Forum: Auto
Erfolg der Lastwagen-Lobby: EU-Verkehrsminister verbieten sichere Lkw-Kabinen
Scania

Hunderte Unfalltote könnten vermieden werden, wenn die EU endlich die Modernisierung der Fahrerhäuser beschließen würden. Aber die Mitgliedstaaten schieben die Reform auf die lange Bank. Dahinter stecken fragwürdige Interessen.

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Holledauer 10.06.2014, 15:20
10. Nun, das zeigt zumindest die

Wenn die Kommission, gebildet von den Regierungen der Mitgliedstaaten, einen Vorschlag oder Beschluss des EU-Parlaments einfach vom Tisch wischen.
Ich gratuliere den Regierungen: Wieder einmal die Berechtigung des EU-Parlaments als Versorgungssicherheit abgeschobener Politiker augenscheinlich vorgeführt.
Mir werden die Briten immer sympathischer, welche diese EU-Bevormunding nicht mehr wollen.
Und liebe EU-Bürokraten: Spart Euch die Ausgaben für die Wahlen zum EU-Parlament. Wenn Ihr so weitermacht, geht sowieso bald keiner mehr hin.
Und die paar Unverdrossenen kann man per Briefwahl oder Losentscheid abfertigen!
Im übrigen ist die Entscheidung der Kommission eine Sauerei, denn sie kennen offensichtlich die modernen Sklaven noch nicht: Das sind u.a. die LKW-Fahrer auf Europas Straßen. Und deren Komfort und Sicherheit ist doch vollkommen schnuppe, solange die Unternehmergewinne stimmen!

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50penny 10.06.2014, 15:20
11.

Könnte Deutschland nicht einfach separat die neuen Kabinen einführen und die alten für verkehrsuntauglich erklären? Für die europäischen Fernhändler, die dann noch auf die alten Kabinen setzen, wird es damit praktisch zum Zwang, diese neuen anzuschaffen, denn ich glaubenicht dass jemand über Österreich nach Polen fahren will.

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HankTheVoice 10.06.2014, 15:20
12. Lobbyismus ist mit Bestechung gleichzusetzten

Lobbyismus ist ein Feind der Demokratie und widerspricht der Verfassung. Jeder Bürger hat eine Stimme um seine Volksvertreter zu wählen.
Zusätzliche Einflußnahme sollte als demokratiefeindlich unter Strafe gestellt werden. (Ähnlich wie Bestechung)

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egal 10.06.2014, 15:20
13. Man könnte ja noch verstehen

dass es nicht bis 2022 verpflichtend sein soll, wenn Volvo et al. es nicht so schnell auf die Kette bekommen. Aber es bis 2022 zu VERBIETEN ist schlicht geisteskrank. Dafür gibt es doch den Wettbewerb. Dann könnte MAN die Dinger halt früher bauen und die Spritsparer würden sich besser verkaufen und Druck auf die anderen ausüben. Es ist so als hätte man den einbau von Airbags verboten, weil einige dies nicht schnell genug umsetzen könnten. Da könnte man mal wieder im Schwall k.....

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jaslued 10.06.2014, 15:22
14. Macht ohne Rechenschaft: Der globale Lobbyismus

"... Wer regiert heute?...ist es keine sonderlich neue Erkenntnis, dass Regierungen seit jeher im Sinne bestimmter Klasseninteressen gehandelt haben. Etwas ganz anderes aber ist es, diesen Interessengruppen zu gestatten, die Gesetze selbst zu schreiben und die Politik direkt in die Hand zu nehmen – die Haushalts-, Steuer-, Arbeitsmarkt-, Sozial- und Umweltpolitik eingeschlossen – und sich so an die Stelle der gewählten Parlamentarier und öffentlichen Bediensteten zu setzen. Und es ist gleichfalls etwas durchaus anderes zuzulassen, dass Privatunternehmen vorsätzlich täuschen und Lügen verbreiten können und so das Recht der Öffentlichkeit auf Wahrheit aushöhlen. ..."
https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2014/juni/macht-ohne-rechenschaft-der-globale-lobbyismus

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vantast64 10.06.2014, 15:23
15. Die Automafia hat wieder gesiegt,

diese Leute muß man immer zum Jagen tragen. Menschenleben sind ihnen egal,nur der Profit zählt. Und die eu-Bürokratie ist auch nicht besser. Wenn es nach diesen "Fachleuten" ginge, hätten wir heute noch keinen Katalysator.

