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Erklärung von Lungenärzten: Co-Autor des Positionspapiers ist Diesel-Entwickler
DPA

Das Positionspapier von Lungenfachärzten zum Thema Stickoxid-Grenzwerte hat prominente Unterzeichner. Einer davon ist ein Verfechter der Diesel-Technologie, der schon für Daimler arbeitete.

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dr.schnabel 26.01.2019, 08:25
170. natürlich

wird sich als nächstes zeigen, dass es einen gehörigen Druckkostenzuschuss von den Herstellern gab. Und natürlich hat die Schriftleitung alles an einem angehmen Wochenende in einem Resort im Taunus organisiert ...

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pepe-b 26.01.2019, 08:33
171. Co-Autor

Lieber SPON, die Diesel-Diskussion wird schon seit mehr als drei Jahren abseits von Fakten geführt. Und mit diesem Artikel trägt ihr abermals einen Teil dazu bei. Die WHO-Grenzwerte haben eben gerade KEINE wissenschaftliche Basis, sondern sind nahezu gewürfelt. Dieser Mann hier ist nur Co-Autor - und man könnte ja einfach mal davon ausgehen, dass es wichtig ist in einer solchen Diskussion auch jemanden zu fragen, der Ahnung hat. Glauben Sie wirklich er hätte die über 100 Pneumologen überredet zu unterzeichnen??

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hugotheKing 26.01.2019, 08:34
172. Der Eid des Hippokrates

Tja, auch die Ärzte sind nur Menschen und auch sie denken erst einmal an sich und für ihr Wohl.

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KURT E.Schewe 26.01.2019, 08:40
173. man muss nur weiter graben

dann wird sich schnell herausstellen, dass nicht nur ein Diesel-Entwickler sich an der Studie beteiligte, sondern auch, dass der eine oder andere Lungenfacharzt sogar "Autofahrer"
ist. Ein klarer Hinweis auf die Einseitigkeit der Studie.

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rloose 26.01.2019, 08:48
174.

Zitat von lincoln33t
Immerhin haben es 100 Pneumolgen unterzeichnet, bestimmt nicht ohne Grund.
Das Problem ist, dass Leute wie Sie bei sowas auch noch fragen, wo ist das Problem.

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Niteftef 26.01.2019, 08:57
175. Außerdem haben es über 3000

Pneumologen nicht unterzeichnet. Denkt mal drüber nach.

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rloose 26.01.2019, 08:57
176.

Zitat von schwäbischalemannisch
„Aktuell ist Koch unter anderem Sachverständiger im Ausschuss Verkehr und digitale Infrastruktur des deutschen Bundestages, wo er sich mit der Luftqualität und der technischen Nachrüstung von Diesel-Pkw beschäftigt.“ Ein Mann der offenbar Ahnung hat und dem unterwandern der Demokratie nicht tatenlos zusehen will.
Das fällt ihm dann aber früh ein. Glaubwürdig wäre die Grenzwerte anzuzweifeln, als sie verabschiedet wurden, also so vor zehn Jahren, und nicht zu dem Zeitpunkt, wo sie das erste mal zum Tragen kommen. Da hätte er sich dann auch in den demokratischen Prozess des Entstehens der Grenzwerte einbringen können. Demokratisch zustande gekommene Gesetze im Nachhinein anzuzweifeln, gerade dann wenn sie einen stören, ist für mich eher Unterwandern der Demokratie.

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heino.dengel 26.01.2019, 09:01
177.

Offen gestanden, schreibt da jeder was er will.

Wir fahren ja alle Auto oder? Selbst diese Umwelthilfe und aus meinem Benziner, kommen hinten auch keine Blümchen raus

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Justitia 26.01.2019, 09:08
178.

Zitat von rathat
Es haben auch 3700 Pneumologen das Papier nicht unterschrieben. Es handelt sich hierbei gerade einmal um 2,6% der Pneumologen in Deutschland. Herr Koch und Konsorten sollten endlich mal wissenschaftlich sauber nachweisen, das Stickoxide und Feinstaub in den heutigen Konzentrationen NICHT schädlich sind. Bis dahin sollte man die Grenzwerte zur Sicherheit eher noch verschärfen. Am besten auf Null.
Umgekehrt wird ein Schuh daraus, diejenigen, die Fahrverbote fordern sollen endlich einmal wissenschaftlich nachweisen, dass die heutigen Grenzwerte einschliesslich der in Deutschland angewandten Messmethoden, den Grenzwert darstellen, ab dem es für den Menschen gefährlich wird. Ein solcher Nachweis existiert bis heute nicht.

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tom-pex 26.01.2019, 09:10
179. Minderheits-Meinungsfreiheit ist nicht gleich Wahrheit

"Das Positionspapier, das an mehr als 3800 Mitglieder des DGP versandt wurde, fand insgesamt 112 Unterzeichner." Also haben über 3688 Mitglieder das Papier als nichtunterstützenswerte, möglicherweise interessengeleitete Position abgelehnt. Und natürlich ist der Background der Unterzeichner interessant zu wissen, dass da Vertreter der Motorenindustrie die Feder führen (auch wenn der Herr Ingenieur selbstredend auch eine "Meinung" haben darf). Ist ähnlich den Klimaleugner-"Wissenschaftlern": es gibt in der Wissenschaft so wenig wie woanders 100% Einigkeit und immer skurile Abweichler, die aber höchstens die Freiheit der Wissenschaft belegen, nicht die Wahrheit der Minderheitenmeinung..

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