Forum: Auto
Erste Testfahrten: VW fährt in Hamburg jetzt autonom
Volkswagen

VW testet erstmals autonome Fahrzeuge im öffentlichen Verkehr in Hamburg. Jetzt haben auch andere Hersteller ihr Interesse angemeldet. Aber mit der Strecke gibt es noch ein Problem.

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redner 03.04.2019, 21:55
50. Na

Zitat von ddcoe
weil das ist billiger und weniger gefährlich. Autos im Gänsemarsch sind doch nicht besser als Schienenfahrzeuge. Mit Abstandsregel Tempomat kostet das deutlich weniger - und da Beides keiner kaufen wird, was soll's?
dann machen Sie doch mal eine Rechnung auf und unterfüttern das mit Zahlen. Und warum autonomes fahren schlechter abschneiden soll als Fahren auf Schienen erschließt sich nicht ganz, es sei den auch hier untermauern Sie mit Argumenten. Ich halte ihre Anschauungen schlicht und ergreifend für Stammtisch Gebrabbel ohne irgendwelche Argumente wird Sie auch keiner ernst nehmen. Fröhliches autonomen Fahren noch.

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amadeus300 03.04.2019, 22:01
51. Ich freue mich auf autonome Fahrzeuge auf der Straße...

... Denn, wenn sich 99 autonome Fahrzeuge auf der Straße bewegen, dann möchte ich als Selbstfahrer das 100. Fahrzeug auf der Straße sein: Es bedeutet nämlich, dass ich mich auf der Strasse problemlos nach Belieben bewegen bzw. den "Asso" raushängen lassen darf... Alle anderen Fahrzeuge müssen und werden für mich bremsen. Super. Das wird ein Spaß! Und als Radfahrer und Fußgänger in der Großstadt wird's noch lustiger. Ich kann machen, was ich will - jede Form von Verkehrsgefährdung und Eigengefährdung kann ich mir erlauben (mal schnell "bei rot" über die Ampel...) und mir wird nichts passieren !! Toll !! ....Aber es könnte natürlich auch sein, dass dann ein Chaos ausbricht... Denn warum sollte man noch den § 1 der StVO (Rücksicht und Vorsicht) beachten, wenn eh nichts mehr passieren kann... Ich weiß nicht, ob man von der Gesellschaft soviel Einsicht und Verantwortung erwarten kann, welche ein autonomes Verkehrskonzept allen Verkehrsteilnehmern erfordert.

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redner 03.04.2019, 22:16
52. Das

Zitat von scoopx
Ich bin doch gar nicht pessimistisch. Eben deshalb frage ich mich doch, warum das selbstfahrende Auto nicht längst (wie das "Auto um 1900" auch) beim Endverbraucher angekommen ist. Also für mich ist das höchst verdächtig. Man kann alles mögliche vorschieben (Betriebsgeheimnis, Sicherheit, Gesetze), aber das konnte man eben "um 1900" erst recht, ganz abgesehen davon daß man sich das Benzin aus der Apotheke holen mußte. Dieses ganze Digitalgedöns ist halt zu einem größten Teil - ich möchte nicht sagen, "Fake", aber eben nicht praxistauglich. Und das war schon immer so. Ende der 80er Jahre kam zum Beispiel eine Diebold-Studie zu dem Ergebnis daß (in der damaligen Bundesrepublik) 47% der Software-Investitionen für Software ausgegeben wird, die nie verwendet wird. Lediglich 5% der Software funktioniere ohne große Modifikationen. Schon vor 10 Jahren hat Google das erste autonome Fahrzeug (das "Google-Ei") auf die Straße gelassen. Seitdem ist nicht viel passiert außer Tests und Ankündigungen. Demgegenüber wurde weniger als sechs Jahre nach dem ersten kleinen Hopser der Gebrüder Wright der Ärmelkanal mit einem Motorflugzeug überquert. Aber das war halt nicht digital.
autonome Fahrzeug kommt erst dann wenn es als ausgereift erachtet wird, deshalb wird ja noch getestet und entwickelt. Das ist halt die Antwort ihre Frage warum das noch nicht beim Endverbraucher ist. Es wird dann da sein wenn es ausgereift ist. Braucht halt seine Zeit. Das Auto hat ja auch in D bis in die 60 hinein gebraucht um massentauglich zu sein. Aber ich verstehe, dass das für Sie höchst verdächtig ist, glaube ich doch das Sie ein sogenannter Verschwörungstheoretiker sind dem mit Argumenten kaum beizukommen ist. Was wollen Sie denn genau mit der Diebold Studie zum Ausdruck bringen, das Sie etwas tolles wissen was andere nicht wissen. Wo sind denn die Quellen Angaben. OK haben Sie natürlich nicht. Das "Digitalgedöns" für Sie Fake ist, Sie es aber so nicht sagen wollen enttarnt Sie zum wiederholt mal als Verschwörungstheoretiker. Einfach nicht ernst zu nehmen.

