Forum: Auto
Erste Fahrt mit dem ID: Volkswagens größte Hoffnung seit dem Golf
Volkswagen

Volkswagen hat an den neuen ID so hohe Erwartungen wie einst an den Golf. Der Wagen soll den Konzern in die Elektroepoche führen. Hält das Modell, was sich die Konstrukteure von ihm versprechen?

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Tastendruecker 16.12.2018, 13:42
70. Unwissenheit bzgl. Eautos ist immer noch gross

Zitat von OlafKoeln
Das ist zum Teil Unsinn - ich muß die Energie ja auch in den Akku bekommen in der Zeit. Um sehr große Energiemengen aus der Rekuperation speichern zu können, müßten idelaerweise auch entsprechende Kondensatoren zum Einsatz bekommen.
Hier wird leider sehr viel Unsinn über Leistung und Rekuperation geschrieben. Man braucht tatsächlich einen leistungsstarken Motor um viel Energie rekuperieren zu können. Und ja, die Batterien können diese Energiemenge auch locker aufnehmen, dazu benötigt ein Auto keine Kondensatoren!

Nur ein Beispiel:
Mein Auto hat 111kw Leistung am Elektromotor und kann bis zu 80kw rekupieren. Das ist so viel das ich die mechanische Bremse so gut wie nie benötige. Die Batterie ist dabei nur 16,8 Kwh gross. Trotzdem funktioniert es ausserordentlich gut. Wenn ich auf der A8 die Alb nach Stuttgart herunterfahre habe ich unten 10km mehr Reichweite in den Batterien. Oder mit leerer Batterie das Timmelsjoch herunter = 25km Reichweite und kühle Bremsen!

Zum Zweiten. Die Leistung eines e-Motors wirkt sich im Gegensatz zu einem Verbrennungsmotor nur gering auf dessen Wirkungsgrad (da sogar eher positiv) , Grösse und Gewicht aus. Es hat einfach keinen Sinn einen winzigen eMotor einzubauen.

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Cephalotus 16.12.2018, 13:43
71.

Zitat von From7000islands
Glaube nicht, dass die EU Strafzahlungen realisiert werden, falls es an Arbeitsplätze geht wegen unbezahlbarer Autos. Nicht VW bezahlt Strafzahlungen, sondern immer der Käufer der Autos. Wir haben gerade eine französische Regierung, die versucht realistisch zu werden.
Entscheidend ist in der Frage aber nicht, ob Sie daran glauben, sondern ob VW daran glaubt. Die tun das.

Auch wenn die Brexit Leute was anderes glauben, die EU ist nicht Deutschland.

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noalk 16.12.2018, 13:44
72. Der Gesetzgeber wird's schon richten ...

Zitat von rwindy
... Ja was ist den mit dem Laden zu Hause? ... in Wohnanlagen wo alle Eigentümer zustimmen müssen wenn Änderungen am Gemeinschafteigentum durchgeführt werden etc. ...
... und entsprechende Ladeeinrichtungen vorschreiben.

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papierhai 16.12.2018, 13:45
73. Elektrisch fahren

Was habe ich von einem Auto bei dem ich jeden Monat deutlich mehr Miete für die Batterie zahlen muss als ich mit einem herkömmlichen Auto fürs tanken zahle. Neben allen noch bestehenden Nachteilen. Sollte ich das Ding verkaufen wollen muss ich erst jemanden finden der in diesen Vertrag einsteigt den an der Batterie darf ich selber nichts ändern da vom Werk aus der Wagen stillgelegt werden kann. Mit anderen Worten das Auto ist so gut wie unverkäuflich.

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S75D 16.12.2018, 14:00
74.

Zitat von Bibs1980
Das ist Quatsch. Jeder Elektromotor kann auch Generator sein. Unter den aktuell angebotenen E-Autos gibt es zudem kein einziges, was nicht Energie rekuperieren kann - im Gegenteil sie (Nissan) werben ja sogar damit, dass man sogar fast ganz ohne das Bremspedal fahren kann (One Pedal Driving). Ganz im Gegenteil: Bremsen wird man bei E-Autos vermutlich bald aus dem Verschleißteilekatalog streichen können, weil sie sich eben gerade wenig abnutzen.
Das ist nicht unbedingt Quatsch. Wenn ich den Berg runter fahre, oder vom "Gas" gehe, dann rekupiert das Auto mit z.T. über 50kW. Das ist dann bei einem 30kW Motor/Generator dann so nicht möglich und man wird zwangsweise Energie herkömmlich wegbremsen müssen.
Somit gehen bei meinem Fahrzeug die Bremsen nach fast 60 tkm sozusagen als neu durch.
Des Weiteren ist es bei E-Motoren so, dass ich für mehr Leistung im Endeffekt nur mehr Kupfer benötige und nicht weiß der Herr was alles einbauen muss, um noch ein oder zwei kW an Mehrleistung rauszuholen.

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VolkerSvoboda 16.12.2018, 14:03
75. Unvollständige Daten

Schöner Bericht, leider fehlen wie üblich bei diesen Fahrzeugen die essentiellen Daten: Lebensdauer der Akkus
bzw. deren Garantiefrist und Kosten für deren Neuanschaffung. Zum Vergleich: E-Golf: Akkugarantie: 8 Jahre oder 16000 km (wenn noch 80 % Leistung vorhanden sind); Kosten für neuen Akkupack: Über 10000 €.

