Forum: Auto
Fahrbericht Audi e-Tron: Das Warten hat kein Ende
2019 / Audi E-tron

Mit dem e-Tron tritt Audi gegen Tesla und Co an. Als großer Wurf angekündigt, hat der Fahrer zeitweise allerdings eher das Gefühl in einem Prototypen zu sitzen. Und statt Fahrspaß gibt's Frust an der Ladesäule.

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f50cm2 01.07.2019, 09:29
10. für diesen Preis

bekommt man 3 Renault Zoe`s, die erheblich praxistauglicher sind. Ich hatte im tiefsten Winter einen Zoe zum Test für 2 Tage. Wenn man im Eco-Mode fährt und auf Autobahnen mit den LKW´s rechts mitschwimmt, steigt die angezeigte Reichweite während der Fahrt, statt zu sinken. Bei einer 2 x 45 KM-Fahrt über Autobahn nach München, hat sich der Akkustand praktisch nicht verändert, und das bei Minus-Graden. Das Aufladen an der normalen Steckdose funktionierte bestens. Das Auto zeigt, anders als Audi, die Ladeleistung. Per App kann man vor dem Losfahren auf Steckdosenstrom noch heizen oder kühlen. Das Fahren in diesem einfachen, günstigen Auto ist eine Erlösung. Muss jetzt nur noch meinen BMW-Leasing-Vertrag aussitzen.

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klaus.mueller 01.07.2019, 09:31
11. Das Ding ist ja nicht für die Autobahn gedacht

BMW soll mal ne Untersuchung für den X5 Hybrid gemacht haben, hatten festgestellt das die typische X5 Tour 30 km ist und die Mehrheit ihn selten auf der Autobahn fährt. Also haben sie eine Batterie spendiert die 30 km kann.

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jan_2008 01.07.2019, 09:32
12. schlecht gemachte E-Autos machen ein schlechtes Image

Der e-tron ist kein Beleg dafür, dass E-Mobilität nicht funktioniert. Noch nicht einmal, dass Langstrecken nicht funktionieren. Das Fahrzeug ist einfach nur schlecht gemacht. Bzw. es ist ein Beleg dafür, dass AUDI gerade mal anfängt mit dem Thema und mindestens ein anderer Hersteller um ein halbes Jahrzehnt mehr Erfahrung hat.
Mit einem Tesla Model-3 würde man mit kaum geringerem Komfort zur Hälfte des Preises bei diesen Fahrbedingungen ca. 450km durchfahren können. Eine einzige Ladepause von 10 Minuten mit 150kw würde dann einem eine Rest-Reichweite bei Ankunft von mehr als 100km erwirtschaften.
Mit zwei Ladepausen von je 20 Minuten oder einer mit 10 und einer mit 30 Minuten (Mittagspause?!!) kommt man mit einem Model 3 bequem 700km weit. Zu einem Bruchteil der Energiekosten, die ein fossiler Antrieb mit sich bringt. Lädt man dann noch den ersten Lag mit PV vom Dach, wird die Bilanz noch besser.
Deutsche Automobilhersteller und E-Mobilität?
Nachsitzen!
Besser machen.

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felix1961 01.07.2019, 09:32
13. Ladebuchse rechts wäre auch nicht gut

Angesichts der Breite des e-Tron (und der Körperfülle mancher Fahrer) muss man schon äußerst weit rechts in der Garage parken, damit man noch ausssteigen kann. Dann wäre es aber schwierig bis unmöglich, eine Ladebuchse auf der rechten Fahrzeugseite zu erreichen.

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tstorm 01.07.2019, 09:34
14. Masse spielt nicht die Hauptrolle

Elektroautofahrer wissen, dass die Masse eines E-Autos, bei funktionierender Rekuperation kaum eine Rolle spielt. Extrem wichtig ist aber der Luftwiderstand, bei einer abgesägten Schrankwand wie dem e-Tron ist dieser sicher nicht sehr niedrig, von der Querschnittsfläche ganz zu schweigen. Mit einem solchen Trum schneller als 80 km/h zu fahren ist widersinnig. Audi hat es vergeigt, Trecker gehören auf den Acker und nicht auf die Autobahn.

