Forum: Auto
Entscheidung des KBA: Mercedes feiert Etappensieg im Kältemittelstreit
Delphi

Mit einem Kniff hat Mercedes einen Teilerfolg im Kältemittelstreit mit der EU errungen. Der Autohersteller erhielt vom Kraftfahrtbundesamt nachträglich eine geänderte Fahrzeugzulassung für drei Modelle und darf damit weiterhin die Substanz R134a in die Klimaanlagen füllen. Brüssel reagiert empört.

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west120 28.06.2013, 21:13
30. Man könnte auch sagen

solange der ClubMed es sich gut gehen lässt und dt. Steuerzahler die dann per Rettungsschirm retten müssen, kann MB auch das alte Kältemittel benutzen.
GR und all die anderen haben auch mächtig geschummelt und dadurch den Euro in seiner Existens bedroht, das ist weit schlimmer, als wenn ein Autohersteller an anderes Kältemittel einsetzt das wenn man es genau betrachtet nur geringe Auswirkungen hat und die EuroZone an sich nicht gefährdet.

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Harry Callahan 28.06.2013, 21:24
31. Kann so einfach sein...

Ich verstehe nicht, warum der Sachverhalt so schwierig sein soll. Wenn man das Zeug in eine Flamme einleitet und es brennt, dann wird es schon Unfälle geben, in denen das dann auch passiert. Somit werden Menschen zu schaden kommen und das ganze für einen rein symbolischen Wert.

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BEASTIEPENDENT 29.06.2013, 03:31
32.

Zitat von schmiergelsiepen
Eine Klage aus Amerika kann Mercedes gelassen entgegen sehen. Denn Amerika sind die groessten Umweltsuender.
Dürfen Du genau. Was??

Welches Sprach Du sprech? Ich nix verstehn.

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snafu-d 29.06.2013, 05:04
33.

Zitat von sysop
Mit einem Kniff hat Mercedes einen Teilerfolg im Kältemittelstreit mit der EU errungen. Der Autohersteller erhielt vom Kraftfahrtbundesamt nachträglich eine geänderte Fahrzeugzulassung für drei Modelle und darf damit weiterhin die Substanz R134a in die Klimaanlagen füllen. Brüssel reagiert empört.
Wir wollen nicht von Brüssel regiert werden.

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roberts. 29.06.2013, 08:09
34. R 134a wird in der Kältetechnik weiterhin verwendet

und unterliegt keinerlei Verbot.
Regelmässige Leckageprüfungen und Wartungen der Komponenten verringern das Risiko, dass das Kältemittel in die Atmosphäre entweicht.

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krick 29.06.2013, 08:54
35. Soso

Brüssel reagiert also "empört". Zu sonderlich mehr dürften die Phrasendrescher und Monsanto-Lobbyisten ohnehin nicht in der Lage sein. Aber irgendein Lebenszeichen muss man ja abgeben, sonst heißt es noch, die Bezüge als EU-Strafversetzter seien zu hoch.

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Baustellenliebhaber 29.06.2013, 09:07
36. Nix Korruption.....

Wenn es die Möglichkeit gibt und Mercedes sie nutzt um diesen brüsseler Schwachsinn zu umgehen, dann ist das völlig korrekt. Dieses Kältemittel ist zu gefährlich, das haben diverse Tests bereits bewiesen und wenn Brüssel sich dagegen stellt muss man für die Sicherheit der Autofahrer diesen Weg gehen. Würden die Bürokraten in Brüssel man genau forschen und hinsehen, dann wüssten Sie das sie mit diesem Zeug mächtig Mist gemacht haben.

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Benjowi 29.06.2013, 09:20
37. Das kann auch daneben gehen.

Das ist allerdings auch ein Trick, der auf der Marketingschiene gründlich daneben gehen kann. Es gibt sicherlich Kunden, die kein "altes" Auto im neuen Kleid mögen......Vor allem nicht, wenn sich der Hersteller diesen Umstand auch noch amtlich bescheinigen lässt.

