Forum: Auto
Fahrbericht Audi e-Tron: Das Warten hat kein Ende
2019 / Audi E-tron

Mit dem e-Tron tritt Audi gegen Tesla und Co an. Als großer Wurf angekündigt, hat der Fahrer zeitweise allerdings eher das Gefühl in einem Prototypen zu sitzen. Und statt Fahrspaß gibt's Frust an der Ladesäule.

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neurobi 01.07.2019, 11:13
70.

Zitat von Patenting
Das hohe Gewicht ist nicht das Problem, da die kinetische Energie beim Verzögern - speziell auf der Autobahn - zum grossen Teil wieder zurückgewonnen wird. Aber der hohe Verbrauch, u.a. durch zu hohen Luftwiderstand, und die unzuverlässige Ladeinfrastruktur sind enttäuschend. Da ist TESLA mit seinem eigenen Ladenetz halt meilenweit voraus. 300 km reale Reichweite sind übrigens völlig ausreichend, wenn das Aufladen schnell und zuverlässig funktioniert (wie bei TESLA).
Auf der Autobahn ist das hohe Gewicht weniger ein Problem als in der Stadt, weil man bei normaler Fahrweise kaum bremsen muss, als auch kaum Gelegenheit Energie zurückzugewinnen.
In der Praxis können sie optimal etwa 65% der Beschleunigungsenergie zurückgewinnen. Von daher ist Gewicht auch für BEV ein Problem, eigentlich sogar ein größeres als beim Verbrenner, weil er auch mit 700kg Akku im Vergleich zu einem 60 Liter Tank nur eine bescheidene Energiemenge speichert.

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varesino 01.07.2019, 11:13
71. Projezierte Stirnfläche?

Zitat von jasper366
Ein leichtes, kleines Fahrzeug benötigt beim anfahren weniger Strom kann aber auch, vor allem wegen der deutlich schwächeren Motoren, viel weniger rekuperieren. Zack schmilzt der vermeintliche Gewichtsvorteil wie Eis in der Sonne. E-go Life; Gewicht: 1150 - 1231 kg, Verbrauch: 14,5 - 16,2 kWh, bzw. 24,0 kWh bei der First Edition da diese noch nicht rekuperieren kann. Nissan Leaf ZE1; Gewicht: 1580 - 1640 kg: Verbrauch: 16,0 - 17,0 kWh Renault Zoe: Gewicht: 1502 - 1575 kg, Verbrauch: 15,9 - 18,0 kWh Tesla Model 3: Gewicht 1610 - 1847 kg, Verbrauch: 14,1 - 16,0 kWh Tesla Model X: Gewicht: 2352 - 2509 kg, Verbrauch: 20, 8 - 22,6 kWh Tesla Modle S: Gewicht: 2045 - 2376 kg, Verbrauch: 18,1 - 20,0 kWh Wie man sieht Verbraucht der Tesla X bei über 900 kg Mehrgewicht gegenüber dem Leaf nur 4,2 kWh mehr, wovon ein Großteil wohl dem schlechteren cW Wert sowie dem Rollwiderstand geschuldet sein dürften.
Das Model X hat ersteinmal die Stirnfläche einer Schrankwand, da hilft kein Cw-Wert dieser Welt.
Warum hat bei ihnen ein kleines, leichtes Fahrzeug automatisch deutlich schwächere Motoren?
Da maximales rekuperieren eine Anforderung ist muss der Motor entsprechend aus gelegt werden. Idealerweise wird die Reibungsbremse nie benutzt (Reine Sicherheits und Haltebremse, wie bei industriellen Servo-Antrieben).
Moderne Inverter erlauben die individuelle Limitierung der Quadranten. Ich kann den motorischen Betrieb anders begrenzen als den regeneratorische Bereich.

Aber das ist alles zu vernünftig so spass.- und statusfrei.

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Pixopax 01.07.2019, 11:15
72.

Zitat von Mietspiegel
... bei Audi ist, dass man Mobilität komplett neu definieren muss. Man versucht die Steinzeitkonzepte größer, wuchtiger, schneller auf E-Mobilität zu übertragen und verpasst es, in die Zukunft zu blicken: Kleiner, Intelligenter, Maßvoller. Mit solch einer Denkweise braucht Audi sich nicht zu wundern, wenn man in Sachen E-Mobilität bald Lichtjahre in Rückstand gerät und sich den Rang ablaufen lässt von asiatischen Anbietern, bei denen es keine Denkverbote zu geben scheint.
Scheinbar wissen die bei Audi ganz gut was die Kunden wünschen, sonst würden sie es nicht bauen. Diese kleinen Schuhkartons will offenbar niemand haben. Die sind zwar toll sparsam, und man kann damit auf der Autobahn auch 80 fahren und sparsam sein, aber wer will das schon? Was viele hier vergessen: Diese Unternehmen müssen Profit machen, das ist ihr Daseinszweck.