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scoopx 03.04.2019, 22:49
53. Ausgereift

Zitat von redner
autonome Fahrzeug kommt erst dann wenn es als ausgereift erachtet wird, deshalb wird ja noch getestet und entwickelt. Das ist halt die Antwort ihre Frage warum das noch nicht beim Endverbraucher ist. Es wird dann da sein wenn es ausgereift ist. Braucht halt seine Zeit. Das Auto hat ja auch in D bis in die 60 hinein gebraucht um massentauglich zu sein. Aber ich verstehe, dass das für Sie höchst verdächtig ist, glaube ich doch das Sie ein sogenannter Verschwörungstheoretiker sind dem mit Argumenten kaum beizukommen ist. Was wollen Sie denn genau mit der Diebold Studie zum Ausdruck bringen, das Sie etwas tolles wissen was andere nicht wissen. Wo sind denn die Quellen Angaben. OK haben Sie natürlich nicht. Das "Digitalgedöns" für Sie Fake ist, Sie es aber so nicht sagen wollen enttarnt Sie zum wiederholt mal als Verschwörungstheoretiker. Einfach nicht ernst zu nehmen.
Das mit dem "Verschwörungstheoretiker" ist doch nur ein rhetorischer Kniff und nicht ernst zu nehmen.

Interessant ist aber, daß Sie so sauer sind auf mein Posting. "Nicht ausgereift" - waren denn die Autos um 1900 "ausgereift"? Keineswegs. Vielleicht kennen Sie die Geschichte von J.W. Packard, dem Begründer der Packard Motor Car Company. Er hatte eines der frühen Autos gekauft, war damit nicht zufrieden und beanstandete die Fehler bei der Fabrik - und bekam postwendend die Antwort, wenn er so schlau sei, solle er sein Auto selber bauen, was er auch tat.

Beim selbstfahrenden Auto kann man sich das nicht vorstellen. Es wird getestet und getestet. Keiner weiß, ob überhaupt Fortschritte erzielt werden. Sie können bei Software eben nicht, wie bei einem älteren Auto, die Motorhaube öffnen und z.B. sehen, da hat ein Marder ein Kabel angefressen, deshalb springt es nicht an. Sie müssen es glauben, wenn auf Ihrem PC ein Fenster erscheint und Ihnen verkündet, der Computer sei von Viren befallen. Dem Virenscanner können Sie auch nur glauben.

Vielleicht ist Ihnen jetzt klarer, was ich mit "Digitalgedöns" meine.

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DW74 04.04.2019, 23:20
54.

Zitat von NorddeutschePflanze
Es gibt in England das Unternehmen Wayve, die lassen ihre Autos mit selbstlernenden Algorithmen und nur einer (!) Kamera auf die Straße. Gerade heute gab es neueste Infos: Ein Renault Twizy findet seinen Weg durch eine englische Kleinstadt, weicht anderen Autos aus, wartet Fahrradfahrer ab und beachtet die Verkehrsregeln. Völlig anderer Ansatz, dieses Auto würde auch auf einem Feldweg, der nicht in Karten verzeichnet ist, seinen Weg finden, was Tesla und Co und auch die VW´s hier trotz der Mega-Hardware nicht schaffen würden. Hier wird wohl eher der Ansatz verfolgt, den Prof. Dickmanns bereits im ersten selbstfahrenden Auto 1987 realisiert hatte. 1995 fuhr ein Auto mit der von ihm entwickelten Technik autonom von München bis Kopenhagen, allerdings waren einige manuelle Eingriffe nötig. Dieser Weg erscheint mir wesentlich sinnvoller, weniger Technik im Fahrzeug (Wayve braucht zur Zeit einen Laptop und natürlich die Kamera und ein Smartphone mit Google Maps), kein Bedarf an hochtechnisierter Infrastruktur, daher geringere Fehleranfälligkeit. Wen es interessiert, mal auf Wayve.ai reinschauen und sich selbst eine Meinung bilden.
Für Prof. Dickmanns und sein Prometheus habe ich 1995 auch gearbeitet. Das war damals eine Kooperation mit Daimler (In einem Werbespot für die neue E-Klasse 2018 war das Auto von 1995 zu sehen).
Die großen Hersteller verfolgen mehrere Ansätze gleichzeitig. Auch die Integration von Autos, anderen Verkehrsteilnehmern, Vehrkehrsleit-technik etc. bringt Vorteile. Der Verkehrsfluss könnte besser geregelt werden und mögliche Gefahren (z.B. hinter parkenden Autos spielende Kinder - ggf. mit eigenem Transponder) eher und sicherer durch die Systeme erkannt werden.

