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Erste Fahrt mit dem ID: Volkswagens größte Hoffnung seit dem Golf
Volkswagen

Volkswagen hat an den neuen ID so hohe Erwartungen wie einst an den Golf. Der Wagen soll den Konzern in die Elektroepoche führen. Hält das Modell, was sich die Konstrukteure von ihm versprechen?

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noalk 16.12.2018, 04:58
1. Ein Batteriefahrzeug für jeden; bezahlbar, praktisch und einfach -

Knapp unter 30 k€. 150 kW - das sind mehr als 200 PS. Spitze abgeregelt 180. Was soll das alles? Ein vernünftiges E-Auto ist das nicht. Mehr als 100 kW braucht kein brauchbares Auto, da reichen auch 75 kW. Für mich ist diese Karre keine Option.

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Andalusier 16.12.2018, 06:14
2. Vorsicht mit den Angaben

Es zeigt sich immer mehr, dass man besser sehr vorsichtig mit Werten und aussagen im Allgemeinen umgeht, die Manager des VW-Konzerns behaupten. Laut nachgedacht:
Erreicht er die 330 Kilometer nur auf dem Prüfstand bzw nach der Prüfzykluserkennung oder auch im Normalbetrieb auf der Straße ?

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matthias_lehmann 16.12.2018, 08:03
3. Klare Botschaft

Jetzt ist es so weit. Wenn VW sich auf eine neue Technik einlässt ist das ein sicheres Zeichen dass die Dinger mainstream werden. Der Konzern hat schon immer abgewartet ob sich irgendwas etabliert bevor die investieren.
Denn mal los mit dem Elektrozeitalter.
Solang die Dinger aber weiter mit Braunkohle betrieben werden bleib ich lieber beim Autogas. Sauberer, günstiger, stressfrei durch gute Infrakstruktur und weiterhin Benzin als backup Möglichkeit im Wagen.

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zoon.politicon 16.12.2018, 08:06
4. Autofirmen brauchen mehr Druck

Es scheint doch zu gehen. Im Zuge der Dieselkrise scheint sich was, zu bewegen. Aber ob der Druck ausreicht?
Da kommt mir die Idee, man könnte den Druck erhöhen, indem zum Beispiel alle Bundesländer - wie Baden-Württemberg - VW wegen des Betruges mit Diesel-Dienstwagen verklagen und die Rücknahme der Klagen davon abhängig machen, wie schnell VW die Umstellung auf Stromer, Brennstoffzelle u.a. real vollzieht.

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NicolasBessert 16.12.2018, 08:13
5. Wieso 150KW Leistung ?

Solange die Überdimensionierung bei der Leistung anhält, wird es nichts nützen den Energieträger zu wechseln.
Aber da ist wohl mit Vernunft nichts zu machen. Mein vorschlag wäre 30KW pro Fahrzeug Steuerfrei zu machen (5 KW für jeden Sitztplatz) und dann jedes zusätzliche KW 100? Steuern pro Jahr zu erheben.
Für 120 Km/h Durschnittsgeschwindigkeit braucht man vielleicht 40KW Leistung im Durschnitt, das reicht also für Mobilität. Was drüber hinausgeht ist Luxus.

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thomas1110 16.12.2018, 08:35
6. Ein Auto für jeden????

SPON nähert sich langsam der Abgehobenheit von Herrn Merz. Wie kann man ein Auto, das im günstigsten Fall 30.000 € kosten wird, als bezahlbar für jeden bezeichnen. Für mich ist das Auto eher wieder der Beweis, dass VW aus der Dieselaffäre nichts gelernt hat. Man hätte all den betrogenen Dieselfahrern, die jetzt auf ihren Gebrauchtwagen sitzen bleiben werden, den Umstieg leicht machen können. So wird der ID für viele nur ein Traum bleiben. Schade!

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jufo 16.12.2018, 08:59
7. Hört sich gut an

Nur kann man einen Golf mittels Ausstattung auch über Euro 30.000 bringen. Aber die Beschreibung klingt gut.

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Leser161 16.12.2018, 09:09
8. Die zweite Angst

Akkugrösse ist wichtig. Aber für meinen Alltag wäre ich mit echten 100km unter allen bedingungen zufrieden. Meine grösste Sorge ist eigentlich der Akkuverschleiss. Der Akku ist ein sehr teures Bauteil, das irgendwann effektiv nicht mehr geht. Meine Angst ist daher das der Wertverlust durch Verschleis bei Elektroauto signifikant höher sein wird (Rechenbeispiel: Wenn der Akku 10.000 im Austausch kostet und 100.000km hält, dann wären das 10ct/km ein Wert der in etwa den Treibstoffkosten eines Diesels pro km entspricht.

PS: Ich mag weder Drucktasten noch Sensorfelder. Das Bedienfeedback ist bei einrastenden Knöpfen/Schaltern wesentlich besser. Dadurch muss ich weniger drauf achten ob ich den Tastendruck jetzt ausgeführt habe oder nicht. Was sicherer ist. In Zeiten in denen man über Ablenkung durchs Handy diskutiert sollte das m.E. auch Thema sein.

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PolitBarometer 16.12.2018, 09:11
9.

Man kann schon aus den wenigen, nicht durch Filzmatten abgedeckten Innenraumteilen erkennen, dass es sich um äusserst billiges Plastik bei der Gestaltung des Armaturenbretts und der Frontpartie handelt. Sowas will heute keiner mehr.
Und ob mit oder ohne Tarnfolie kann man schon erahnen, dass die Form dieses Fahrzeugs VW-typisch langweilig und unspektakulär ist. Vom Preis ab 30k Euro mal ganz abgesehen.
Wer elektrisch fahren will, kann sich gleich den Renault Zoe holen. Die Franzosen haben da schon 6 Jahre Erfahrung vorzuweisen. Und günstiger ist er obendrein auch noch.

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