Forum: Auto
Euro-4-Diesel betroffen: Audi muss im Abgasskandal Zehntausende alte Diesel-Modelle z
DPA

Neuer Ärger im Abgasskandal für Audi: Laut SPIEGEL-Informationen hat das Kraftfahrtbundesamt erstmals den Rückruf von Euro-4-Modellen angeordnet, die bislang als unverdächtig galten.

Seite 1 von 6
exilator_ 08.11.2019, 12:07
1.

Es ist jämmerlich wie sich die Behörden und die Autoindustrie verhalten. Man könnte bestimmen, ab welchem Baujahr Abschaltvorrichtungen benutzt wurden, und ab diesem Baujahr müssen alle Diesel zur Nachrüstung. A propos Nachrüstung. Also die Abschaltsoftware wurde ja zur Abgasminderung eingesetzt. Wie dann eine Behörde oder die Regierung darauf kommt, dass wenn diese Abgasschaltung weg ist, die Autos weniger CO2 ausstossen ist mir rätselhaft. Das einzige was passieren kann ist, dass die Abgaswerte der Realität entsprechen.

exilator

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kenterziege 08.11.2019, 12:10
2. Ich habe 2008 einen Dienstwagen mit diesem Diesel gehabt....

...Das war ein gutes Fahrzeug (A4) mit hervorragenden Fahrleistungen bei geringem Verbrauch. Nach 90.000 km wurde der Anfang 2011 zurückgegeben. Der wird jetzt so 150.000 bis 200.000 drauf haben. Wenn Audi den zurücknehmen muss- na dann!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
oldman2016 08.11.2019, 12:13
3. Vorsprung durch (Schummel-)Technik

Warum entzieht das Kraftfahrtbundesamt Fahrzeugen mit illegaler Abschalteinrichtung nicht einfach die Betriebserlaubnis? In diesen Fällen wird kein Richter der Welt behaupten können, der Kunde habe dadurch, dass er das Fahrzeug nicht mehr fahren dürfe, keinen wirtschaftlichen Schaden erlitten. Audi müsste dann die Fahrzeuge zurücknehmen und kann sie auf der anderen Seite doch in Russland oder Staaten ohne EU-Grenzwerte für NOX verkaufen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Patenting 08.11.2019, 12:16
4. Behördenversagen !

Die Anordnung eines Rückrufs von Autos, die seit ca. 15 Jahren herumfahren (oder mal herumgefahren sind), ist einfach nur lächerlich. Hätte das KBA mal früher genauer angeschaut, was es zugelassen hat ....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ForumBesucher 08.11.2019, 12:21
5.

Das ist wirklich systematischer Betrug, der nicht hart genug geahndet werden kann. Das Ganze zeigt, dass über alle Wirtschaftsbereiche hinweg (aktuell wieder Fleischindustrie) massive Kontrollen notwendig sind. Die Politik darf sich von deren Lobbyisten nicht einreden lassen, dass darunter Innovation und Leistungsfähigkeit der Unternehmen leiden würden. Das ist Schmarn. Geld für qualifizierte Kontrolleure, dazu die geeigneten Verfahren (Mehr-Augen-Prinzip), das ist mehr als notwendig. Aber das ist politisch nicht gewollt, stattdessen müssen Bürger das konsumieren, was ihnen aufgetischt wird. Es scheint, die demokratischen Gesellschaften dienen doch eher denen, die Macht und Geld haben. Wahlen dienen einzig dazu, den Menschen (scheinbare) Teilnahme an der politischen und gesellschaftlichen Gestaltung vorzuspiegeln. Klartext: das gehören etliche in den Knast, lange, verbunden mit hohen Strafzahlungen, die ihren (ergaunerten) Einkommen angepasst sind. Ja, es würde wieder heißen, dass Deutschland überspitzen würde. Ist das aber so? Angesicht der sich immer mehr anhäufigen Wirtschaftsskandale? Da agieren einige unter frecher Umgehung existierender Vorschriften und Gesetze, da ist doch keine Frage. Dagegen muss was getan werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
andree_nalin 08.11.2019, 12:29
6. Die Autoindustrie und ihr Nahestehende

nennen es Schummeln; also nicht so schlimm. Es handelt sich aber um Betrug, für den jeder Verursacher geradestehen muss, nur nicht die Autoindustrie.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
2low4zero 08.11.2019, 12:33
7.

