht astronomisch viel verbrauchen müssen. Es geht also weniger um die Klasse. Am schlimmsten sind allerdings die omnipräsenten Protz-SUVs. Jaja - nun bekomme ich gleich wieder die "Neid"-Keule um die Ohren gehauen, aber nein - Neid ist hier definitiv kein Faktor. Jene, die ich Protz-SUVs genannt habe, also Fahrzeuge im Kaliber eines Audi Q7, eines Mercedes GLx (x ist stellvertretend für alles, was nach dem GL folgt) oder vergleichbarer Panzer stellen jedoch ein wirklich wachsendes Problem dar. Zum einen sind diese Fahrzeuge meist noch einmal deutlich größer und schwerer als die eingangs erwähnten "jedermann"-SUVs, zum anderen sind diese oft auch mit abartig überdimensionierten Motoren bestückt. Natürlich verbrauchen auch diese Schiffe auf dem Prüfstand "verhältnismäßig wenig", aber der Alltag sieht anders aus. Und da sehe ich die Schuld auch nicht bei den Herstellern, denn ich schaffe es erstaunlich oft, mit den Fahrzeugen die ich bewege, nah an die Herstellerangaben heran zu kommen. Die meisten Leute fahren jedoch völlig uneffektiv und verbrauchsschädlich und gerade diese dicken Kisten werden oft völlig unwirtschaftlich bewegt. Schnittverbräuche jenseits der 15-20 Liter pro 100km sind keine Seltenheit. "Aber die gibt es ja mittlerweile auch als Plug-In-Hyprid!!!". Diese Aussage führt nun alles ad absurdum. Ich ärgere mich regelmäßig, wenn ich z.B. nen GLS mit einem nachgestellten E auf dem Nummernschild sehe. Alles hat einen grünen und ökologischen Anstrich, aber wenn die Kiste an mit vorbeibrettert, hört man barbarisch den dicken V8 brüllen. Diese Fahrzeuge stellen halt auch eine signifikante Masse auf unseren Straßen dar. Ich rege mich ja auch nicht über Supersportwagen auf, die es teilweise auf Verbräuche bis zu 1 Liter pro km schaffen, denn die sind allenfalls in homöopathischen Dosen auf unseren Straßen vertreten. Hier geht es um echte Massenprodukte.

Also SUVs generell bestrafen? Quatsch - auch da erwischt man wieder in erster Linie jene, die gar nicht das Problem sind. Aber ganz klare Grenzen im Hinblick auf Abmessungen und vor allem auch Leistung halte ich hier für notwendig. Und bitte keine Lösung wie verbrauchsabhängige Abgaben. Wir haben mehr als genug Mitbürger, die sich das leisten können, entweder weil sie es dermaßen dicke haben, oder weil die Firma für alles aufkommt. Den Ausstoß senkt man nicht mit Gebühren. Wieso aber nicht z.B. die Gesamtleistung auf 250PS begrenzen? Und wer meint, einen großen Panzer fahren zu müssen, muss eben auf die sportlichen Fahrleistungen eines 600PS-Monsters verzichten.

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U.Meyer 17.10.2019, 14:28
98. Sehr gute Idee!

Zitat von r.pfeilsticker
So einfach ist das, dann stoßen sie nicht mehr CO2 als normale PKW bei normalem Tempo aus...
Das ist endlich eine wirklich gute Idee und so etwas wie eine Geschwindigkeitsbegrenzung 40/80/120 (drei Schilder hinten am schönen SUV-Heck) könnte man sofort für SUV durchsetzen. Das wäre zudem ein Beitrag zur Sicherheit, denn SUV's sind durchweg schwerer als normale PKW's.

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selbständigdenkender 17.10.2019, 14:28
99. E-Autos gleich Leichtgewichte???

Zitat von Tom2030
....verkauft werden können, werden E-Autos mit Milliarden subventioniert und sie gehen jeweils als 2 PKW mit null Verbrauch in den Flottenverbrauch ein. Dazu die Milchmädchenrechnungen mit Hybrid-Fahrzeugen, deren vollkommen praxisfremder Verbrauch ebenfalls doppelt in die Flottenverbräuche eingeht. So haben die Hersteller genügend Spielraum, um massenhaft 2,5-Tonner Straßenpanzer abzusetzen, ohne dass ihr offizieller Flottenverbrauch ins astronomische steigt. Und die nächsten kaufen sich dann 3,5-Tonner, um im Krieg auf der Straße zu den Überlebenden zu gehören.
Apropos Strassenpanzer, ein Tesla S wiegt auch 2.108 kg leer.
Sie reden wie ein Kutscher Anfang der 1900er als die ersten Automobile auf den Straßen erschienen. Also besser sachlich bleiben und Fakten nennen.

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