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Erste Fahrt im Iridium Elektro-Wohnmobil : Watt geht?
Zukunftsmobilität

Die Elektromobilität breitet sich aus - künftig wohl auch unter Wohnmobilen. Schon 2020 will die Marke Iridium ihren ersten E-Camper auf den Markt bringen. Wir waren im Vorserienmodell unterwegs.

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Kerosinist 08.09.2019, 10:29
20. Für

Zitat von syracusa
Wie immer faszinierend, dass beim Thema Elektromobilität nur Irrsinnsargumente und frei erfundene FakeNews von ideologisch motivierten Reaktionären kommen. Haben die nix anderes zu tun? Ich würde mir, falls ich es mir leisten könnte, so ein Teil sofort kaufen. Aber im Artikel fehlen mit wichtige Informationen. Bei einem Wohnmobil mit E-Antrieb erwarte ich auch eine All-Electric-Ausstattung im Wohnbereich. Das fängt an mit PV-Modulen auf dem Dach, das locker ausreichen sollte, Wohnautarkie herzustellen. Die habe ich mir sogar auf mein eigenes WoMo gebastelt. Gibt es diese serienmäßig? Wie wird geheizt? Ich hoffe doch mittels einer Luft-Luft-Wärmepumpe, also einer Split-Klima. Wie wird gekocht? Hoffentlich auf einem Induktionsherd.
jemanden der erkennbar sehr wenig Ahnung von Elektrizität hat, hauen Sie ganz schön auf den Putz. Argumente gegen die E-Mobilität sind nicht grundsätzlich "Fake News von ideologisch motivierten Reaktionären".
Zu Ihren Wünschen nach "All-Electric-Ausstattung":
Mit ca. 200 W PV-Modulen und zwei ca. 90-100 Ah-Batterien (also rund 2-2,5 kWh) sind Sie, was Licht, TV usw. angeht von April bis September durchaus autark. Hochleistungsgeräte, wie Klimaanlage (Kompressor, 2 kW), Wärmepumpe (1 kW?), oder gar Induktionsherd (2 kW?), Heizung (min. 2 kW) aber auch Kühlschrank (0,1 kW dauer), selbst Kurzzeitgeräte wie Kaffeemaschine (1 kW) und Fön (1 kW) sind auf diese Art absolut nicht sinnvoll zu betreiben, da die Batterien in null-komma-nix leer, und auch nicht über die Sonne genügend nachladbar wären.

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der_sepp 08.09.2019, 10:32
21.

Zitat von Kerosinist
Verlängerungskabel aus dem Baumarkt: 1,95 €
Ein typ2 oder CCS oder... Ladekabel hat nix mit Baumarktverlängerungen zu tun. Gibts auch nicht für 1,95. eher ab 195.
Ihr Baumarkt Kabel würde bei beaufschlagung einer halbwegs passabler Ladeleistung augenblicklich verdampfen.
Selbst bei schuko Ladung ( da braucht dann so ein Akku ein paar Tage um voll zu werden)sind Verlängerungskabel unzulässig.

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stefanmargraf 08.09.2019, 10:37
22. Ähem: ich fahr mal einen Pass hoch:

Das ginge ja so gut, heißt es. 4,3t Gesamtgewicht mal 1000 Höhenmeter x 9,81m/s2 macht 11Kwh zusätzlichen theoretischen Verbrauch zu den standardmäßigen 25KWh in der Ebene. Wegen Wirkungsgrad, Akkuüberhitzung (bzw notwendige Kühlung) und immer wieder beschleunigen (wg Spitzkehren) sind das realistisch mindestens Faktor 2 mehr, läuft auf 50kwh bergauf hinaus. Also einmal hoch und mehr als der halbe Tank ist leer. Wenn jetzt beim bergabfahren auch nur 20% zurück gewonnen würde, dann gratuliere ich aber. Wieviel ist es denn? (Rekuperationseffizienz ist gemeint)

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karla.hofer 08.09.2019, 10:41
23. Getriebe?