der VWkonzern betreibt gewerbemässigen betrug und das in allen konzerntöchtern...... da gibts doch so etwas wie banden- und mafiamässig etwas...... oder gilt das nur für pizzabäcker-? es ist nach wie vor unglaublich, dass die politik betrug zu lässt und gar fördert. ......aber amtshaftung gibts ja auch nur am papier. ein hoch auf betrug und schummelei und auf alles, das dem kapital dient und dem volk schadet-!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sikasuu 08.11.2019, 12:40
8. Die Ingenieure müssen die Abgasanlage nun so umbauen, dass die ....

... Manipulationen deaktiviert sind. Der Aufwand, in diesem Fall die vorgeschriebenen Grenzwerte einzuhalten, könnte hoch sein.
#
Was sie wohl vor dem Betrug gemacht hätten, wenn das technisch möglich wäre!
.
Zwei Varianten scheint es zu geben: Änderung aug Kosten der Standzeiten, Leistungen, Verbrauch der Motoren...
.
oder
.
Ausbau der Funktion & die Teile verpesten weiter die Umwelt!
.
Fazit: Es ist nur noch peinlich, wie "Scheibchenweise" das KBA/Verkehrtministerieum aka B.E. Scheuerte bei diesem Betrug vorgeht.
.
Wo bliebt "die Task-force" die alle Diesel-PKWs massiv unter die Lupe nimmt & offenlegt, das seit > 10 Jahren ein "bandenmäßiger Betrug" nicht nur bei VW vorliegt!
.
Das "stillegen" bzw. der Hardware-Umbau dieser Fahrzeuge würde wohl unser NOx Problem in den Städten lösen können... doch leider nur alf Kosten der Herstellen.... & das darf nicht sein :-((

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Referendumm 08.11.2019, 12:49
9. Und ist der Ruf mal ruiniert ...

Das juckt doch Audi nicht - deren Karren verkaufen sich selbst in D noch bestens; und die Muttergesellschaft, der VW-Konzern fährt eine zig Milliarden Gewinnrunde nach der anderen ein. Also, alles richtig gemacht, oder?

Wen interessieren denn bei Audi und dem VW-Konzern schon die Kunden? Oder die Gesundheit von Millionen Menschen? Hauptsache der Rubel rollt.

Und immer schön dran denken: Der Deutsche Staat als Mit-Haupteigentümer verdient fett an diesem Betrug mit. Und geschädigte Kunden dürfen jahrelang prozessieren und bekommen selbst dann oft nix mehr; dafür die Anwälte (allein die vom VW-Konzern) extrem viel. Win-Win-Situation zu Lasten - mal wieder - der kleinen Leute. Aber die kaufen ja trotzdem beim VW-Konzern ein - einfach unglaublich.

P.S.: Haben denn einige schon mitbekommen, wie elegant die Deutschen Autokonzerne die CO2-Limitierung der EU dank massiver Lobbyarbeit ausgehebelt haben? Wer viele größere Autos baut, für den gelten neuerdings sehr viel höhere CO2-Grenzwerte. Die Folge ist, dass Opel, der VW-Konzern etc. nun die Produktion ihrer ganz kleinen Autos (z.B. Opel Adam, VW up!, Skoda Citigo, Seat Mii etc.) ganz einstellen (wollen) und somit mehr größere Fahrzeuge (relativ) herstellen. Noch so eine Mauschelei, die zum Himmel stinkt. Alle labern was von Klimaschutz und CO2 reduzieren, und die Deutschen Autokonzerne machen genau das Gegenteil. Aber auch egal.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6