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z_beeblebrox 10.06.2014, 15:23
16. Sichere Lkw-Kabinen ?

Gut und schön, aber ...
tausend mal besser wäre endlich ein absolutes Überholverbot auf BABs, eine elektronische Begrenzung der Spitzengeschwindigkeit auf tatsächliche maximal 80 km/h sowie endlich ein Datenaustausch zwischen allen Fernlast-LKWs, um mittels elektron. Assistenzsysteme die Abstände zw. den LKWs zu kontrollieren und letztendlich Sprit sparen zu können.

Eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit von 90 auf 80 km/h lässt nämlich die Gefahr eines Unfalles mit Todesfolge um 40 % reduzieren und den Spritverbrauch um immerhin 10 % senken.

Ein umfassendes "Platooning" (elektronische Kolonnenfahrt) lässt den Kraftstoffverbrauch nochmals um 10 % senken, vom zusätzlich erheblichen Sicherheitsgewinn (Abstände werden von den Brummifahrern eh kaum eingehalten) ganz zu schweigen.

Also liebe EU, statt die Bananenkrümmung mikrometergenau vorzugeben, mal solche Sachen durchsetzen.

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Transportkosten heutzutage vieeel zu gering sind, sonst würde nicht jeder Mist durch die Gegend gekarrt und / oder geshippert werden.

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sabaidii 10.06.2014, 15:25
17. Auf die lange Bank

Das wird noch ewig dauern wenn man bedenkt daß es selbst bei einer Erlaubnis ab 2022 dann nochmal 10 Jahre dauert bis die neuen Modelle tatsächlich die Mehrzahl der rollenden LKW darstellen weil die wenigsten Speditionen sich ständig neue Zugmaschinen anschaffen, von den tausenden Uralt-LKW aus dem Osten mal ganz zu schweigen die munter jeden Tag über unsere Straßen rollen nur weil es billiger ist.

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NeueGedanken 10.06.2014, 15:26
18. Deutsche Hersteller nicht viel besser

War genauso bei den CO2 Grenzwerten, die von der deutschen Autolobby verhindert wurden. Es muss etwas gegen diesen Lobbyismus unternommen werden, der das Wohl weniger über dem Wohl Aller stellt.

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Holledauer 10.06.2014, 15:27
19. Da die EU-Verkehrsminister diese Kabinen sogar verbieten,

Zitat von hobbyleser
Es ist nicht "Brüssel" oder die "EU", sondern es sind die machthungrigen Staatschefs, die unsere Sicherheit an die Lobbyisten verschachern. Wäre das EP dafür verantwortlich, würde die Welt ein Stückchen anders aussehen. Zumindest wäre sie transparenter und jeder Bürger könnte seinen Abgeorndeten zur Rede stellen. Aber ich bin mir sicher, dass die EU-Basher hier auch alles gegen die EU umdeuten werden.
wen bitteschön, sollte man dann verantwortlich machen als die EU? Dieser traurige Verein dient doch insbesondere den Unternehmern, das haben aber die meisten vom "Stimmvieh" noch nicht bemerkt, welches brav und unbedarft zu dem EU-Parlamentswahlzirkus marschiert.
Wenn dieser Verordnungsvorschlag lasch formuliert war, was ja möglich ist, so hätte man im Sinne der LKW-Fahrer und der übrigen Verkehrsteilnehmer eine Expertenkommission einsetzen können, welche aus den bestehenden Vorschlägen die besten durchleuchten und dann eben zusammengefasst zur Norm macht.

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