Ist das etwa ein Porsche? Sonst braucht ja niemand ein Getriebe bei E-Fahrzeugen.

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der_sepp 08.09.2019, 10:42
24.

Zitat von tpro
Was für mich zusätzlich zählen würde: wieviele Ladezyklen verträgt der Akku und was kostet der Austausch? Kann der Akku bis auf 0 entladen werden, oder muß ich im Winter, bei Nichtbenutzung, aufladen?
Für lifepo4 wie hier verwendet liest mal von 5000 Zyklen aufwärts um auf 80% Restkapazität zu fallen. bei 200-300 km pro Zyklus dürfte das irrelevant sein.
Bis auf 0 entladen ist eher schlecht und wird vom Batteriemanagement unterbunden. D.h. Wenn der Wagen 0 % anzeigt hat er tatsächlich noch mehr als 10% oder so drin.
Man muss auch nicht ständig nachladen. Im Stand / bei nichtgebrauch ständig massiv Ladung zu verlieren ist eine Tesla exklusive Krankheit.

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emil7685 08.09.2019, 10:43
25.

Zitat von syracusa
Wie immer faszinierend, dass beim Thema Elektromobilität nur Irrsinnsargumente und frei erfundene FakeNews von ideologisch motivierten Reaktionären kommen. Haben die nix anderes zu tun?
Ich habe mir jetzt mal die Ihrem Beitrag vorangehenden 15 Posts durchgelesen und dort Argumente wie "einen Viereinhalbtonner kann man nicht mit einem Führerschein Klasse B fahren", "wie ist die reale Reichweite bei einer normalen Urlaubsfahrt über die Alpen mit voller Zuladung" und "in vielen klassischen Wohnmobil-Ländern wie Marokko gibt es keine Ladestationen" gefunden.
Was daran "irrsinnig" oder gar "reaktionär" sein soll erschließt sich mir nicht.
Und was daran "Fake News" sein sollen frage ich mich auch.

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filimou 08.09.2019, 10:45
26. Ich kann mir nicht vorstellen,

dass der Autor Erfahrungen mit Campingurlaub im Wohnmobil hat. Um Reisen im Umkreis von 150 km vom Wohnsitz (ohne Nachladen) zu machen,brauche ich kein ElektoWoMo. Für andere Fahrten ist es untauglich. Letztlich ist es also ein Spielzeug, das von echten Campern nur belächelt wird. Ein Plug-in mit Dieselmotor wäre sinnvoller.

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karldhammer 08.09.2019, 10:46
27. Mein Womo-Kastenwagen

auf FIAT-Ducato-Basis (131PS) hat einen 120l-Dieseltank. Damit komme ich, je nach Streckenbedingungen, ca 1000-1200km weit. Das Nachtanken dauert ca 10Minuten. Das vielgepriesene E-Wohnmobil muß nach praxisgerechten ca. 100km von einem Dieselabschlepper abgeholt werden. Mit diesem Vehikel würde ich mich nie auf eine enge, steile Paßstraße wagen, das ist lebengefährlich.
Das Ding wird sich nie verkaufen, zumal der Preis utopisch sein dürfte.

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emil7685 08.09.2019, 10:47
28.

Zitat von der_sepp
(...) Selbst bei schuko Ladung ( da braucht dann so ein Akku ein paar Tage um voll zu werden)sind Verlängerungskabel unzulässig.
Nö. Sie brauchen für 16A einphasig ein "blaues CEE"-Kabel mit mindestens 2,5 quadratmillimeter Querschnitt. Oder Sie laden mit 10A, dann reicht eine normale Schuko Kabeltrommel und die ist dann auch zulässig.

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Viking1957 08.09.2019, 10:56
29. Auffahrunfall?

Ich mag gar nicht daran denken, was passiert wenn so ein 4t Monstrum von hinten auffährt.

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