Forum: Auto
Erfolg der Lastwagen-Lobby: EU-Verkehrsminister verbieten sichere Lkw-Kabinen
Scania

Hunderte Unfalltote könnten vermieden werden, wenn die EU endlich die Modernisierung der Fahrerhäuser beschließen würden. Aber die Mitgliedstaaten schieben die Reform auf die lange Bank. Dahinter stecken fragwürdige Interessen.

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stahlhirn 10.06.2014, 23:51
220. Aufhören zu jammern, es geht nur um Menschen.

Wenn das höhere Ziel Klimaschutz tangiert wäre, dann ja dann wäre längs ein Fahrverbot für die Standard LKW erlassen worden, mindestens jedoch wäre eine Strafsteuer auf die transportierten Waren eingeführt worden. Aber Menschenleben? Einen ergonoimischen Arbeitsplatz??? Manchesmal beschleicht einem das Gefühl die EU-Granden hielten die europäische Bevölkerungsmasse für doofes Gewürm, welches einem die tollen Lobbyverdienste nicht gönnt. Um es mitr den Worten eines ehemaligen BW-Minprä zu sagen: if juh dount häff ännie Ahnung kiep juhr mous schatt.

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medwediza 11.06.2014, 00:11
221. Und Scania?

Zitat von knowit
und seiner Tochter Renault Trucks darum zu vermeiden, daß sie von ihren Wettbewerbern, die die neuen Kabinen schneller umsetzen können (und wohl auch finanziell potenter sind), völlig abgehängt werden. Und die Politik dieser Länder will mal wieder die eigene Industrie protegieren. Ganz in der guten alten französischen Tradition: protektionistischer Markteingriff statt fortschrittförderndem freien Wettbewerb. Wenn man sich allerdings nur noch so über Wasser hslten kann, wird's bedenklich.
Scania ist ein deutsches Unternehmen - und hat sich auch gegen die neue Verordnung gestemmt (steht im Bericht). Daher könnte man zu Ihrem Kommentar sagen: nach guter deutscher Tradition haben immer die anderen Schuld.

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Hermes75 11.06.2014, 00:33
222.

Zitat von RandomName
Hier zeigen sich ganz deutlich die gravierenden Nachteile der Zentralisierung. Warum kann Deutschland nicht einfach alleine die neuen LKWs einführen bzw. zulassen? Aufgrund seiner Lage als Transitland dürfte das dazu führen das sehr viele Länder des Umlandes dies früher oder später auch tun werden. Die Schweden können ja wenn sie wollen noch weitere 50 jahre in ihren alten Kisten rumfahren...
Die heutige Bauform der Frontlenker ist ursprünglich durch ein deutsches Gesetz entstanden. Das Gesetz begrenzte die maximal zulässige Länge von LKW und die Form der Führerhäuser ergab sich durch den Versuch auf der vorgegeben Länge möglichst viel Ladefläche unterzubringen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Frontlenker

Ob die Langhauber-Bauform wirklich Vorteile für die Verkehrssicherheit bringt lasse ich mal dahingestellt. Wenn ein LKW auf einen PKW auffährt ist es ziemlich egal wie der LKW gebaut ist, der PKW ist schlicht Matsch wegen des großen Massenunterschieds.

Um zur Langhauber-Bauform zurückzukehren müsste die zulässige Länge der LKW verlängert werden. Ich bin sicher, dann würde die Überschrift hier lautet: "EU läßt Monster-LKW zu" und schon würden sich ebenfalls alle über die EU empören - siehe den Streit um die Mega-Liner.

Deutschland kann auch nicht einfach im Alleingang bestimmen welche Fahrzeuge hier fahren dürfen und welche nicht. Würde das jedes Land in der EU machen hätten wir halb das größte Chaos. Dann müssten sie bei der Fahrt nach Frankreich gelbe Scheinwerfer nachrüsten und in Großbritannien gleich auf Rechtslenker umbauen...

Nein, es macht schon Sinn einheitliche Zulassungsvorschriften für Fahrzeuge zu haben. Das einzige was an diesem Fall ärgerlich ist, ist der Umstand, dass hier massiv wirtschaftliche Interessen einzelner Unternehmen die Regelungen beeinflussen, statt sachlicher Überlegungen. Allerdings ist das nicht neu. Das Gesetz welches die Länge der LKW in Deutschland begrenzte, hatte eigentlich das Ziel dem damaligen Staatbetrieb Bahn einen Vorteil beim Frachtverkehr zu verschaffen.
http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...-a-855319.html

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hd1954 11.06.2014, 02:23
223. Klage prüfen!