Kein Mensch würde ein Fahrzeug kaufen dessen Antrieb nach 8 Jahren oder 160000 km seine Garantie verliert und Kosten für die Instandhaltung dann über 10000 € betragen.

Fraglich ist zudem, ab nach Ablauf der Garantiefrist überhaupt noch passende Akkus verfügbar sein werden.

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suchtforscher 16.12.2018, 14:14
76. Leider ein typischer Tom-Grünweg-Artikel ...

Hat Tom Grünweg schon jemals etwas Differnziertes oder Kritisches über VW geschrieben ...? Ich werde einfach das Gefühl nicht los, dass er etwas zu dicht an der Marketing-Abteilung des VW-Konzerns dran ist. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing ....?

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rosinenzuechterin 16.12.2018, 14:16
77. Die Zukunft ist der Wasserstoff-Hybrid mit fetter E-Maschinerie

Zitat von Bibs1980
Das ist Quatsch. Jeder Elektromotor kann auch Generator sein. Unter den aktuell angebotenen E-Autos gibt es zudem kein einziges, was nicht Energie rekuperieren kann - im Gegenteil sie (Nissan) werben ja sogar damit, dass man sogar fast ganz ohne das Bremspedal fahren kann (One Pedal Driving). Ganz im Gegenteil: Bremsen wird man bei E-Autos vermutlich bald aus dem Verschleißteilekatalog streichen können, weil sie sich eben gerade wenig abnutzen.
Ja, aber je leistungsfähiger das Aggregat als Motor funktioniert, desto leistungsfähiger ist es auch als Generator. Eine sehr schwache E-Maschine reicht zwar für das Beschleunigen auf - sagen wir mal Tempo 120 (mehr brauch man nicht) - locker aus. Aber wenn das Auto mal diese Geschwindigkeit drauf hat, braucht es mit schwacher E-Maschine eben doch leistungsfähigere Bremsen. Trotzdem geht die Entwicklung in eine etwas falsche Richtung. Sinnvoll wären "fette" E-Maschinen als Radnabenmotoren mit hoher Rekuperationsleistungsfähigkeit, einer hohen Beschleunigungsleistung (aber als "Abfallprodukt" der hohen Rekuperationsleistung) und einer kleinen Brennstoffzelle, die auf langen Strecken dauerhaft elektrische Energie für Tempo 120 bereitstellen kann. So ließen sich in den allermeisten Fällen ordentliche Beschleunigungen, im Notfall lange Reichweiten und auf jeden Fall eine effiziente Energierückgewinnung erzielen, damit der teure Wasserstoff bestmöglich genutzt wird. Im Entwicklungsvordergrund müsste stehen, wie man Energieeffizienz und Alltagstauglichkeit möglichst gut unter einen Hut kriegt, und nicht, wie man das typisch deutsche Ampelhatzgehabe ins Elektrozeitalter rüberrettet.

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thomasschöffel 16.12.2018, 14:21
78. Theorie und Praxis

Alle finden´s toll, aber keiner kauft´s. Wir kennen die geringen Reichweiten, die Probleme mit den Ladestationen, die man finden muß, dann muß sie frei sein, dann muß sie nicht kaputt sein, dann muß sie den richtigen Stecker haben und auch bitte nicht kaputt. Und nach all diesen vielen Voraussetzungen habe ich das Vergnügen Ewigkeiten beim Laden zu verbringen. Ich benutze ein Auto übrigens nicht nur auf der Teststrecke sondern ganz normal in der Stadt und auch über Land. Wenn es kalt ist, stelle ich die Heizung ein, im Sommer die Kliamanlage und die beschlagen Scheibe braucht eine gute Lüftung. Meine zwei Mitfahrer und ihr Gepäck wollen auch im Mittelgebirge im Verkehr ganz normal mitschwimmen. Alles das wissen wir. Dan wissen wir auch, daß der Auspuff des E-Autos am (Braunkohle-?) Kraftwerk ist und das zur Herstellung der teuren Batterie enorm viel Energie verbraucht wird und außerdem noch Kinderarbeit. Die Energiebilanz ist mies. Als Drittauto um in der Stadt Biozigaretten zu holen, ok, aber sonst: Nie und nimmer. Ich wette, daß auch der begeisterte Artikelschreiber nach der Lobeshymne in seinen Benziner gestiegen ist um nach Hause zu fahren.

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jasper366 16.12.2018, 14:24
79.

Zitat von PolitBarometer
Wer elektrisch fahren will, kann sich gleich den Renault Zoe holen. Die Franzosen haben da schon 6 Jahre Erfahrung vorzuweisen. Und günstiger ist er obendrein auch noch.
1. Der Zoe ist kleiner, wenn müßten Sie vielmehr den Leaf zudem Vergleich heranziehen.
2. Jop, das Basismodell des Zoe ist mit 29.900 EUR als Einstiegsmodell ganze 100 EUR günstiger als die genannten 30.000 EUR, schon Wahnsinn, echt jetzt.

Denn Sie hatten doch bestimmt nicht vor, uns die 21.000 EUR für das Batteriemietmodell als Kaufpreis unterjubeln zu wollen?

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