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Erfolg für Blindenverbände: Elektroautos müssen künftig wie Benziner und Diesel kling
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Fußgänger bemerken Elektroautos oft spät - es kommt häufig zu Unfällen. Blindenverbände haben durchgesetzt, dass die lautlosen Zeiten bald vorbei sind.

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hman2 30.10.2018, 17:48
70.

Zitat von NauMax
und das würde hoffentlich ebenso zur sofortigen Stilllegung und Beschlagnahme des Fahrzeugs führen wie alle anderen illegalen Modifikationen an der Geräuschkulisse von Fahrzeugen - auch wenn diese typischerweise in die andere Richtung gehen
Sie werden lachen (oder weinen) die meisten Manipulationen an der Geräuschkulisse von Motorfahrzeugen sind LEGAL. Sogar Zubehörteile, die wirklich nur einem einzigen Zweck diesen, nämlich KRACH zu erzeugen, sind erlaubt, wie etwa Klappenauspuffe. Traurig, aber wahr.

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EhemalsWestBerlinerFossil 30.10.2018, 17:49
71. Und die der Fussgänger bezüglich Fahrradfahrern

Zitat von who8
Was mir als Fahrradfahrer in diesen Betrachtungen vollkommen fehlt, ist die Berücksichtigung der Sicherheit der Fahrradfahrer.
Die neueren Fahrräder hört man praktisch nicht mehr. Die inzwischen auch noch schnelleren Elektrofahrräder auch nicht. Vielerorts müssen sich Radfahrer und Fussgänger den gleichen Weg teilen (auch hier in Karlsruhe) und ausserdem neigen viele Radfahrer dazu, einfach auf dem Bürgersteig zu fahren, selbst wenn es nicht erlaubt ist.

Als Fussgänger bewegt man sich auch mal versehentlich oder um einer Tretmine auszuweichen beim Laufen ein paar Zentimeter zur Seite. Sehr oft erlebte ich inzwischen, dass plötzlich ein Radfahrer an mir vorbei schoss, ohne dass ich auch nur vorher ein Geräusch gehört hätte.

Es war zwar schon immer so, das Radfahrer sich so verhielten, aber durch die Geräusche, die die etwas älteren Fahrräder immer machten, bekam man das mit.

Speziell in der Stadt orientiert sich der nicht mit Ohrenstöpseln versehene Mensch sehr stark durch sein Gehör, was ob der vielen zu beachtenden Sachen um ihn herum auch nötig ist (Die Ohrverstöpselten stossen hier in Karlsruhe gelegentlich auch mit der Strassenbahn zusammen, die klein, gelb und leicht zu übersehen ist...).

Es sollten nicht nur Autos, sondern auch Fahrräder irgend ein Geräusch von sich geben. Muss ja nicht sehr laut sein, aber wahrnehmbar.

Alles was schnell ist, also schnell genug, um einen Menschen bei einem Zusammenstoss zu verletzen, sollte auch iregendwie hörbar sein.

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bafibo 30.10.2018, 17:51
72. Die Obergrenze bedeutet nicht, daß jedes E-Auto so laut ist

Zitat von pom_muc
Wir reden über einen Bereich von 56-75 Dezibel. "55 Dezibel : normales Gespräch 60 Dezibel : Nähmaschine, Gruppengespräch 65 Dezibel : Kantinenlärm 70 Dezibel : Fernseher, Schreien, Rasenmäher 75 Dezibel : Verkehrslärm 80 Dezibel: Telefonläuten, Presslufthammer" Das bedeutet die Obergrenze simuliert ganz normalen heutigen Verkehrslärm. ...
Im Gegenteil, die Vorschrift besagt, daß ein E-Auto nicht lauter sein darf als aktueller Verkehrslärm - was vernünftig ist - tendenziell aber leiser. Außerdem täuschen die Werte - die deziBel-Skala ist logarithmisch, so daß eine Erhöhung um 10 Punkte eine Verdoppelung der Lautstärke zur Folge hat. Ein Geräusch von 75 dB (Obergrenze) ist daher viermal so laut wie eines mit 55 dB (Untergrenze). In diesem Rahmen sollte es möglich sein, E-Autos mit Geräuschen auszustatten, die einen normal empfindlichen Menschen nicht aus dem Schlaf reißen.

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lala9999 30.10.2018, 17:52
73. Ich fahre

..seit 33.000km rein elektrisch.
Eine wirkliche Gefahrensituation hat es in dieser Zeit nie gegeben, einen (optional bereits erhältlichen) Fußgängerschutz habe ich nie vermisst.

Ok, es kommt in Parkhäusern vor, dass Passanten vor dem eAuto laufen und es nicht bemerken. Da Hupen hier völlig unangebracht wäre, hilft nur etwas Geduld oder Rädereinschlagen, das Reifenquietschen reicht meist.

Für eAutos wünsche ich mir eher ein Zweihupensystem: Das Haupthorn für Gefahrensituationen mit PKWs LKWs und eine umweltfreundliche um Fußgänger auf das eAuto aufmerksam zu machen.

In unserem Wohngebiet wird gerade die neu gewonnene Ruhe sehr geschätzt. Warum sollte man das wieder zunichte machen?

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sternum 30.10.2018, 17:57
74.