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gehirnbrand 01.07.2019, 09:37
15. beeindruckend schwach

Betrachtet man die technischen Angaben zu km/h, Reichweite, Ladezeit mal zusammen und erreichent sich für eine Streck von A nach B die Reisezeit inkl. Ladezeit dann wird es doof: kann sich jeder selber ausreichenen, aber grob wenn ich max 400km weit kommen...das theoretisch (unbeladen) mit 200km/h schaffe...dann aber 2h an der Ladestation verbringe dann bin ich maximal mit atemberaubenden 100km/h unterwegs. In der Realität sieht es natürlich noch schlechter aus, da man ja die Reichweite geringer ist (330km im Test...macht dann )...
Eigenltich ein völlig kranker Ansatz von AUDI einen 2,6t Panzer zu bauen....Die Show ist gut wenn man damit irgendwo narzistisch vorfährt, aber man hat auch 100Teur bezahlt ...dafür bekomm t man einen schwachen Gegenwert, wenn überhaupt.

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Ulm BW 01.07.2019, 09:40
16. Akkuprobleme

Wenn ich die Probleme mit meinen Fahrradakkus auf die notwendigen Kapazitäten fürs Auto hochrechne... Die rasch nachlassenden Leistungen sowie die Schwierigkeiten, Restkapazitäten korrekt zu messen, hat doch niemand auf der Rechnung!

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postmaterialist2011 01.07.2019, 09:41
17. Alle Probleme der deutschen E-Mobilität in einem Auto !

Audi hat in einem konventionellen, drögen Benzinmodell mal auf die schnelle einen überdimensionierten E-Motor und ein paar Batterien eingebaut. Weder das Cockpit, noch die Karosserie ist ansprechend, der Preis ist ein Witz, die Reichweite sowieso. Mal schauen wie die deutschen Automobilbauer winseln werden wenn die Chinesen im nächsten Jahr viel besser aussehende, leichtere und spezifisch für die E-Mobilität entwickelte Fahrzeuge mit doppelter Reichweite und zu einem Preis von unter 30.000€ anbieten ? Zudem Korea Autos mit Fuelcells auf den Markt bringt. Die deutschen Automobilmanager haben zu lange zu tief geschlafen und wenn man sieht was Mercedes, Porsche oder Audi in Bezug auf E-Mobile zu bieten haben kommen Vergleiche zur deutschen Photoapparateproduktion in den 60iger und 70iger Jahren auf. Hundertausende deutsche Arbeitsplätze in diesem Bereich werden in den nächsten Jahren wegfallen, aber nicht wegen der DUH, den Grünen oder den bösen Autogegnern, sonder einzig und alleine aufgrund der Unfähigkeit der deutschen Automobilhersteller.

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Rossi-LSD 01.07.2019, 09:42
18. So wird das nichts

Sehr schöne Zusammenfassung. Zeigt uns sehr schön das Dilemma der Ladeinfrastruktur. Würden es die Automobilhersteller ernst meinen, gäbe es eine Kooperation von VDA/VDIK für den Aufbau von einheitlichen Säulen. Können/wollen die nicht, könnte es der Staat einfordern. Tut er nicht. Dann der Wahnsinn, 2,6 Tonnen Masse als ein umweltfreundliches Produkt zu verkaufen. Von Hamburg nach Gießen hatte es auch der neue Elektro Corsa getan.

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Bellagio 01.07.2019, 09:48
19. Dieses Auto ist glatte Arbeitsverweigerung von Audi

der VW Konzern meint offenbar immer noch, das man den E- Trend aussitzen kann. Überheblich wie sie sind, haben sie Tesla schon vor Jahren das Prädikat "Rohrkrepierer" und "Dead on Arrival" angehängt und die ganzen Jahre nicht wahrgenommen, das Musk sie einfach abgehängt hat. Jetzt nach jahrelangem Verzögern, weiterem Bluffen ( "Wir kommen spät, aber mit deutscher Qualität") und ein paar kostspieligen Skandalen liegt mit diesem überfetten 2,6 Tonnen Koloss plötzlich ein nicht unerheblicher Teil von Volkswagens Zukunft im Pott...Dieses Auto wollte Audi niemals bauen, und so entpuppt es sich dann auch in der Praxis...Jetzt ist es aber trotzdem der Hoffnungsträger. Aber für die Hoffnungen der hiesigen Autobauer haftet ja bekanntlich der Steuerzahler. Machen wie es halt wie beim Diesel. Ich denke mal, wenn die ganze Welt eines Tages mit Wasserstoff fährt, dann haben wir hier in Deutschland das perfekte Ladenetz für überfette E-SUVs von Audi.

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