Forum: Auto
Experte zu Forderungen der Länder: "Parken müsste 15 Euro am Tag kosten. Jeden Tag"
Sonja Wurtscheid / DPA

Die Länder wollen den Radverkehr sicherer machen, CDU und CSU im Bundestag finden das ungerecht. Mobilitätsexperte Andreas Knie sagt: Beide Seiten diskutieren am eigentlichen Problem vorbei.

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kahlmann22 05.04.2019, 16:42
10. Gute Vorschläge

Ich finde die Überlegungen von Herrn Knie gut. Unser Straßennetz, die Rad- und Fußwege sind schlichtweg nicht auf diese Massen an Verkehrsteilnehmern ausgelegt. Menschen die außerhalb leben, können entweder den ÖPNV nutzen oder (mangels Anbindung) auf Park&Ride setzen. Dies würde die Städte erheblich entlasten, ohne groß zu Lasten der Autofahrer zu gehen.

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KarlRad 05.04.2019, 16:43
11. Vieles richtig!

Ich stimme dem weitestgehend zu, wobei mir zu wenig auf die Umwelt- und Gesundheitsschäden durch Autos eingegangen wird! Ein Problem sehe ich bei der Erhöhung der Parkgebühren. Es führt zur Privilegierung wohlhabender Menschen, denen die Gebühr egal ist. Daher würde ich den Großteil der Parkplätze in den Städten einfach entfernen.

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inmado 05.04.2019, 16:43
12. Widersprüchlich und unsozial!

Herr Knie sagt einerseits, beim Auto ginge es um "die Freiheit einiger weniger". Anderseits schreibt er aber: "Es gibt fast 48 Millionen Pkw in Deutschland". Ja, was denn nun? Wenn mehr als jeder 2. einen PKW hat, geht es offensichtlich mitnichten um "die Freiheit einiger weniger". Die Aussage "Es stimmt nicht, dass Autofahren das Autofahren bezahlt. Die Mineralölsteuer finanziert die Kosten der Infrastruktur nicht einmal ansatzweise" wage ich auch zu bezweifeln. Man findet sehr schnell Zahlen, dass die Einnahmen aus KFZ-Steuer, Mineralölsteuer, etc. die Ausgaben für den Straßenbau bei weitem übersteigen.
Ich stimme zu, dass wir zu viele Autos haben. Wer das aber rein marktwirtschaftlich angehen will, sprich das Autofahren teurer machen will, der scheint sich offenbar freie Straßen für Besserverdiener zu wünschen. Denn 30*15=450+ Euro für's Parken, wer soll das bezahlen können?!?
Den jahrzehntelangen Konsenz bzgl. mobilität via PKW kann man nicht von heute auf Morgen kündigen. Ein PKW hat schließlich einen erheblichen Wert und eine Lebensdauer von 10-15 Jahren!

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vincent-april 05.04.2019, 16:44
13. Am Blech ersticken wir nicht

denn es wird kaum noch mehr Autos geben. Wenn ich in Hamburg die Radspuren sehe, sind diese meist leer, bei Regen sowieso. Wenn man den Autoverkehr abschaffen oder einschränken will, sollte man eine brauchbare Alternative schaffen, m.E. durch U- und S-Bahnen.

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anders_denker 05.04.2019, 16:44
14. Also Parken nur für Besserverdiener?

Vorschlag, jeder zahlt vom Gesamteinkommen pro Jahr 20% dafür bekommt er eine Parkplakette mit der er Parkhäuser finanziert, die er dann auch nutzen darf. Alternativ kann man es auch auf das Fahrzeug (aber wirklich jedes, auch eScooter) umlegen.

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frankenbaer 05.04.2019, 16:44
15. Weltfremd

Wieder einmal ein Erguss eines weltfremden Bewohners des Elfenbeiturms.

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Ole_Ostpreiß 05.04.2019, 16:45
16. wenn dieser Experte

alle Geschäfte aus der Innenstadt heraus haben will, dann kann Er das machenn ...
soll sich dann aber nicht beschweren dasd die Innenstädte allesamt leerer und leerer werden !

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laribum 05.04.2019, 16:45
17. Es gibt keine zweckgebundenen Steuern

Es gibt keine "eigentlich zweckgebundenen Steuern", Steuern sind nie zweckgebunden.

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salomon17 05.04.2019, 16:47
18. Das gilt selbst auf dem Land

Es ist erschreckend zu beobachten, dass auch in Trabantenstädten und selbst auf dem Land Grundstücke so bebaut werden, dass die Stellplätze für die Autos und die Einfahrt mehr Platz in Anspruch nehmen, als das eigentliche Haus. Statt schöner Gärten mit Sträuchern oder Bäumen sieht man auf zwei bis drei SUVs in oder vor ihren Garagen stehen. Das Auto ist der Fetisch unserer Zeit geworden und es wird Zeit, diesen Trend umzukehren.

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hegoat 05.04.2019, 16:48
19.

Was für ein Quatsch. Weder hat das Auto immer Vorrang (Beweise bitte für solche hanebüchenen Behauptungen) noch ist Stau ein Problem für Radfahrer, sondern vielmehr für Autofahrer. Ich habe jedenfalls noch keinen 20 km-Stau aus Fahrrädern gesehen. Wer bezahlt eigentlich solche unseriösen Wissenschafter? Ich fürchte der Steuerzahler.

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