Ich finde es schon dreist, wie viele hier nach ihrem Recht auf Ruhe beharren. Die E-Autos sollen doch nicht so laut wie ein startendes Flugzeug werden! Und es geht ja auch nur um den Grenzbereich bis 20 km/h. Sonst ist das Auto auch zu hören. Mal ganz davon abgesehen, dass es ja nun nicht so viele E-Autos in Deutschland gibt und demnächst wohl auch nicht geben wird.
Es geht dabei um die Sicherheit von Personen, die Autos eben nicht sehen können!
Und dann noch der Verweis auf die Fahrräder, was soll das? Um Fahrräder geht es doch hier gar nicht!
Aber es ist wohl so, jeder denkt nur noch an sich. Es ist zum K....

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EhemalsWestBerlinerFossil 30.10.2018, 18:15
75. Ich vrmute zu Ihren Gunsten einfach mal...

Zitat von thor.z1367
Immer mehr wird auf Randgruppen geachtet. Jetzt müssen wir auf Blinde achten damit es sicher für sie ist. Damit machen wir die Autos künstlich lauter. Wir werden zu einer Gesellschaft die Randgruppe mehr Bedeutung gibt als der AllgemeinheIT. Und das finde ich gefährlich für die Allgemeinheit, denn wenn man sich nur noch dafür interessiert verliert man den Blick und das Wesentliche und Wichtige.
..., dass Sie überhaupt nicht merken, wie menschenverachtend Sie sich hier geäussert haben.

Nach dieser Argumentation sollten auch ganz schnell alle Zugangsunterstützungen für Körperbehinderte abgeschafft werden und am besten die ganze Pflege - der Staat könnte für die "Normalen" sehr viel Geld sparen, wenn die anderen früher sterben.

Sie können ja versuchen in die USA auszuwandern. Dort wird Ihnen aber ganz schnell der Unterkiefer bis auf den Boden absinken, wenn Sie nämlich merken, dass dort auf so etwas noch viel mehr Rücksicht genommen werden muss, als hier.

Pfui Deibel kann ich nur zu solchen Auffassungen, wie der Ihren sagen.

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j.vantast 30.10.2018, 18:19
76. Aprilscherz?

Und was ist mit den vielen E-Bikes die so unterwegs sind?
Und die Jugendlichen mit Kopfhörern sollen sich gefälligst selbst schützen und die Kopfhörer abnehmen wenn sie sich im öffentlichen Verkehrsraum befinden. Ich fasse es nicht, jetzt sollen E-Autos Geräusche machen damit die armen Smartphone Zombies auch geschützt werden? Wie wäre es denn damit gleich alle Fahrzeuge zu verbieten?
Denn auch mein Auto mit Verbrennungsmotor hören diese Kopfhörersüchtigen nicht.
Was machen wir nur wenn diese VR-Brillen hip werden und jeder auf der Strasse mit so einem Ding rumläuft?

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perrocgn 30.10.2018, 18:22
77.

Zitat von pom_muc
Würde sich jeder Blinde angewöhnen seinen Stock ein paar Sekunden in die Strasse zu halten ...
Würde jeder Autofahrer sich angewöhnen, aufmerksam auf die Straße zu sehen statt am Radio zu spielen, das Navi zu programmieren, zu essen etc., gäbe es viele Unfälle gar nicht.

Glauben Sie wirklich, dass ohne jegliche Vorsicht auf die Straße läuft? Den meisten dürfte ihr Leben durchaus soviel wert sein, dass sie aufpassen.

Können blinde die Augen öffnen? Nein!
Könne Lärmempfindliche Gehörschutz tragen? Ja, also bitte, die gibt es in jeder Apotheke!

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perrocgn 30.10.2018, 18:26
78.

Zitat von thor.z1367
Jetzt müssen wir auf Blinde achten damit es sicher für sie ist. Damit machen wir die Autos künstlich lauter. Wir werden zu einer Gesellschaft die Randgruppe mehr Bedeutung gibt als der AllgemeinheIT. Und das finde ich gefährlich für die Allgemeinheit, denn wenn man sich nur noch dafür interessiert verliert man den Blick und das Wesentliche und Wichtige.
Ernsthaft? Sind Blinde und andere Randgruppen für Sie Menschen zweiter Klasse, deren Leben und Gesundheit nicht so viel Wert ist wie Ihre? Sind Ihnen ein paar Dezibel weniger wirklich soviel wert, dass Leben und Gesundheit mancher Menschen nichts wert ist?

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frankfurtbeat 30.10.2018, 18:37
79. eigentlich ...

eigentlich längst überfällig. Das Problem hatte ich bereits beim Einladen auf einem Parkplatz am Supermarkt da plötzlich ein E-Auto hinter mr stand und ich beim Umdrehen total erschrocken bin. Fahrradfahrer sind Verkehrsteilnehmer die nach dem Fußgänger kommen und somit hat der Fußgänger Vorfahrt. Leider sind auch unter den Radfahrern ziemlich viele aggressive Mitbürger zu finden. Da wird dann in einer 30-er-Zone welche rechtsseitig zugeparkt ist mit dem Superbike und einer Geschwindigkeit von 40-50km/h durchgebrettert obwohl es oberhalb einen Radweg gibt. Der Pkw-Fahrer muss anhalten und dem Radfahrer in der engen Straße irgendwie Platz verschaffen. Ein freundlicher Hinweis auf den Radweg wid dann mit Aggression erwidert da man den Supersportler bei seiner privaten Tour de France gewzungnermaßen ausgebremst hat. Also immer schn locker bleiben ...

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