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cum infamia 01.07.2019, 11:18
73. verwunderlich

Zitat von Patenting
Nein. Brennstoffzelle hat dreifach schlechteren Wirkungsgrad (Energie-Effizienz) als batterieelektrische Fahrzeuge. Deshalb weder ökologisch noch ökonomisch eine Alternative.
..die Dampfmaschine hatte einen Wirkungsgrad von ca. 8 % und hat sich trotzdem durchgesetzt, ob der anderen Vorteile. Warum sollte das bei der Brennstoffzelle anders sein ?

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aliof 01.07.2019, 11:22
74. Nun, die Marke bleibt sich zumindest treu

.. bleibt sich zumindest treu

.. während mein armer Nachbar noch immer an Das Gute in der noch konventionell, bald E-Industrie glaubt ::

- wie beim Verbrenner seit Jahrzehnten geübt ..
- Falsche Verbrauchsangaben, extrem bis betrügerisch (da ich schon lang nicht mehr bezweifle, daß dies vorsätzlich geschieht).
- Aufgedeckte assozierte Fehler werden grundsätzlich Anderen angelastet, hätten grundsätzlich nichts mit der Firma zu tun …

.. und seit nun drei Jahren erfahren wir alle paar Wochen von neuen, noch besser versteckten cheeting-Softwares ... was sich wohl auch zukünftig nicht ändern wird . Wirklich schade.

DANKE Herr Frahm für dieses prägnante Update !

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sholsth 01.07.2019, 11:23
75. 16 KWH bei Tesla gegen 29 KWH bei Audi

Ich bin mit einem Model S bei 130 km/h Tempomat die identsiche Strecke gefahren, wie im E-Tron und der Tesla verbrauchte 16 kwh während der e-Tron bei 28,8 lag.

Kein Plan, ob es nur am Luftwiderstand oder auch am Akku oder Motor liegt, vermutlich ist es alles zusammen, aber der Verbrauch des Auti ist eine Katastrophe.

Dazu pendelt die Anzeige wie im Zoe, man ist sich niermals sicher, wieviel KM man noch schafft. Im Tesla würde die Anzeige niemals einfach 30 km abfallen, man kann entsspannt mit 1 oder 2% am Supercharger ankommen und das System dort funktioniert immer auf Anhieb, weil alles aus einer Hand kommt.

Schon die ganze Antwort von Audi ist doch ein Skandal.

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jasper366 01.07.2019, 11:23
76.

Zitat von hansglück
falsch, denn diese Nutzungsquote bedeutet nicht zusätzliche Elektro Autos, sondern im Tausch, also deutlich weniger Verbrenner und deren Strom Verbrauch. Somit deutlich weniger Strom Verbrauch für weniger Tankstellen, für Raffinerien, für Ölpipelines, usw.
Die Raffinerien können Sie zu einem Großteil aus der Rechnung raus lassen - die produzieren ihren Strom nämlich selbst. Die brauchen nur dann Strom 'von außen' wenn die Produktion mal stand, also zum hochfahren der Anlage.

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Emil Peisker 01.07.2019, 11:27
77. Konstruktionsfehler...

Zitat von felix1961
Angesichts der Breite des e-Tron (und der Körperfülle mancher Fahrer) muss man schon äußerst weit rechts in der Garage parken, damit man noch ausssteigen kann. Dann wäre es aber schwierig bis unmöglich, eine Ladebuchse auf der rechten Fahrzeugseite zu erreichen.
Auto wurde für große Garage gebaut. Ladestation links, genug Platz bei geöffneter Fahrertür. Und welcher Besitzer einer Garage mit Ladestation würde sein Auto am Straßenrand aufladen?

Besitzer einer Dopelgarage haben gar kein Problem.

Das Poblem der geringen Reichweiten bei solchen 2,6t Trums, ist damit aber nicht gelöst.
Fazit: Zehnmal mehr Ladestationen, ausreichend lange Ladekabel, bessere integrierte Navisoftware und Fahrzeuge mit ca. 1,6t Gesamtgewicht.

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rennflosse 01.07.2019, 11:30
78. Parken mit Strom

Zitat von syt
fahren,wenn es nur wenige Tankstellen gibt,an denen dann evl. nicht voll getankt werden kann ,oder beim tanken Probleme auf tretenn ? Ich denke ,sehr wenige würden das machen ,vielleicht als zweitfahrzeug ? Also braucht jeder zweite Parkplatz eine Schnell lade Box .
Warum sollten Lademöglichkeiten nicht eines Tages auch auf Autobahnparkplätzen vorhanden sein.
1980 gab es praktisch nirgendwo Toiletten, außer in Raststätten. Heute sind sämtliche Parkplätze damit ausgestattet.

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syt 01.07.2019, 11:32
79. Wir werden unser Verhalten,auf der Erde ändern müssen !

So lange wir den Strom ,zur Fortbewegung aus AKW ,Kohle,Oel und Gas benutzen,wird es mit der Umweltbilanz nicht besser ! Wir drehen uns im Kreis,und keiner kennt den Weg . Nur wir meinen,wir brauchen mehr da von,als unser Leben dahin zu ändern ,mit weniger Energie aus zu kommen .

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