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maga80 29.06.2013, 11:09
38. Das neue Mittel sei sicher! Jetzt wird das Gegenteil behauptet:

An VDA:
Anfragetext: ...

angesichts der schrecklichen Unfallbilder von der A19 bei Kavelstorf vom gestrigen Tage mit vielen verkeilten, ausgebrannten Fahrzeugen stelle ich mir die Frage, ob solch ein Unfallgeschehen zukünftig mit dem Kältemittel R-1234yf nicht noch viel schlimmer geendet hätte?
Wird der VDA die Einführung dieses hochentzündlichen Kältemittels mit Blick auf die Sicherheit von eingeklemmten Insassen und herbeieilenden Helfern weiterhin unterstützen?

Herr Ramsauer hatte gestern im Zusammenhang mit dem Unfall gesagt:
\"Das zeigt, selbst bei höchsten Anstrengungen bei der Verkehrssicherheit werden durch solche extremen Naturgewalten Grenzen gesetzt.\"

Wenn das neue Kältemittel zukünftig eingesetzt werden sollte, kann man dann noch davon sprechen, dass man nach derzeitigem Wissensstand alles für die Verkehrssicherheit im Vorfeld getan hat?

vom VDA:
15.04.2011

vielen Dank für Ihre Anfrage. Das neue Kältemittel ist Dank der eingebauten Schutzsysteme im Betrieb - auch bei Unfällen und auch im Brandfall - genau so sicher wie das bestehende. Ihre Frage ist trotzdem richtig und berechtigt. Es ist Aufgabe der Automobilindustrie (aber nicht nur der deutschen, sondern weltweit), dafür Sorge zu tragen, dass die bereits getesteten Schutzsysteme, die die Gefährdung von Insassen verhindern sollen, auch funktionieren. Davon ist aber auszugehen - ähnlich wie Gurtstraffer, Airbags, ESP, ABS oder Sicherungen gegen eine Tankexplosion ebenfalls ihre Leistungsfähigkeit bereits täglich unter Beweis stellen.

Ganz unabhängig vom Automobil wird es jedoch die gerade von vielen Bundesbürgern gewünschte endgültige, absolute Sicherheit in allen Lebenslagen vor allen potenziellen Gefahren leider wohl nie ganz geben. Für Sie ... der Hinweis, dass die Lebenserwartung in Deutschland und weltweit trotz aller Risiken noch nie so hoch war wie heute - sicher auch eine Leistung der modernen Medizin.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr VDA-Team

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maga80 29.06.2013, 11:10
39. Das neue Mittel sei sicher! Jetzt wird das Gegenteil behauptet:

An BMVBS:
Betreff: Unfall A19, 08.04.2011; Kältemittel R-1234yf
Nachricht: Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

angesichts der schrecklichen Unfallbilder von der A19 bei Kavelstorf vom gestrigen Tage mit vielen verkeilten, ausgebrannten Fahrzeugen stelle ich mir die Frage, ob solch ein Unfallgeschehen zukünftig mit dem Kältemittel R-1234yf nicht noch viel schlimmer geendet hätte?
Wird das BMVBS die Einführung dieses hochentzündlichen Kältemittels mit Blick auf die Sicherheit von eingeklemmten Insassen und herbeieilenden Helfern weiterhin unterstützen?
Herr Ramsauer hatte gestern im Zusammenhang mit dem Unfall gesagt:
"Das zeigt, selbst bei höchsten Anstrengungen bei der Verkehrssicherheit werden durch solche extremen Naturgewalten Grenzen gesetzt"
Wenn das neue Kältemittel zukünftig eingesetzt werden sollte, kann man dann noch davon sprechen, dass man nach derzeitigem Wissensstand alles für die Verkehrssicherheit im Vorfeld getan hat?

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