Man sollte Hinterbliebenen von Unfallopfern nahelegen gegen die verantwortlichen Politiker und Lobbyisten strafrechtliche Schritte zu prüfen. Es sollten sich Anwälte finden lassen, die die Klagen vorbereiten können

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aufachse 11.06.2014, 02:47
224. Auflieger

Ja gut, wenn sie dann die Zugmaschine verlaengern, aber im Gegenzug den Auflieger verkuerzen wollen, um die Gesamtlaenge beizubehalten zu koennen, dann wuerden viele im Verkehr stehenden Aufliger / Anhaenger einfach auf Schlag ungeeignet werden. Das wuerde also Unmengen an Investitionen auffressen. Die Gesamtlaenge muss erhoeht werden. Diese in Europa ueblichen Cabovers sind sehr gefaehrlich, weil sie beim Aufprall die Beine/Knie einquetschen. Beim Longnose braucht man im uebrigen nicht die ganze Kabine ueberzuklappen, um an den Motor zu gelangen. Und direkt ueber der Vorderachse zu sitzen, wie beim Cabover ist ausserdem eine sehr unguestige Loesung fuer die Gesundheit der Wirbelsaeule. Ich glaube aber auch, dass Europas Strassen fuer amerikanische Lkw's ein Problem darstellen. Und dann wird man zudem Probleme mit den kurzen docks bei vielen Warenhaeusern bekommen. Es wuerde anstaendig Geld kosten, aber die Fahrer wuerden sich freuen ueber mehr Komfort. Keine Frage.

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hangul 11.06.2014, 02:54
225. Die Briten

schaffens vielleicht dieses EU Organ aufzulösen. Das ist mal wieder Lobbyismus und Korruption wie es in Buche steht. Alles im Namen der Gier der Geschäftemacher.

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JeeperWH 11.06.2014, 03:25
226.

Zitat von z_beeblebrox
Gut und schön, aber ... tausend mal besser wäre endlich ein absolutes Überholverbot auf BABs, eine elektronische Begrenzung der Spitzengeschwindigkeit auf tatsächliche maximal 80 km/h sowie endlich ein Datenaustausch zwischen allen Fernlast-LKWs, um mittels elektron. Assistenzsysteme die Abstände zw. den LKWs zu kontrollieren und letztendlich Sprit sparen zu können. Eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit von 90 auf 80 km/h lässt nämlich die Gefahr eines Unfalles mit Todesfolge um 40 % reduzieren und den Spritverbrauch um immerhin 10 % senken.
Das 80-km/h-Limit für LKW ist inziwschen völlig ÜBRHOLT. In den USA und Kanada fahren Trucks lockerflockige 110-130, je nachdem was erlaubt ist. Da wird auch nicht auf 40 Tonnen begrenzt, sondern drangehangen, was die Maschine schleppen kann.

Nur Europa schleicht noch mit angezogener Handbremse mit jämmerlichen 40 Tonnen über die Autobahnen und ersäuft in Verbotsbürokratie ... Deswegen heißt es ja auch "alte Welt".

Aber Hauptsache, die Krümmung von Bananen ist genormt ...

Wenn man Autos bauen kann, die problemlos 250 und mehr rennen, wird man doch wohl LKW hinkriegen, die ihre 120 km/h laufen.

Dieses dämliche Gesülze von wegen "langsamer ist besser" ... Ist klar ... Deswegen lassen sich auch PKW-Fahrer auf Landstraßen dauernd zu gefährlichen Überholmanövern verleiten, wenn die LKW mit 60 vor ihnen herkriechen.

Wr langsam fahren will, soll sich ein Fahrrad kaufen.

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manfredgogolin 11.06.2014, 04:46
227. einmal ueber den teich gelaechelt

hier beugt sich die eu vor amerikanischer industriepolitik. der internationale lkw-markt wird von europa dominiert. die aqmerikaner haben da wenig zu melden. hinter volvo und wohl auch hinter der lkw-sparte von renault steht ford. na so was!!!

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WernerT 11.06.2014, 06:18
228. Also wird der unsichere Standard festgeschrieben

Und die sichere Lösung verboten, mal sehen wann es für Lebensmittel gilt, dann werden eben die höchsten Grenzwerte aller Länder genommen, damit sich niemand umstellen muss. Vom Energieverbrauch ganz zu schweigen, die paar Watt, die durch das EU Verbot von Glühlampen eingespart werden, verpulvert sie auf der Straße

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jokl 11.06.2014, 07:00
229. Gurken

für die war genug Zeit und einig waren sich die Pfosten auch.
Ich hase LKWs, aber das die armen Fahrer soweiso schon unter Durck wegen Lenkzeiten einhalten und die Vorgaben erfüllen leiden ist ja bekannt. Nun soll was für die Sicherheit gemacht werden, mal wieder sind sich Fachleute einig, wir brauchen das, aber die gewählte Bande rührt sich nicht, von Geldern betäubt, geistig, körperlich und seelisch!

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