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Ultradigger 04.04.2019, 01:46
55. Waymo fährt schon

Waymo One fährt seit dem 05.12.2018 mit hunderten autonomen Fahrzeuge kommerziell Passagiere durch Arizona. Die Geräte sind für Carsharing/Carhailing konzipiert. Die sollen rund um die Uhr fahren und Geld verdienen und nicht bei Privatpersonen vor der Haustür stehen. Deswegen wird es sie auch nicht zu kaufen geben.

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ddcoe 04.04.2019, 07:08
56. @50 Sehr gerne

Wir haben jede Menge Platz am Zimmer, jede Menge Platz auf den Gleisen - und Beides wird nicht autonom betrieben und das aus sehr guten Gründen - der Sicherheit. Das einzige, wo nun wirklich jeder Platz fehlt, das sind unsere Straßen - gleichzeitig ist die Zahl der teilnehmenden Autos gigantisch, dazu kommen Radfahrer, Fußgänger und spielende Kinder. Die Interaktion all dieser Verkehrsteilnehmer über Algorithmen zu verstehen ist schlicht nicht möglich. Ich hoffe Sie konnten mir intellektuel folgen? Und nun Sie - was haben Sie denn für Argumente? Oder plappern Sie wie der Scheuer einfach nur dümmlich nach? - Die Spannung steigt.......

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shechinah 04.04.2019, 07:13
57. Schwach

Wenn man bedenkt daß Mercedes bereits Im Oktober 1994 mit einem autonomen Wagen mehr als 1000 km im normalen Verkehr auf einer dreispurigen Autobahn mit Geschwindigkeiten bis zu 130 km/h zurück gelegt hat, und Jahr später 1758 km weit von München nach Kopenhagen und zurück im normalen Verkehr. Und das alles ganz ohne GPS, G5, WLAN Ampeln, Radar oder Laser - nur mit 2 Kameras und einem Rechner mit dem Bruchteil der Leistung eines aktuellen Smartphones. Das Fahrzeug erreichte auf der deutschen Autobahn Geschwindigkeiten über 175 km/h. Da fragt man sich schon wo das ganze KnowHow hingekommen ist.

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ddcoe 04.04.2019, 07:18
58. @5. Aber leider

werden unsere Straßen nie zu 100% von autonomen Autos befahren sein. Wenn so ein Autochen irgendwann - erleben vielleicht unsere Enkel - in der Lage ist unfallfrei und im Berufsverkehr auf der A3 von Duisburg nach Frankfurt zu Fahren, dann können wir darüber Reden. Im Moment kommt so ein Autochen nicht einmal drauf auf die Autobahn. Da werden Sicherheitsabstände programmiert. Leider gibt es so eine programmierte Lücke allenfalls mitten in der Nacht. Aber Träumen ist ja erlaubt?

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_derhenne 04.04.2019, 08:25
59.

Zitat von Ayanami
Die Fortschrittsverweigerer können sich hier noch so winden, dem autonomen Fahren gehört die Zukunft.
Aha, dem autonomen Fahren gehört also die Zukunft?! Solche Pauschalaussagen höre ich leider immer nur von Fachfremden, speziell von Technikgläubigen, die ihr Wissen mehrheitlich von Golem und Welt der Wunder beziehen. Unterhält man sich mit Ingenieuren, Informatikern und Mathematikern zum Thema, dann kommen in der Regel sehr viel demütigere Aussagen zum Vorschein.

Das Autonome Fahren ist der letzte Strohhalm für die Automobilindustrie, um den motorisierten Individualverkehr am Leben zu halten.

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